Michael Kretschmer (CDU) - Bild: Flickr / Heinrich Böll-Stiftung CC BY-SA 2.0

Die neuen Bundesländer seien auf die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland angewiesen, so Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.

Von Michael Steiner

Seit der Wende haben Millionen gut ausgebildeter Fachkräfte die neuen Bundesländer in Richtung Westen, der Schweiz und Österreich verlassen. Fehlende Arbeitsplätze und eine miese Bezahlung für jene, die trotz der widrigen Umstände Arbeit fanden, trugen dazu bei. Nun, als es (auch Dank des weiterhin bestehenden Lohngefälles zum Westen) seit einigen Jahren wieder bergauf geht, fehlen diese natürlich.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will nun nicht versuchen, ausgewanderte Bürger zurückzugewinnen, sondern vor allem ausländische Fachkräfte gewinnen. „Die wirtschaftliche Situation in Ostdeutschland hat sich in den vergangenen fünf bis zehn Jahren dramatisch verbessert“, sagte Kretschmer der „Welt am Sonntag“. Man brauche jetzt „in allen Regionen in Sachsen Fachkräftezuwanderung aus dem Ausland“.

Das sei „für Ostdeutsche gewöhnungsbedürftig, schließlich haben wir lange Zeit die Erfahrung mit hoher Arbeitslosigkeit und Abwanderung gemacht“, so der CDU-Politiker weiter. Deshalb sei es wichtig, „dass wir in Ostdeutschland und Sachsen ein positives offenes Klima haben. In Ostdeutschland dürfen keine Extremisten das Kommando übernehmen und auch keine Politiker, die sagen, wir bräuchten keine Fachkräfte-Zuwanderung“, so Kretschmer in Richtung AfD und NPD.

Er erlebe, wie Zeitarbeitsfirmen Fachkräfte aus Polen, der Ukraine und Bosnien in die Regionen brächten. „Sachsen ist ein fröhliches, weltoffenes Land, aber das muss es auch bleiben“, sagte Kretschmer der „Welt am Sonntag“. Rechtsextremisten seien eine „kleine bösartige Minderheit, der wir uns mit Polizei und Justiz massiv entgegenstemmen.“

Doch wie wäre es, wenn er versuchen würde, in den letzten Jahrzehnten abgewanderte Sachsen und deren Nachkommen wieder zurückzugewinnen zu versuchen? Klar, Fachkräfte aus ärmeren Ländern arbeiten auch für niedrigere Löhne als die eigenen Landsleute, die im Westen, in der Schweiz oder in Österreich eine neue Heimat gefunden haben – aber ist es auch das, was die Menschen in Sachsen selbst wollen?

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7 KOMMENTARE

  1. Erst die eigenen Leute durch Gängelei und Drangsal hinausekeln und dann Fremde hereinholen. Das ist der Plan.So wird ein Land ohne Waffen zerstört.
    Dresdner,wählt diesen Umvolker ab.

  2. „ausgewanderte Bürger zurückzugewinnen“

    Oh mein Gott, ist der bleed.
    Was will er mit die verkrachten Existenzen für Wunder einleiten?
    Jene, die es geschafft haben, die denken sich leckt`s mich.

    • Na zum Beispiel könnten zwei fleissige wieder eingewanderte sächsische Auswanderer ganz locker mit ihren vom Merkel-System abgepressten Steuern und Sozialabgaben einen faulen,arbeitsscheuen,kulturfremden Zudringling finanzieren.
      Das ist der feuchte Traum jedes Neo-Bolschewisten,liebe saure Gurke.

  3. So führe ich morgen am 25.8.2019 im Wort am Sonntag in bezug auf Maas und sein Werben auf den Philippinen aus:
    „Aber all das wäre gegen den Profit der wichtigen Männer und gegen den Nutzen und damit darf das nicht sein.
    Deswegen werden jetzt ausgebildete Menschen auf den Philippinen für die Pflege nach Deutschland geködert. Welch eine Missachtung deutscher Arbeitskraft, da die Zahl der Pflegekräfte durchaus durch Deutsche erhöht werden könnte, um die Pflege für den Gepflegten, aber auch für den Pfleger menschlich zu gestalten. Das bedeutet, dass nicht nur die finanzielle Abfindung der Pfleger erhöht werden muß, sondern vor allem die moralische Seite der Pflege eines alten Menschen aufgewertet gehört; sich der Pfleger nicht im vorgegebenem Minimaltakt durch die Arbeit buckelt, sondern sich sinnbildend um die zu Pflegenden kümmern kann. Zwar nicht nur für die, von denen das finanziell selbst gestemmt werden kann, sondern für einen jeden, egal aus welchem finanziellen Verhältnissen er stammt. Auch hier ist wieder das generationsübergreifende System gefordert, das normaler Weise am allerbesten in einer Familie aufrechterhalten werden kann. Die Familie aber wird gezielt durch das BRiD Regime zerstört um die generationsübergreifende Hilfe abzuschaffen, damit den Zusammenhalt der Gesellschaft weiter auszuhöhlen, um somit dem Teile- und Herrsche- Prinzip dem Nutzen der wichtigen Männer weiter zu dienen.
    Was dann aber mit dem Anwerben von Philippinos wieder der Goldman Sachs geführten Afd für die Fremdenfeindlichkeit in die Hände spielt.
    Und so wird sich die Katze immer weiter im Kreis drehen weil sie ihren Schwanz nicht zu fassen bekommt bis sie tot umfällt.“
    Das gilt genauso für das Vermeinen der Wahlschlappe Kretschmer. Und dann ziehen diese Gangster auf die Straße in Dresden und beschweren sich über völkisches Gedankengut. Denn das ist wahrlich boshaft, zumal mir die Innenstelle des Dresdner Regimes schriftlich und sogar handschriftlich unterschrieben mitgeteilt hat, dass der Freistaat Sachsen kein Staatsvolk besitzt, somit sind Polen, Ukrainer und Bosnier ebenfalls Sachsen. Aber an der volksschädlichen Politik dieser Leut ist das sächsische Volk schuld, dass sich den erstunken und erlogenen verfassungsgebenden Kraftakt aus der Präambel der Sächsischen Verfassung von 1992 gefallen lässt

  4. Wir haben gut und gerne ca. 5 Miill. Arbeitslose und die werden schon seit Jahren dauerverwaltet und dieser sogenannte Fachkräftedarf ist nur ein weiterer Vorwand, Leute einzuschleußen, wo man ja einen Pakt mit der UN eingegangen ist und diesen umsetzen will und das geht nur, wenn sich alle daran beteiligen und nun sucht man angebeblich Fachkräfte und meint was völlig anderes, denn Fachkräfte muß man nicht rufen, die sind sich ihres Fachs bewußt und wären schon längst in Eigeninitiative da, wenn man etwas vorweisen kann und ordentlich bezahlt wird, auch das ist wieder so eine Luftnummer, mal ganz von dem abgesehen, daß es nicht Aufgabe der Politik ist, Fachkräfte anzuwerben, das müssen die Unternehmen schon selbst machen und wenn die Voraussetzungen stimmen bekommen sie auch welche, die anderen brauchen wir nicht, die sollen zuhause bleiben und ihr eigenes Land beglücken.

  5. Kretschmer ist einer der dümmsten Möchtegernpolitiker Sachsens. Ein Choleriker der sich nicht im Zaum hält. Er beleidigt die Bürger in Diskussionsrunden mit beschissen zynischen Antworten ohne den Gegenpart ausprchen zulassen, also ein ganz unangenehmer Zeitgenosse, unwählbar.
    Eine seiner Aussagen lautet in etwa, wir werden nie eine Koalition mit der AFD eingehen. Wir koalieren mit rot-grün, ihr werdet noch kotzen…..

  6. Kretschi ist offenbar einer dieser kleinen unmoralischen, gewinnstrebenden ostdeutschen Chefs, deren Arbeitskräfte nix kosten dürfen und die immer rumjammern, dass sie keine guten Leute haben!!! Alter…zahlt Euren guten Leuten so wie in Bayern, Österreich und der Schweiz einen angemessenen Lohn, kauft Euch nicht jedes Jahr einen neuen Luxusbetriebswagen (macht selbst in der Schweiz kein Chef) und dann werden alle guten Leute wieder zurück in die Heimat kommen….

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