Weil ein Klimaforscher die Daten für sein Klimaerwärmungsmodell nicht publik machen wollte, gewann ein Klimawandel-Skeptiker vor Gericht.

Von Onar Am / Liberty Nation

Der Oberste Gerichtshof von Britisch-Kolumbien, Kanada, wies kürzlich eine Diffamierungsklage des berühmten Klimaforschers Dr. Michael Mann gegen den skeptischen Klimatologen in Sachen globale Erwärmung, Dr. Tim Ball, ab. Mann hat dem Angeklagten die vollen Rechtskosten zu ersetzen. Das Urteil ist explosiv, weil es bedeutet, dass Balls Behauptung, Mann sei ein wissenschaftlicher Betrüger, jetzt vom Gericht unterstützt wird.

Hintergrund

1999 veröffentlichte Mann eine 1000-jährige globale Temperaturrekonstruktion aus Baumringen, die das damals akzeptierte Wissen über das Klima stark untergrub. In dem zweiten Bewertungsbericht des IPCC aus dem Jahr 1995 wurde anerkannt, dass es im Mittelalter wärmer war als heute und dass eine signifikante Abkühlung namens „Kleine Eiszeit“ folgte, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts andauerte.

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Die Rekonstruktion von Mann zerstörte diese Sichtweise und ersetzte unsere Klimageschichte durch etwas, das wie ein Hockeyschläger aussieht: 900 Jahre lang war die Temperatur eine leicht fallende Gerade und dann, während der Zeit menschlicher Aktivitäten, erfolgte im 20. Jahrhundert eine rasche Erwärmung.

Klimakatastrophen-Vertreter haben diese überzeugende Grafik sofort aufgegriffen und Mann zum Aushängeschild des IPCC gemacht, das nun gründlich von radikalen Grünen kontrolliert wird, die von linken Politikern ernannt wurden.

Es gab nur ein Problem mit der Grafik: Es war Schrott-Wissenschaft. Zukünftige Universitätskurse in Statistik werden den Hockeyschläger zweifellos als einen klassischen Fall von fehlerhafter Methodik lehren. Laienhaft ausgedrückt: Mann verwendete eine statistische Methode, mit der die für die Form des Hockeyschlägers erforderlichen Daten ermittelt wurden.

Im Jahr 2006 beauftragte der Kongress drei Statistiker unter der Leitung von Dr. Edward Wegman, den sogenannten Wegman-Bericht über die Kontroverse zu erstellen. Der Bericht bewies, dass die von Mann verwendete Technik zu jedem gewünschten Ergebnis führen kann, und demonstrierte dies, indem die Form der globalen Temperaturdaten von 1995 erstellt wurde.

Wenn Mann diese Grafik in einer Diplomarbeit in Statistik erstellt hätte, wäre er durchgefallen.

Die Abnahme verbergen

Der kanadische Ingenieur Stephen McIntyre verbrachte einige Jahre nach der Veröffentlichung des Hockeyschläger-Diagramms damit, zu beweisen, dass es fehlerhaft war. Er setzte sich letztendlich durch – aber während dieses Debakels beteiligte sich Mann an dem, was viele als intellektuell unehrliches oder sogar betrügerisches Verhalten beschrieben haben. Er weigerte sich, die vollständigen Daten und Quelldateien zu veröffentlichen, die er in seiner berüchtigten Veröffentlichung von 1999 verwendet hatte.

Im Jahr 2011 fasste Tim Ball dies zusammen, indem er feststellte, dass Michael Mann „in einen Stift (pen) gehörte, nicht in die Penn University“ (ein Wortspiel auf Englisch, Anm. d. Red.) Diese Aussage war die Grundlage für die Klage gegen Mann wegen Verleumdung.

Ball verteidigte seine Bemerkung damit, dass wenn Mann seine Daten veröffentlichte, dies beweisen würde, dass er ein Betrüger war. Neun Jahre später wies das Gericht den Fall zurück, weil Mann sich weigerte, die Daten zu veröffentlichen, die seine Ehrlichkeit belegen könnten.

Obwohl dies technisch gesehen kein Sieg für Ball ist, ist es kaum vorstellbar, dass ein steuerfinanzierter Wissenschaftler sich aus legitimen Gründen weigert, die Daten zu veröffentlichen, auf denen die Darstellung der globalen Klimakatastrophe größtenteils beruht.

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Zweifelhafte Wissenschaft

Unter normalen Umständen hätte Manns Karriere längst in Schande beendet werden müssen. Stattdessen ist er nach wie vor einer der führenden Wissenschaftler in der Klimakatastrophenmafia. Seine Kollegen mussten ihn verteidigen, denn wenn sie jemals zugeben würden, dass der Hockeyschläger eine Junk-Wissenschaft ist, würde dies das IPCC und das gesamte Gebiet der Paläoklimatologie diskreditieren, das Manns Ergebnis begrüßte.

Sie haben noch einen draufgesetzt und politische Anziehungskraft und freundliche Medien für den Skandal eingesetzt. Bisher ist es ihnen gelungen, aber mit jedem Jahr vergrößert sich die Kluft zwischen Klimamodellen und Realität. Irgendwann kann nichts mehr den wackeligen Boden verbergen, auf dem die Klimahysterie steht.

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