Symbolbild: Eine Kuh soll geschächtet werden.

Ein muslimischer Kleriker wurde von einer Kuh getötet, die er für das islamische Opferfest schächten sollte.

Von Redaktion

Ein muslimischer Geistlicher in Ost-Java, Indonesien, der im Begriff war, an der rituellen Tötung von Tieren teilzunehmen, um das islamische Opferfest zu feiern, wurde getötet, nachdem sich eine der Kühe gewehrt hatte.

Der 64-jährige Mann namens Sureki wollte im Rahmen eines Rituals für den islamischen Tag des Opfers in einer Moschee in Blitar am Schlachten von vier Rindern und 17 Ziegen teilnehmen.

Eine der Kühe entkam jedoch dem Festmachen und rannte mit voller Geschwindigkeit 100 Meter in Richtung des Klerikers. „Die Kuh rannte plötzlich auf ihn zu und schlug [Surekis] Kinn mit dem Kopf“, sagte ein Augenzeuge der Jakarta Post. „Die Kuh ist groß und wild. Als sie versuchte zu fliehen, riss ihre Leine“, fügte er hinzu.

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Sureki fiel nach hinten und schlug sich auf den Kopf, wodurch er bewusstlos wurde, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Kleriker lag drei Tage im Koma, aber die Ärzte konnten ihn nicht retten. Er leitete einen Ortsverband der größten islamischen Organisation des Landes.

Trotz der Tragik des Todes drückten die meisten Kommentatoren des Artikels der Jakarta Post nicht viel Sympathie für Sureki aus. Tierschützer prangern routinemäßig das Eid-Fest an, das ihrer Meinung nach Tierquälerei legitimiert.

Eine solche Stimme ist der Komiker Ricky Gervais, der gestern getwittert hat, dass eine solche Barbarei nicht einfach deshalb geduldet werden sollte, weil die Leute behaupten, sie gehöre zu ihrem Glauben oder ihrer Kultur.

Auch in Europa stehen archaische Schlachtmethoden wie das Schächten oder blutige Veranstaltungen wie Stier- oder Hahnenkämpfe immer wieder in der Kritik. Tierschützer werden für ihre Verurteilung der Tierquälerei im Namen religiöser Vorschriften immer wieder als „islamophob“ oder „antisemitisch“ beschimpft.

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4 KOMMENTARE

  1. „weil die Leute behaupten, sie gehöre zu ihrem Glauben oder ihrer Kultur.“

    Ein Festklammern an der Primitivität ist Kultur?
    Was ist dann das Gegenteil von Banausentum?

  2. SEHR GUT. Ein „Geistlicher“ sogar. Der am Tag bestimmt 5 mal im Nachthemd zu Allah gejammert hat. Warum hat Letzterer ihn denn nicht beschützt vor der Kuh? Existiert Allah evtl. gar nicht?

  3. Da hat es doch mal den Richtigen erwischt. Ausgleichende Gerechtigkeit gibt es doch noch. Hoffentlich hat man die wehrhafte Kuh am Leben gelassen.

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