John Bolton – der Kriegsfalke

Kaum jemand anderes in der Administration von US-Präsident Donald Trump ist so versessen darauf, einen Regime-Change im Iran herbeizuführen, wie John Bolton. Er würde dafür sogar einen vernichtenden Krieg in Kauf nehmen.

Von Marco Maier

Erst im Mai fragte der britische „Guardian“ in einer Headline: „Ist John Bolton der gefährlichste Mann der Welt?“. Jener John Bolton, der mittlerweile der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump ist. Ein amerikanischer Nationalist, rechtskonservativ und neokonservativ. Ein Yale-Absolvent, der einen Regime-Change in Nordkorea und im Iran unterstützt, nach wie vor den Irak-Krieg verteidigte und ebenso Präsident Assad in Syrien aus dem Amt jagen möchte. Er gilt als „Kriegsfalke“, der militärische Optionen grundsätzlich befürwortet.

In seinem von vielen beruflichen Wechseln geprägten Leben arbeitete er sowohl für die Regierung von Ronald Reagan als auch für jene von George H.W. Bush. Danach arbeitete er für eine Washingtoner Anwaltskanzlei, kehrte ins US-Justizministerium zurück und wurde dann wieder Partner bei einer Anwaltskanzlei. Zudem war er in leitender Position beim als rechtsaußen geltenden „Manhattan Institute“ bevor er Präsident der neokonservativen Denkfabrik „American Enterprise Institute“ wurde.

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