Eine iranische Fregatte der Alvand-Klasse. Bild: public domain

Israel könnte sich an einer Marinemission im Persischen Golf beteiligen. Das sorgt für massive Drohungen aus dem Iran gegenüber Tel Aviv.

Von Redaktion

Am selben Tag, an dem das iranische Außenministerium eine förmliche Erklärung herausgab, in der es darauf hinwies, dass eine Beteiligung Israels an der geplanten von den USA geführten gemeinsamen Seekoalition im Golf eine „eindeutige Bedrohung“ für die nationale Sicherheit des Iran darstellt, kam eine gesonderte Erklärung eines hochrangigen iranischen Regierungsbeamten. Er drohte damit, dass ein Krieg Israel verschlingen würde, sollte es Boote in die Straße von Hormus schicken.

„Wenn Israel in die Straße von Hormus eintritt, wird es in den Zorn der Region geraten und sein Rauch wird aus Tel Aviv aufsteigen“, drohte der hochrangige Beamte Hossein Amir Abdollahian in einer auf Twitter veröffentlichten Erklärung.

Laut Reuters hatten die israelischen Medien Anfang der Woche Außenminister Israel Katz zitiert, der bestätigte, dass das Land möglicherweise einer US-Initiative zum Schutz des Seeverkehrs am Persischen Golf beitreten würden. Hochrangige Verteidigungspolitiker würden das Thema bereits diskutieren.

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Die Rolle Israels könnte sich jedoch auf den Informationsaustausch beschränken, da das Konfliktpotenzial zu groß ist, wenn seine Streitkräfte tatsächlich in der Region stationiert sind.

In seiner Erklärung erklärte Abdollahian weiter: „Der Iran spielt eine entscheidende Rolle bei der Sicherheit der Straße von Hormuz. Jede von den USA geführte militärische Koalition in der Meerenge ist eine Wiederholung der Besetzung des Irak und Afghanistans und eine Eskalation der Unsicherheit in der Region.“

Die iranischen Führer haben wiederholt gewarnt, dass nur ihre Truppen die lebenswichtige Wasserstraße der Ölschifffahrt sichern können, und gesagt, dass verstärkte westliche Patrouillen nur die Region destabilisieren werden.

Das Außenministerium hat diese Woche gewarnt, dass sich das iranische Militär das Recht vorbehält, „dieser Bedrohung entgegenzuwirken und sein Territorium zu verteidigen“, und sich dabei auf feindliche ausländische Mächte auf oder in der Nähe seines Territoriums bezogen.

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7 KOMMENTARE

  1. Das mit dem Rauch ist so eine Sache, der kann dann überall aufsteigen und mit solchen Äußerungen sollte man etwas vorsichtiger umgehen, denn immerhin handelt es sich nicht um iranisches Hoheitsgebiet wo sie sich bewegen es ist internationales Gewässer und das ist nach Seerecht von jedermann befahrbar, ob es paßt oder nicht und wenn Israel brennt, dann brennt auch der Iran, da können sie sich heute schon sicher sein.

    • Wenn dem so ist wie Sie behaupten dass die Strasse von Hormus internationales Gewässer ist, so muss auch die Enge von Gibraltar internationales Gewässer sein. Warum hat die britische Marine ungestraft einen Tanker mit iranischem Öl gekappert?

      Die Schiffahrtsroute durch die Strasse von Hormus läuft über iranisches Staatsgebiet um dieses zu passieren bedarf es besonderer Aktionen die einzuhalten sind, gilt auch für den Bosporus ……

  2. Im Iran scheint es auch jede Menge Quatschköpfe zu geben. Die Sache mit dem Tanker Grace 1 war auch so ein blamables Stück geistiger Inkompetence. Trotz Sanktionen wird das Schiff direkt durch die Gewässer der größten Seeräubernation navigiert. – Blöder geht es wirklich nicht mehr, denn anstatt Syrien als Zielhafen zu nennen, hätten die Iraner proforma besser einen Hafen in der Türkei angeben sollen. Das Schiff hätte man dann immer noch zum eigentlichen Zielhafen fahren lassen können. Aber selbst für solche kleinen Tricks reicht es bei diesen Pappnasen nicht.
    Und jetzt wollen iranische Staatsbeamte den Israelis die Bude anzünden – das hat nun wirklich den Reifegrad für die Einweisung in eine Heilanstalt.

  3. Steigt Rauch über Israel auf, wird dem Iran hochwirksam in der Fläche der Atmungsberechtigungsschein entzogen. Bis dahin… Musik

  4. Ein gebilderter Mann in Marokko: Ein Grundschullehrer soll im Netz dazu aufgerufen haben, die drei Belgierinnen wegen ihrer unangemessenen Bekleidung zu köpfen. Die Frauen waren als Freiwillige einer belgischen Organisation im Süden von Marokko tätig. Dort soll die Einrichtung den Bau von Schulen und Straßen unterstützen. Die Organisation gab später die vorzeitige Abreise der Belgierinnenbekannt. Die belgische Botschaft in Rabat habe gemeinnützigen Organisationen empfohlen, keine Freiwilligen mehr in das nordafrikanische Land zu schicken. Künftige Aufenthalte würden abgesagt.

    • Frage 1 . Was hat dein Text mit dem Thema des Artikels zu tun. – Nichts, Thema verfehlt, sechs!

      Frage 2 . Warum sollten Lehrer gebildete Menschen sein? Das sind Staatsbeamte, die brabbeln nur nach.

      Frage 3 . Warum hielten sich die drei Frauen nicht an die Spielregeln? Bekommt man halt die rote Karte.

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