Joachim Herrmann. Foto: Wikimedia Commons / Sven Teschke CC BY-SA-3.0 de

Joachim Herrmann hat nach der Bahngleis-Attacke eines Eritreers, durch die ein achtjähriger Junge zu Tode kam, auf das erhöhte Gewaltrisiko bei eingereisten Migranten hingewiesen.

Von Redaktion

„Jetzt kommen unübersehbar Menschen aus anderen Kulturkreisen zu uns, in deren Heimat die Gewaltlosigkeit, wie wir sie pflegen, noch nicht so selbstverständlich ist. Man muss das ganz deutlich aussprechen, sagte der bayrische Innenminister im Interview mit der „Passauer Neuen Presse (PNP)“.

Da kommen Leute zu uns, die sehr viel schneller Konflikte mit Gewalt austragen. Die folglich auch selbst ein deutlich höheres Niveau an Gewalt erlebt haben als wir. Wir haben hier ein erhöhtes Risiko, das zeigen die Kriminalstatistiken ganz eindeutig“, sagte Herrmann der PNP.

Die Lösung laute: „Konsequenz. Konsequentes Handeln, konsequentes Bestrafen, gegebenenfalls konsequentes Ausweisen“, so Herrmann. Er betonte allerdings auch, in Bayern sei das Kriminalitäts-Niveau heute so niedrig wie vor 30 Jahren. Ohne Zuwanderung wären die Statistiken zu Gewalttaten jedoch noch niedriger, so Herrmann.

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„Deshalb muss man manchen, die da blauäugig und illusionär so tun, als würde sich durch Zuwanderung nichts ändern außer ein bisschen mehr Multi-Kulti, klar sagen: Es gilt zwar unser Asylrecht, aber wir können nicht jeden aufnehmen. Denn das überfordert uns. Mit jedem, der neu in unser Land kommt, können auch zusätzliche Risiken in unser Land kommen“, erklärte der CSU-Politiker.

Herrmann fordert im Interview mit der PNP zudem eine „Überarbeitung des Dublin-Abkommens“. Er sagte: „Es funktioniert nicht mehr richtig. Wir können natürlich nicht alle Probleme auf die Staaten, die die EU-Außengrenze bilden, abwälzen. Aber so, wie das System jetzt ist, funktioniert es nicht. Es halten sich eben nicht alle an die Spielregeln.“

Auch der Schutz der EU-Außengrenzen sei nicht überall gewährleistet. Und eines müsse man auch sehen: Viele kämen nach Europa, weil sie eigentlich nach Deutschland wollten. Weil Deutschland mit Abstand die höchsten Sozialleistungen biete und die besten Chancen am Arbeitsmarkt. Herrmann: „Es ist nicht akzeptabel, dass manche EU-Länder nur auf Durchzug schalten.“

Außerdem betonte Herrmann, Schengen nicht abschaffen zu wollen, meinte jedoch: „Aber völlig offene Grenzen innerhalb Europas können wir uns offensichtlich nicht leisten. Insbesondere nicht, solange die EU-Außengrenzen nicht sicher sind. Wir müssen wissen, wer sich bei uns aufhält. Wir brauchen deshalb innerhalb von Europa intelligente Grenzkontrollen, die nicht zu ewigen Staus führen“, so der CSU-Politiker gegenüber der PNP.

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10 KOMMENTARE

  1. idem
    Der Herr sei mit euch. „Wir wollen es euch nur gesagt haben. Ändern wird sich nichts.“
    Seehofer, Herrmann und weitere reden plötzlich von intelligenten Kontrollen. Hat es endlich geblitzt? Wohl kaum.
    Wenn der Politiker geistig impotent,
    wie dann die Kontrolle intelligent?

  2. Damit soll das Volk beruhigt werden, dass die Regierung Bescheid wisse und was tun werde. Es wird aber nichts geschehen, sondern alles so weiterlaufen.
    In Wirklichkeit führt die Bundesregierung durch die unkontrollierten offenen Grenzen bewuust den Verfall der inneren Sicherheit herbei und leistet de facto, billigend in Kauf nehmend, also vorsätzlich Beihilfe zu den Straftaten der krimininellen Zuwanderer.
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2019/08/01/regierung-fuehrt-vorsaetzlich-den-verfall-der-inneren-sicherheit-herbei-und-foerdert-straftaten/

  3. Niemand muss eine Grenze schliessen,das ist praktisch auch nicht möglich.
    Lediglich die Sozialleistungen und Geldzahlungen sind einzustellen.Dann kommt keiner mehr und alle gehen freiwillig wieder in ihre schönen islamischen Länder,wo immer die Sonne scheint und Allah ein netter Mann ist.
    Alle Politiker wissen das.

    • Wieso ist eine Grenzschliessung nicht möglich?
      Verwöhnte Denke.
      Philippinen hat über 7000 Inseln und schafft es.

        • Nun gut, aber da kannst du dort dafür gekidnappt werden, (liest man wenigstens.)
          Wer die Wahl hat, hat die Qual.

          • Auch wenn ich auf Mindanao lebe, ist das Risiko hier deutlich geringer als im von Gewaltkriminalität gezeichneten Lateinamerika. 😉 Mindanao (etwas größer als Österreich) hat zwar vor allem im Südwesten muslimisch dominierte Gebiete, doch in diese Gegenden muss ich nicht hin. Hier in General Santos liegt der Anteil bei vielleicht 10-12 Prozent und diese bieten den Extremisten von Abu Sayyaf, Maute, MILF, MNLF & Co keine Unterstützung. Im Gegenteil: als vor rund einem Jahr ein paar dieser Extremisten in der Stadt Zuflucht suchten, wurden sie sehr schnell an die Polizei verpfiffen. 🙂

  4. Ein Blick auf die Mordraten in Afrka (in vielen Ländern ohnehin nur Schätzungen) zeigt was da eingeladen wurde und wird.
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_intentional_homicide_rate
    Hier in Großbritannien gehen die Mordraten insbesondere in kulturell „diversen“ Städten immer weiter nach oben, zumeist Messer- und Säureattacken.
    Was machen die Politiker? Reden, sonst nichts. (Schrecklich, Wir müssen was tun, blah blah). Gleichzeitig geht man auch hier gegen diejenigen vor, die darauf hinweisen, dass die Täter überwiegend nicht Weiße sind. Xenophobia ist die britische Variante der Nazi-Keule. Und natürlich „Rassismus“!
    Überall im Westen dasselbe Spiel.

    • Klar, wenn der Blödmann oder die Maid des Parteibonzen in die Regierungsbänke gehievt werden.
      1 + 1 ergeben immer noch 2

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