US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell - Bild : Wikimedia Commons / Richard Grenell CC-BY-SA-2.0

US-Botschafter Grenell fördert Ressentiments in Deutschland.

Von Jason Ditz / Antikrieg

Die Beziehungen der USA zu mehreren Nationen standen vor Herausforderungen im Zusammenhang mit den großen Veränderungen der Prioritäten Präsident Trumps. Deutschland bildet da keine Ausnahme, und was lange Zeit eine der engsten Beziehungen im Westen war, ist heute fragil und verschlechtert sich ständig.

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum das so läuft. Die deutsche Wirtschaftsmacht ist zum Ziel von Trumps Handelskriegen geworden. Die feindliche Haltung Trumps gegenüber der Europäischen Union hat sie auch in Widerspruch zu Deutschland und seinen Nachbarn gebracht. Und ein wichtiger Grund ist, dass Trump und Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht wirklich viel miteinander kommunizieren.

Der US-Botschafter Richard Grenell hat nicht weitergeholfen, indem er traditionelle Ereignisse, die die deutsche Regierung für US-Beauftragte bereithält, verschmäht hat und sich berechtigt fühlte, ständig politische Forderungen zu stellen und mit Konsequenzen zu drohen, wenn Deutschland sich nicht daran hält.

Grenell hat sich dadurch viele Feinde gemacht, und viele sehen es als typisch für das Verhalten der Trump-Administration im Allgemeinen gegenüber ihren traditionellen Verbündeten an. Das verstärkt einmal mehr das Kommunikationsproblem, denn im Idealfall wäre es seine Aufgabe, die Leitungen zwischen den beiden Ländern offen zu halten, und das tut er weitgehend nicht.

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2 KOMMENTARE

  1. Man darf nicht vergessen, daß die Amerikaner grundsätzlich eine Abneigung gegen den Sozialismus und Kommunismus hegen und so manches wurde die letzten Jahrzehnte durch die Demokraten überdeckt und nun ist ein Konservativer Präsident und der bedient das alte Klischee, weil die gedachte amerikanische Freiheit nicht mit den linken Apparatschiks Europas kompatibel ist und so kommt nun wieder etwas zum Vorschein, was lange Jahre unterirdisch war und gerade die deutsche Führung unter der Leitung einer ehemaligen Kommunistin in Zusammenarbeit mit Sozialisten und anderen Marxisten, ob grün ob rote und das weckt alte negative Erinnerungen, denn mandarf nicht vergessen, wie der Kommunismus sowohl im Inland als auch gegen das Ausland Jahrzehnte bekämpft wurde und die ganzen Animositäten der USA gegen viele andere Länder sind nicht nur in der wirtschaftlichen Frage begründet, sondern es ist auch der Kampf zwischen Gut und Böse und damit ist der Kommunismus und Sozialismus in all seinen Schattierungen auf der Welt gemeint und das nun gerade wieder die Deutschen diesen alten Idealen verfallen, gefällt einer Trump-Regierung garnicht, vielen Deutschen ergeht es ebenso und in dieser Lage wird sich noch manches zuspitzen, denn der Freiheitsgedanke der USA liegt in seinen europäischen Wurzeln begründet und dort wird Eigenverantwortung und Tatkraft groß geschrieben, während man hierzulande meint, alles mit der sozialen Käseglocke überdecken zu können, natürlich nicht um den Leuten zu helfen, sondern um sie gefügig zu machen für eigene Zwecke und das es eine Stasi-Zuträgerin geschafft hat sich an die Spitze von Deutschland zu stellen, das ist einmalig in der Geschichte und die Amis sehen dies schon seit langem mit gemischten Gefühlen und der neue Präsident macht auch keinen Hehl daraus, daß ihm diese Konstellation zuwider ist und die freiheitsliebenden Ostdeutschen haben dieses Manko zuerst bemerkt und wehren sich dagegen, während die im Westen den Schlaf der Gerechten träumen, bis sie irgendwann im Gulag aufwachen.

  2. „Die Beziehungen zwischen den USA und Deutschland sind fragil und zerbröckeln“

    Echt jetzt?
    Zu spät. Wir sind mittlerweile im deutschen Sprachraum so linksverseucht, dss ROT keine Vision mehr ist.
    Rote Gehirnwäsche liegt gegenwärtig und für die nächste Zukunft überproportional vor.

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