Das National Endowment for Democracy der USA unterstützt weltweit Farbrevolutionen. Doch die Briten ziehen hier die Fäden. Ein Blick in die Geschichte.

Von Matthew Ehret / Strategic Culture Foundation

Noch vor einigen Jahren haben nur sehr wenige Menschen das Konzept der Farbrevolutionen verstanden. Hätten Russland und Chinas Führung 2012 nicht beschlossen, sich solidarisch zusammenzuschließen, als sie begannen, das Veto gegen den Sturz von Bashar al Assad in Syrien einzulegen, gefolgt von ihrem Bündnis um die Belt and Road-Initiative, dann ist es zweifelhaft, ob das Konzept der Farbrevolution so bekannt geworden wäre wie es heute ist.

Zu dieser Zeit erkannten Russland und China, dass sie keine andere Wahl hatten, als in die Gegenoffensive zu gehen, da die von Organisationen wie der CIA-Mitgliedsorganisation National Endowment for Democracy (NED) und der Open Society Foundation von George Soros organisierten Regimewechsel- und Farbrevolutionen letztendlich darauf ausgerichtet waren, sie ins Visier zu nehmen. So wie diese Bemühungen der Rosen-, Orangen-, Grünen- oder Gelben Revolution in Georgien, der Ukraine, dem Iran oder Hongkong immer als Schwachstellen an der Peripherie der drohenden Bildung eines Großmachtbündnisses souveräner eurasischer Nationen anerkannt wurden, so hätte diese kollektive Macht, die Macht die angloamerikanischen Elite mit Sitz in London und an der Wall Street herauszufordern.

Die Vertreibung von 12 wichtigen Kanälen der Farbrevolution im Jahr 2015 aus Russland schloss die Open Society Foundation von Soros mit ein, und das NED war ein machtvoller Aufruf des Feindes, und das Außenministerium nannte sie „eine Bedrohung für die Grundlagen der russischen Verfassungsordnung und der nationalen Sicherheit“. Dies führte zu solchen fanatischen Forderungen von George Soros nach einem 50-Milliarden-Dollar-Fonds, um gegen Russlands Einmischung zur Verteidigung der ukrainischen Demokratie entgegenzuwirken. Anscheinend reichten die 5 Milliarden US-Dollar, die das NED in der Ukraine ausgegeben hatte, bei weitem nicht aus.

Trotz des Lichts, das auf diese Kakerlaken fällt, wurden die Operationen der NED und der Open Society mit voller Wucht fortgesetzt und konzentrierten sich auf die schwächsten Glieder des Grand Chessboard (Henry Kissinger), wodurch eine sogenannte „Strategie der Spannung“ freigesetzt wurde. Venezuela, Kaschmir, Hongkong, Tibet und Xinjian (vom NED als Ostturkistan bezeichnet) wurden in den letzten Jahren als Zielscheibe ausgewählt, und Millionen von NED-Dollar flossen in separatistische Gruppen, Gewerkschaften, Studentenbewegungen und gefälschte „Meinungsbildner“ unter dem Deckmantel des „Demokratieaufbaus“. 1,7 Millionen US-Dollar an Zuschüssen wurden seit 2017 vom NED in Hongkong ausgegeben. Dies war eine erhebliche Steigerung gegenüber den 400.000 US-Dollar, die 2014 für die Koordinierung des gescheiterten „Occupy HK“-Protests ausgegeben wurden.

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2 KOMMENTARE

  1. Mit jedem neuen Tag wachsen ausreichend Dumme nach und dadurch sind deren Ziele so simpel, wie bei einfach gestrickten Leuten greifend.
    Es nennt sich Gemeinsamkeiten innerhalb von Völkern zu spalten, indem sie über Fremdkörper eine tägliche Reibung implementieren.

    Das „Konzept“ ist so primitiv, dass man geneigt ist es zu übersehen.

  2. Eine Gelbweste als Bild für die gesteuerten US-Regimechanges zu nehmen ist bösartig. Diese Bewegung ist doch nicht US-gesteuert !

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