Eine Zensur findet laut Grundgesetz in Deutschland nicht statt. Kritische Stimmen macht man dann eben auf andere Art und Weise mundtot.

Von Marco Maier

Es gibt in Deutschland, Österreich & Co im medialen Bereich einen gewissen Grundkonsens. Dieser lautet: Im Zweifel für das transatlantische Bündnis (und gegen Russland bzw. China), für Israel (weil alles Andere Antisemitismus sei) und im Idealfall unterstützt man auch noch die Klimareligion, sowie eine starke Zuwanderung. Gegenläufige Ansichten dürfen zwar publiziert werden, doch höchstens als Alibihandlung um zu zeigen, man würde ja auch andere Meinungen tolerieren.

Sogenannte „rechte“ oder „konservative“ Medien (wie z.B. „Tichys Einblick“, „Achgut“ oder „Cicero“) werden zwar immer wieder gerne aus der linken politischen Ecke attackiert, werden jedoch weitestgehend in Ruhe gelassen. Warum? Sie sind grundsätzlich strikt transatlantisch und Israel-affin, sowie Russland-kritisch. Man kann das sehen wie man möchte, doch eine breit gefächerte Medienlandschaft braucht auch solche Publikationen und es ist gut, dass es sie gibt.

Das Hauptproblem (insbesondere im deutschsprachigen Raum) liegt an ganz anderer Stelle: Während immer wieder betont wird, dass es grundsätzlich keine Zensur gebe und man alles veröffentlichen kann, das nicht irgendwelchen Gesetzen zuwiderläuft, sieht es in der Realität anders aus. Die Zensur findet nämlich nicht wirklich auf der juristischen Ebene statt, sondern vor allem auf der wirtschaftlich-finanziellen.

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Dies heißt, das Establishment hat mehrere Hebel zur Verfügung, um kritische, alternative bzw. dem Mainstream entgegenlaufende Medien zu vernichten. Als Beispiele, die neben uns auch andere Portale erleben durften, hier folgende:

Da der Werbemarkt sehr konzentriert ist und sich zudem auch zunehmend in der Hand der etablierten Medienkonzerne selbst befindet, werden alternative Medien zunehemend davon ausgeschlossen. Gleichzeitig finden immer stärkere Reichweitenbeschränkungen durch die großen Internetkonzerne (Google, Facebook & Co) statt. Das mag von der Regierung nicht angeordnet worden sein, dürfte jedoch dort auf großes Wohlwollen stoßen.

In Zeiten der medialen Hofberichterstattung gefällt es dem Establishment natürlich nicht, wenn kritische gegenläufige Ansichten alternativer Medien Dank des Internets eine größere Verbreitung finden als Inhalte der etablierten Konzernmedien. Medien, die zwar immer wieder einzelne Politiker oder Parteien kritisieren, nicht jedoch das vorherrschende System. Wozu auch? Immerhin profitieren sie doch am meisten von dieser Symbiose aus Politik und Konzernen.

Umso wichtiger ist es, dass gerade die kritischen Medienkonsumenten für Multiplikatoreffekte sorgen – und neue Netzwerke schaffen. Ohne die vielen Querdenker, Systemkritiker und Freigeister versinken Deutschland, Österreich und auch (West-)Europa im Sumpf des Establishments. Einem Sumpf, in dem nur noch „erlaubte“ Meinungen die Massen erreichen, der Rest jedoch unterdrückt wird. Denn jeder darf zwar seine Meinung und seine Ansichten haben, doch wenn sie nicht „passt“, soll sie gefälligst auch nicht verbreitet werden. Das ist die Realität der heutigen Zeit.

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2 KOMMENTARE

  1. Die Unterdrückung von Meinungen ist schon tausende von Jahren alt und hat ihren Höhepunkt 1789 erreicht und seither werden mißliebige Äußerungen mundtot gemacht und unter Napoleon, Metternich und vielen anderen Despoten mußten viele sogar fliehen um deren Häschern zu entgehen und heute ist es tatsächlich so, daß man die Form verändert hat und auf wirtschaftliche Sanktionen setzt um den Aufbegehrenden soweit wie möglich zu schädigen und einen Höhepunkt hat es wieder durch die Weimarer Republik gegeben, wo die Sozis fast so wie heute alles unternehmen um der Rechten die Legitimation zu verpassen, damit sie diese dann aus dem Amt jagen können und in dieser Phase befinden wir uns erneut und heute hat sich noch in der Zeit einer über das Aufkommen der Rechten besorgt gezeigt, nennt aber nicht das Kind beim Namen, was erneut die Linke ist, die mit ihrer Politik die Rechten geradezu herausfordert und ob man das gut heißt oder nicht ist eine andere Frage, Ursache erzeugt Wirkung und das sollten sie langsam wissen und entsprechend handeln, wenn sie noch weiter in Amt und Würden bleiben wollen.

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