Punktschweißen von BMW 3er Fahrzeugkarosserien mit KUKA Industrierobotern - Bild: Wikimedia Commons/BMW Werk Leipzig CC-BY-SA-2.0-DE

Der Präsident des BDI beklagt sich über die AfD-Wahlerfolge. Diese würden dem Standort Deutschland und auch der Wirtschaft des Landes schaden.

Von Michael Steiner

Gegenüber den „Funke“-Zeitungen beklagt sich BDI-Präsident Dieter Kempf über den Aufstieg der Alternative für Deutschland (AfD), insbesondere in den östlichen Bundesländern. Die Wahlerfolge der Partei würden dem „Image unseres Landes“ schaden, zudem würde die Attraktivität eines Standorts „unter extremistischen Parteien“ leiden. „Es drohen Abschwung und Strukturschwäche.“

So würde die AfD eine Rückabwicklung der europäischen Zusammenarbeit fordern. „Die Betonung von Nationalismus würde dem international beispiellos vernetzten Deutschland wirtschaftlich und politisch enorm schaden“, beklagt er sich. Dabei halten viele Länder (darunter wirtschaftlich erfolgreiche Länder wie Südkorea, China und mittlerweile auch die USA) an nationalistischen Maßnahmen fest.

Doch das ist nicht alles. Kempf hält am Mantra der Zuwanderung von Fachkräften fest. „Standorte müssen attraktiv und einladend sein, um Fachkräfte aus aller Welt zu gewinnen. Ausländerfeindlichkeit und Nationalismus passen nicht zu einer international erfolgreichen deutschen Wirtschaft“, erklärte er. Dabei stellt sich die AfD jedoch vor allem gegen die Zuwanderung von Nicht-Fachkräften in den deutschen Sozialstaat, die sich kaum in die Gesellschaft integrieren lassen.

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Nicht zu vergessen, dass wir vor großen Umwälzungen auf den Arbeitsmärkten stehen. Insbesondere die Künstliche Intelligenz und zunehmende Automatisierungsprozesse werden den Arbeitskräftebedarf deutlich senken. Das sind Umstände, die von Lobbyisten natürlich nicht angesprochen werden.

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6 KOMMENTARE

  1. Man braucht einen Sündenbock für das eigene Versagen, da bietet sich die AfD an,
    Politik und MSM haben sich ja schon auf diese Partei eingeschossen, da brauchte man Spatzenhirn nicht groß anzustrengen.

    Spätestens nach Tyll Necker ist der BDI zur Lachnummer verkommen. Aber so ist es in dieser Demokratie, auch Idioten haben das Recht zur Vereinsgründung.

  2. „Der Präsident des BDI beklagt sich über die AfD-Wahlerfolge.“
    Resignierend diese Untermauerung, dass Deutschland definitiv gespalten wie noch nie ist.
    Zudem ein alles andere als ein berauschender Ausblick.

    Die Feststellung, dass die Besitzverhältnisse der unter den vom BDI repräsentierten Firmen sich in ausländischen, sprich deutschfeinlichen Mehrheits-Besitzverhältnissen befinden, kann damit nicht mehr als Verschwörungstheorie oder dergleichen abgetan werden. Sie liegt real vor.

  3. Die fühlen sich in ihren Kreisen gestört, obwohl die AFD nichts anderes ist als die Fortsetzung der früheren CDU-Politik, wo man noch vom Vaterland sprach und sich um die Belange der Bürger kümmerte, was heute zur Beliebigkeit von vielen Interessen verkommen ist und man sollte sich mal die Frage stellen, warum gerade jetzt wieder die Konservativen Erfolge verzeichnen können, das ist das Ergebnis einer abgewirtschafteten linken Politik, auch zugunsten des Großkapitals und das hat nur Interesse an der wunderbaren Geldvermehrung zum Vorteil ihrer Anteilseigner, der Rest ist ihnen egal und somit hat sich der Kapitalismus in seiner heutigen Fassung genauso überholt wie der Kommunismus, weil in beiden Systemen die Elite am meisten partizipiert und die Mehrheit leise darunter leidet und das kann man an den vielen Jöbchen sehen, die beweisen, daß es eben nicht reicht und anstatt sich um dieses Thema zu kümmern faseln sie von der schädigenden Existenz einer neuen Partei, die nichts anderes ist als der Hilferuf einer völlig vertrakten Politik von Dilletanten in Zusammenarbeit mit Aasgeiern, zum Wohle aller, nur nicht dem deutschen Volke zuliebe, wie es auf dem Reichstag seit vielen Jahrzehnten zu vermelden ist.

  4. Es könnte DeepState und Globalisierern schaden, mehr aber nicht !
    Billiglohn könnte durch die AfD sogar beendet werden

  5. Die wirklichen Fachkräfte wandern ja schon jahrelang ab.
    Reisewarnungen für Deutschland hat es auch schon gegeben.
    Es kann nicht mehr lange dauern.

  6. Die gleiche Kerbe hat VW auch schon bearbeitet, mit der Behauptung Fachkräfte würden nicht nach Zwickau ziehen wollen. Da dürfte ähnlich viel Realität dahinter stehen wie die reale Zahl der eingestellten illegalen Einwanderer der letzten 4 Jahre bei diesen Konzernen, wo man diese Arbeitskräfte ja alle händeringend brauchte.

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