Obdachloser. Bild: Flickr / Franco Folini CC BY-SA 2.0

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat laut US-Landwirtschaftsministerium (USDA) einen Plan zur Einschränkung der Zulassung von Lebensmittelmarken vorgeschlagen. Damit sollen rund 3,1 Millionen Menschen aus dem Hilfsprogramm ausgeschlossen werden.

Von Redaktion

Die Regierung von Trump beabsichtigt, die Förderfähigkeit des Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP) für Personen zu verringern, die bereits staatliche und staatliche Beihilfen erhalten, teilten Beamte der USDA mit.

„Einige Staaten nutzen Schlupflöcher, die es Menschen ermöglichen, die SNAP-Vorteile zu erhalten, für die sie sich sonst nicht qualifizieren würden und auf die sie keinen Anspruch haben“, sagte Perdue Reportern am Montag in einer Telefonkonferenz.

Derzeit gestatten 43 US-Bundesstaaten den Bewohnern, automatisch Lebensmittelmarken zu erhalten, wenn sie Leistungen aus einem anderen Bundesprogramm erhalten, das laut USDA „Temporäre Unterstützung für bedürftige Familien“ (Temporary Assistance for Needy Families, TANF) genannt wird.

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Die Agentur möchte dies ändern, indem sie von Personen, die TANF-Leistungen erhalten, eine Überprüfung ihres Einkommens und Vermögens verlangt, um festzustellen, ob sie auch tatsächlich Anspruch auf kostenlose SNAP-Lebensmittel haben.

SNAP versorgt rund 40 Millionen Amerikaner (oder etwa 12 Prozent der gesamten US-Bevölkerung) mit kostenlosem Essen. Ohne diese Unterstützung würden wohl viele von diesen Menschen verhungern.

Die Interessenvertretung des liberal ausgerichteten Zentrums für amerikanischen Fortschritt sagte, der Vorschlag würde die Armen verletzen, „indem die Staaten gezwungen würden, denjenigen, die selbst bescheidene Ersparnisse von ein paar tausend Dollar haben, die Nahrungsmittelhilfe wegzunehmen“. Zudem würde dies die Verwaltungskosten für die Staaten erhöhen.

2016 gab das Congressional Budget Office (CBO) bekannt, dass Bedenken bestehen, dass der Schritt die Vorteile für Haushalte in schwierigen finanziellen Situationen zunichte machen und die Komplexität und den Zeitaufwand für die Bearbeitung von SNAP-Anträgen erhöhen würde.

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5 KOMMENTARE

  1. So ein quatsch. Es werden keine Menschen verhungern wenn diejenigen die offensichtlich genug verdienen und nicht berechtigt sind aus dem Programm fliegen.

    Die antiamerikanische Einstellung von Contra ist ja hinreichend bekannt aber denkt ihr denn wirklich das DT oder ein anderer Präsident Menschen (bei 12% gesamt macht das mehr als 35 Millionen, wenn 10% rausfallen sind also eurer Meinung nach 3.5 Millionen Amerikaner vom Hungertod bedroht) verhungern lassen würde?

    Mann mann mann, kommt mal runter, euer Hass auf die USA und DT (hättet ihr liebe eine HC als Präsi?) sind ja einfach nur noch beispiellos!

      • Nein, zu behaupten die USA würden mal eben einige hunderttausend oder gar ein paar millionen Menschen verhungern lassen ist keine US-kritische Einstellung mehr, das ist negativ Propaganda vom allerfeinsten und das kennt man eigentlich gut von Ihnen, Herr Maier, Schwarzseher vom Dienst, Anti USA Treiber und ebenso Anti Israel.
        Sind sie Redaktion, ist der Name schon zu verbrannt, ja?

        Spassigerweise habe ich das Gefühle das es bei euch schlimmer wird seit DT, was sehr interessant ist denn der macht endlich mal etwas gegen den Deep State anstatt wie alle anderen seit Reagan nur für ihn zu arbeiten.

        Pro Russisch zu sein ist sicher eine gute Sache aber darum muss man nicht gleich Antiamerikanisch sein bis hintengegen.

        • statt sich gedanken zu machen, dass 30-40 millionen amerikaner von essensmarken! abhängig sind (übrigens auch unter obama) haben sie ein problem wegen dem artikel?
          übrigens ist nicht RT der meinung, dass viele verhungern sondern diese agentur mit namen SNAP.

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