Jörg Meuthen, AfD. Foto: Flickr / Metropolico.or gCC BY-SA 2.0

Die Forderungen von FDP-Chef Lindner in Sachen Seenotrettung im Mittelmeer stoßen auch bei der AfD auf Unterstützung. Vorsitzender Meuthen lobt dessen Vorstoß.

Von Redaktion

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat den jüngsten Vorstoß von FDP-Chef Christian Lindner zur Seenotrettung gutgeheißen. „Ich begrüße sehr, dass sich FDP-Chef Lindner unserer Position angeschlossen hat. Ich fordere Aufnahmezentren in Nordafrika schon viel länger‘, sagte Meuthen den Funke-Zeitungen.

Dort in diesen Zentren müssten die Asylanträge bearbeitet werden. „Und nur, wer einen wirklichen Asylgrund hat, kommt nach Europa“, so der AfD-Chef weiter. Niemand steche in See, „wenn die Alternative ist: Ertrinken oder zurückgebracht werden“, sagte Meuthen.

Lindner hatte eine Neuordnung der Seenotrettung im Mittelmeer gefordert. „Unterlassene Hilfeleistung ist nicht zu rechtfertigen. Auf der anderen Seite darf es keine Beihilfe zur Schlepperkriminalität bei Wirtschaftsmigranten geben“, sagte der FDP-Chef den Funke-Zeitungen. Die Lösung müsse darin liegen, „dass wir mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen in Nordafrika menschenwürdige Unterbringungsmöglichkeiten und legale Fluchtwege nach Europa schaffen“, so Lindner weiter. Notwendig sei eine Seenotrettung in staatlicher Hand, die Migranten „aber nicht nach Europa bringt, sondern zunächst an den Ausgangspunkt der jeweiligen Reise“. Den Schleppern dürfe das Geschäft nicht erleichtert werden, so der FDP-Politiker.

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Meuthen hob hervor, Seenotrettung sei ein humanitäres Gebot, das völlig außer Zweifel stehe. Die Frage sei: „Wohin bringen wir die Flüchtlinge? Ich bin fest davon überzeugt: Wir müssen die Flüchtlinge konsequent an den Ort zurückbringen, an dem sie aufgebrochen sind‘, sagte Meuthen. Wenn man „sechs Wochen lang niemanden mehr auf diesem Weg durchkommen“ lasse, „ertrinkt auch niemand mehr. Dann spricht sich herum: So kommt man nicht herein“, so der AfD-Chef weiter.

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3 KOMMENTARE

  1. „Vorsitzender Meuthen lobt dessen Vorstoß.“
    Vier Jahre hat der Betreffende gebraucht um eine Äußerung einer Erkenntnis von einem Wimpernschlag über die Zunge springen zu lassen?
    Man merkt schon, solche Worte heute, wie auch das verfehlte Lob erlauben für beide eine Markierung zum alten Eisen.

  2. Es gibt kein Menschenrecht auf Einwanderung in ein anderes Land und schon garnicht wenn es illegal geschieht und deshalb sind die Aufnahmelager ebenso sinnlos und auch gefährlich, weil man darüber auch Hoffnungen weckt und man könnte allenfalls im Heimatland einen Einreiseantrag stellen und müßte ihn dann auch in allen Einzelheiten begründen und dann müßte es von vorneherein eine Vereinbarung auf Probe sein und wer nicht in kürzester Zeit einer geregelten Arbeit nachgehen kann muß das Land vorzeitig verlassen, denn es ist unzumutbar die ganze Welt kostenlos zu beherbergen und damit auch Verwerfungen zu schaffen, die dann wie z.Zt. unumkehrbar sind und wenn schon Hilfe, dann im Heimatland und man kann ja schon an der Tatsache erkennen, wie sie die Mehrheit der Welt gegen Einwanderung stemmt und nur Europa durch deren Politiker diesem fatalen Experiment teilweise zugestimmt haben und in dieser existenziellen Frage noch nicht einmal ihre eigenen Bürger mitbestimmen lassen und das kann so nicht weitergehen, denn was für die einen Recht ist, ist für die anderen Unrecht und wer nun diese Angelegenheit aufweichen will, durch besondere Behandlung des Problemes macht sich mit schuldig und das kann ja nicht der Sinn einer Opposition sein, sich der Mehrheitsmeinung anzunähern, bzw. den ungesetzlichen Vorgang zu differenzieren, das ist ebenso falsch wie die Gewährung von Einlaß für jedermann.

  3. Asylrecht abschaffen.
    Kein Volk kann verpflichtet werden,völlig fremde Menschen aufzunehmen und zu alimentieren,nur weil diese Menschen in ihrem Land nicht zurecht kommen. Denn dann wäre ein Land ja verpflichtet alle Menschen der Welt bei sich aufzunehmen,die in ihrem Land nicht zurecht kommen.Das geht nicht. Daher muss das Asylrecht abgeschafft werden. Klingt einfach,
    ist es aber auch.

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