US-Soldaten auf Abmarsch.

Im Pentagon gibt es Überlegungen, das Eintrittsalter für den Militärdienst auf 16 Jahre zu senken. Es mangelt an genügend Rekruten.

Von Marco Maier

Weltweit wird der Einsatz von Kindersoldaten auf den Schlachtfeldern kritisiert und verurteilt. Doch die Vereingten Staaten sehen sich wohl wieder einmal aus auserwählte Nation mit Sonderrechten. Denn im Pentagon gibt es angesichts der Nachschubprobleme an Menschenmaterial die Überlegung, das Eintrittsalter für den Militärdienst zu senken.

Die Armee erreicht ihre Rekrutierungsziele für die künftigen versehrten und unter posttraumatischen Belastungsstörungen leidenden Veteranen in diesem Jahr nur mit Ach und Krach. Deshalb soll nun eine Lösuung für den Nachwuchs an Kanonenfutter gefunden werden. Mit dabei die Forderung, das Rekrutierungsalter von derzeit 17 auf 16 zu senken.

Die USA würden sich damit in einem Kreis von etwas mehr als einem Dutzend Länder (darunter Großbritannien und Kanada) befinden, die schon jetzt Minderjährige in den Militärdienst aufnehmen. Doch bei diesen beiden Ländern ist es eher unwahrscheinlich, dass die Jugendlichen auch schon am Beginn ihrer militärischen Dienstzeit in ein Kriegs- oder Konfliktgebiet entsandt werden.

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Bei den Amerikanern jedoch, die in unzählige Kriege und Konflikte auf diesem Planeten militärisch involviert sind, dürfte dies anders sein. Wenn das Pentagon Kontingente an Krisenherde verlegt, wird nicht nach dem Alter der Soldaten gefragt. Marschbefehl ist Marschbefehl.

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1 KOMMENTAR

  1. Es ist traurig, dass die USA Kindersoldaten wollen. Ich bete dafür das diesen Jugendlichen bewusst wird auf was sie sich da einlassen. Betet für den Frieden auf diesem Globus!!!

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