Test des "Raketen-Killers" in Kasachstan. Bild: Screenshot Youtube/RT

Ein neues Anti-Raketen-System Russlands wurde in Kasachstan getestet. Es soll in der Lage sein, Satelliten abzuschießen.

Von Redaktion

Das russische Verteidigungsministerium gab am Dienstag bekannt, dass es ein neues Raketenabwehrsystem im Schießstand von Saryshagan in Zentral-Kasachstan erfolgreich getestet hat. Dies zeigt ein vom Verteidigungsministerium veröffentlichtes Video.

Obwohl das Verteidigungsministerium keine weiteren Informationen über den Test offenlegte, einschließlich der genauen Art der im Video gezeigten Waffen der nächsten Generation, identifizierte es die Nachrichten-Website für Militär- und Nahostangelegenheiten Al-Masdar als den sogenannten „Satellitenmörder“ der A-235. Man erkenne dies „basierend auf visuellen Ähnlichkeiten zu einem früheren veröffentlichten A-235-Test aus dem letzten Jahr.

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„Das im Video gezeigte Raketenabwehrsystem ist vermutlich ein A-235 Nudul („Satellitenmörder“). Es wurde erstmals 2014 enthüllt. Die A-235 soll die A-135 Amur ersetzen, die es noch im Dienst gibt“, heißt es in dem Bericht.

Die russischen Streitkräfte für Luft- und Raumfahrt überwachten die Tests. Diese beschrieb ein Sprecher des Verteidigungsministeriums wie folgt: „Die neue Rakete hat nach mehreren Versuchen ihre Eigenschaften zuverlässig bestätigt und die Aufgabe erfolgreich erfüllt, indem sie ein zugewiesenes Ziel mit Präzision getroffen hat“, berichtet TASS.

Das Luftraumverteidigungssystem ist Teil des von Russland entwickelten Arsenals an Hyperschallwaffen. Diese sind deutlich schneller als herkömmliche Raketen und von den üblichen Verteidigungssystemen kaum abwehrbar. Im Pentagon sorgen diese Waffen bereits für Kopfschmerzen, da man die Landesverteidigung der USA so nicht mehr aufrecht erhalten kann.

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