Wladimir Putin. Bild: kremlin.ru

Es ist absurd, den menschlichen Fortschritt zu stoppen: Putin kritisiert die Forderung, der Ökopolitik Vorrang vor der Technologie zu geben.

Von Redaktion

Der russische Präsident sagte, dass „anstelle einer inhaltlichen Diskussion über die globale, klimatische und ökologische Agenda wir oft … regelrechten Populismus und Spekulation“ sehen. Wladimir Putin kritisierte die Forderung, den technologischen Fortschritt aufzugeben, um der grünen Politik Priorität einzuräumen.

„Eine tiefgreifende und aussagekräftige Diskussion“ ist erforderlich, um die Probleme der Kombination von langfristiger Entwicklung und Umweltschutz sowie eines hohen Lebensstandards zu lösen, sagte der Präsident am Dienstag auf dem Global Manufacturing and Industrialization Summit (GMIS).

„Anstelle einer inhaltlichen Diskussion über die globale, klimatische und ökologische Agenda sehen wir jedoch leider oft regelrechten Populismus, Spekulationen und manchmal, ich habe ich keine Angst, dies zu sagen – einfach Engstirnigkeit“, betonte Putin.

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„Es kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Welt dazu gedrängt wird, den Fortschritt aufzugeben, was es ermöglicht, die Situation bestmöglich einzufrieren und Wohlstand für die wenigen Auserwählten zu schaffen“, so Putin. Hunderte Millionen Menschen müssten akzeptieren, dass sie „keinen Zugang zu sauberem Wasser, Essen, Bildung oder anderen Vorteilen der Zivilisation haben.“

„Dieses Archaismus ist eine Sackgasse, ein Weg zu neuen Konflikten“, betonte der russische Staatschef. Ihm zufolge „ergibt sich daraus die Migrationskrise in Europa und in den USA“.

„Ein blinder Glaube an einfache, eindrucksvolle, aber ineffiziente Lösungen führt zu Problemen“, warnte Putin und erwähnte die Appelle, auf Atom- und Kohlenwasserstoff-Energie zu verzichten und auf alternative erneuerbare Energiequellen zu setzen.

„Fühlen sich die Menschen auf einem Planeten wohl, der mit Windgeneratoren übersät und mit Schichten von Solarbatterien bedeckt ist?“ fragte er und bemerkte dann, dass ein Sprichwort lautet „anstatt das Haus aufzuräumen, werden wir nur den Müll unter den Teppich kehren“. Er erwähnte auch Probleme mit windbetriebenen Generatoren, die zum Tod von Vögeln führen, und andere Nebenwirkungen, die diese Energiequelle hervorruft.

„Natürlich können wir diejenigen nicht aufhalten, die Tierhäute tragen oder in Höhlen ziehen wollen, aber es ist unmöglich und absolut absurd, den menschlichen Fortschritt aufzuhalten“, betonte der russische Präsident.

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2 KOMMENTARE

  1. Das es einen von Menschen gemachten Klimawandel durch CO2 gibt, ist ein klares Vorurteil. – Leider lassen sich Vorurteile nur sehr schwierig widerlegen. Nur gegen ein Urteil kann man sachlich Widerspruch einlegen.

    Unsere Luft besteht aus 78% Stickstoff, 21% Sauerstoff, ca. 1% Edelgase (Argon, Xenon, Neon, Krypton…) und 0,038% CO2 Wir haben also 0,038% CO2 in der Luft. Davon produziert die Natur selbst etwa 96%. Den Rest, also 4%, der Mensch. Das sind also 0,00152% der Luft.
    Diese 0,00152% sollen für einen Klimawandel verantwortlich sein ? – Wer das glaubt, glaubt auch das Citronefalter Citronen falten und das der Papst der Vertreter Gottes auf dieser Erde ist.

    Putin wird jedoch mit dem faden Argument von geschredderten Vögel unter den Windrädern nicht weit kommen. Denn würde das stimmen, dann hätte Mc Donald dort schon längst seine Buden hingestellt.

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