Blick auf den Vesuv bei Neapel.

Flankiert von zwei aktiven Vulkanen droht der Millionenstadt Neapel die totale Auslöschung. Ein zweites Pompeij – nur mit sehr viel mehr Toten.

Von Marco Maier

Neapel, eine Stadt im Süden Italiens, die von zwei aktiven und höchst gefährlichen Vulkanen flankiert wird. Im Osten liegt der rund 1.200 Meter hohe Vesuv, der bereits im Jahr 79 die römische Stadt Pompeij vernichtete und immer noch hochaktiv ist. Und im Westen liegen auf 150 Quadratkilometern ausgebreitet die Phlegräischen Felder. Europas Supervulkan, der ebenfalls zum Leben erweckt wurde.

Da die Phlegräischen Felder direkt dort liegen, wo die afrikanische Platte auf die eurasische trifft, wird die Gegend nicht nur immer wieder von starken Erdbeben heimgesucht, auch die vulkanische Aktivität nimmt zu. Ein gefährlicher Platz zu leben. Dennoch ist die ganze Region Heimat von mehr als einer Million Menschen.

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All die Warnungen von Vulkanologen und Geologen scheinen die Bevölkerung der Region nicht zu interessieren. Auch wenn ihnen klar sein muss, dass sie in latenter Todesgefahr leben. Die antike Stadt Pompeij sollte eine Mahnung sein.

Wann die große Vulkan-Apokalypse über Neapel ausbricht, kann niemand vorhersagen. Doch die warnenden Anzeichen eines baldigen explosiven Ausbruchs mehren sich. Für hunderttausende Menschen könnte es dann jedoch zu spät sein.

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