Der Vertreter Pekings für die Taiwan-Angelegenheiten traf sich mit dem Bürgermeister von Taipeh. Er betonte, dass China und Taiwan „eine Familie“ seien.

Von Redaktion

Am Freitag traf sich der Bürgermeister von Taipeh, Ko Wen-je, mit dem Direktor des chinesischen Büros für Taiwan-Angelegenheiten, Liu Lieyi. Der voraussichtliche Kandidat für das Amt des Präsidenten Taiwans setzt offenbar auf gute Beziehungen zu Peking. Beide Vertreter stimmten zu, dass man zusammenarbeiten muss.

Jieyi sagte, beide Seiten der Taiwanstraße seien „eine Familie“, vermied es jedoch, beim Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit Ausdrücke wie „ein Land, zwei Systeme“ und „friedliche Wiedervereinigung“ zu verwenden, berichtete Focus Taiwan.

Wen-je, der für das Taipei-Shanghai Twin-City-Forum in Shanghai war, traf sich am Freitagabend mit Jieyi in einem Gästehaus.

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„Der Trend ist nicht aufzuhalten“, sagte Jieyi und fügte hinzu, dass China sich unter der Führung von Chinas Präsident Xi Jinping für die Verbesserung der Beziehungen über die Taiwanstraße einsetzt.

Gravitationsverschiebung

Selbst wenn das Treffen nicht öffentlich war, wird die Konferenz als bedeutende Gravitationsverschiebung angesehen, bei der Taiwan mehr auf China als auf die USA ausgerichtet sein könnte.

Während einer Pressekonferenz teilte Jieyi die Erfolge zwischen Shanghai und Taipeh im letzten Jahrzehnt und seine Vision eines freundlichen Umfelds in der Taiwanstraße mit.

Jieyi sagte, er habe Wen-jes Buch mit dem Titel „Taipei – Eine stolze Stadt mit fortschrittlichen Werten“ gelesen. Das Streben des Bürgermeisters, seinen Wählern zu dienen und Innovationen in die Stadt zu bringen, sei mit Chinas Mission vergleichbar, Millionen durch technologischen Fortschritt aus der Armut zu befreien .

Er sagte auch, „Menschen von beiden Seiten der Taiwanstraße sind eine Familie und sollten sich gegenseitig helfen“, unter Bezugnahme auf die Reise- und Handelsstatistik.

Während China offizielle Kontakte mit Taiwan unterbrach, sagte Wen-je, dass das Taipei-Shanghai-Forum die „einzige offizielle Kommunikationsplattform zwischen den beiden Seiten“ sei.

Taiwan und China wurden seit der Spaltung von 1949 getrennt regiert. Nach wie vor betrachtet Peking Taiwan als eine Provinz, die mit dem Festland vereinigt werden muss, erforderlichenfalls mit militärischer Gewalt.

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1 KOMMENTAR

  1. Der ist wohl im Auftrag seines Herrn auf einer Goodwill-Tour und spricht von einer Familie und das wäre ja vergleichbar mit einer Ganerbenburg, wo sich die Familienmitglieder über Jahrhundert aus Erbstreitigkeiten heraus stets an die Gurgel gingen und alles andere als sich einig waren und man sollte nicht vergessen, daß aus den Bemühungen der damaligen Nationalregierung in Nanking sich eine böse Sache entwickelt hat und die Kommunisten unter Mao die gemäßigten Nationalisten, die das Bürgertum und den Adel gestützt haben, in einen blutigen Bürgerkrieg gezwungen haben und nachdem sie auf die Insel Formosa flüchten mußten, seither sicherlich keine große Freude empfinden, sich mit dem sogenannten Mutterland zu vereinen, denn gerade die Kommunisten haben alles platt gemacht, Menschen und Kultur und weil nichts mehr da ist sprechen sie nun fälschlicherweise von einer Kulturrevolution, die das Gegenteil dessen ist, was man sich darunter vorstellt und nachdem sie über einen jahrzehntelangen Denkprozeß erkannt haben, daß dies der falsche Weg ist, haben sie umgeschwenkt und sind heute auf dem kapitalistischen Tripp, aber nach Mao-Art, nicht in der Freiheit wie wir sie kennen und das wollen sich die Taiwanesen nicht antun, was auch verständlich ist und die Hongkong-Chinesen wissen ja mittlerweile was eine Peking-Umarmung ist, dann lieber klein und fein als sich dieser Krake unterzuorden, die sich nie gewandelt hat, nur nach außen einen anderen Anschein erweckt.

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