Mehr als 700 Migranten, vor allem aus Afrika, besetzten das Pariser Pantheon und verlangten die französische Staatsbürgerschaft, Arbeitsplätze und Wohnraum.

Von Michael Steiner

In Frankreich hat sich eine neue Protest-Gruppierung gebildet. Nach den Gelbwesten kommen nun die Schwarzwesten. Dabei handelt es sich um undokumentierte (also illegale) Migranten, die verlangen den Premierminister zu sehen. Ihr Forderungskatalog umfasst unter anderem die Verleihung der französischen Staatsbürgerschaft, Wohungen und das Recht zu arbeiten.

Am Freitag besetzten sie das Pantheon in Paris und verkündeten laut ihre Forderungen an die französische Regierung:

Loading...

Rund 700 Demonstranten der „Schwarzwesten“ füllten am Freitag das Pantheon im Zentrum von Paris, um die Erteilung der Staatsbürgerschaft zu fordern, so France 24. Die sogenannten „Schwarzwesten“ sind ein in Paris ansässiger Migrantenverband, der seinen Namen von der regierungskritischen Protestbewegung „Gelbwesten“ übernommen hat.

Als sie hineingingen, wurden die Touristen aus dem Pantheon evakuiert, der letzten Ruhestätte der größten nichtmilitärischen Stars Frankreichs, darunter die Schriftsteller Voltaire, Victor Hugo und Emile Zola.

Marine Le Pen, Führerin der rechten Rassemblement National, twitterte angewidert:

„Es ist nicht hinnehmbar zu sehen, dass protestierende Ausländer ungestraft das Zentrum der Republik besetzen.“ Sie ergänzte: „Vertreibung sollte die Zukunft der Immigranten sein – das ist das Gesetz.“

Migrantengruppen in vielen Ländern Europas fordern immer öfter die Erteilung von staatsbürgerlichen Rechten und die Gleichstellung mit den alteingesessenen Bürgern dieser Staaten. Rechte, die ihnen die politische Linke gerne geben würde. Doch vor allem die Konservativen und die Rechten verweigern ihnen dies.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected]contra-magazin.com nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

One thought on “Paris: 700 „Schwarzwesten“ verlangen französische Staatsbürgerschaft”

  1. Zu diesem generellen Thema habe ich gerade in der örtlichen Sonntagszeitung eine Anzeige der Gemeindeverwaltung gelesen, daß man für die Asylunterkunft einen tüchtigen Hausmeister auf 450,– EUR-Basis mit handwerklichen Fähigkeiten sucht und wieder ein Beweis, daß diese Republik und andere natürlich auch zwischenzeitlich einem Irrenhaus gleichen und das wird mit dieser Anzeige bestätigt, denn dieser Mensch soll für wenig Geld Einsatz für eine verlorene Sache leisten und die ausländischen Fachkräfte sehen ihm vermutlich dabei zu und können ihm gegebenenfalls Ratschläge erteilen, falls er nicht mehr weiter weiß und erneut hat die Barmherzigkeit zugeschlagen, solange bis wir aus Jux und Tollerei diese Republik in den Abgrund geführt haben und dann war es natürlich niemand, die Verantwortlichen für diesen Schwachsinn erst recht nicht und vielleicht gibt es auch noch einen Caterring-Service um das Bild vollends abzurunden, im Namen der Nächstenliebe, aber nur für andere, die Einheimischen müssen sich bei der Tafel anstellen um täglich die Niederungen des Armseins und die Bekanntschaft unserer Gäste erleben zu dürfen, welch ein Hohn für all jene, die durch dieses Tal der Tränen gehen müssen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.