Ein neuer Bericht zeigt, dass auch in Algerien hunderttausende Flüchtlinge und Migranten auf die Überfahrt nach Europa warten. Nicht nur Libyen ist ein Hotspot.

Von Michael Steiner

Wie die Bundesregierung mitteilte, leben derzeit mehr als 200.000 Flüchtlinge und Migranten in Algerien. Unter ihnen befinden sich demnach auch rund 40.000 Syrer. Die Bundesregierung antwortete damit auf eine Anfrage der Linksfraktion, die am liebsten sämtliche dieser Migranten nach Deutschland holen würde.

Rund 160.000 „Migranten aus Subsahara-Afrika“ halten sich demnach in Algerien auf, sowie rund 40.000 Syrer und 4.000 Palästinenser. Nach Auskunft der Bundesregierung besitzen die Flüchtlinge und Migranten „keinen aufenthaltsrechtlichen Status und keine offizielle Arbeitserlaubnis“. Die Bundesregierung ergänzte in ihrer Antwort jedoch: „Ihnen wird in der Regel der Zugang zu staatlicher Bildung und Gesundheitsversorgung gewährt.“

Die Innenexpertin der Linken im Bundestag, Ulla Jelpke, kritisierte gegenüber den Funke-Zeitungen die Politik der Bundesregierung gegenüber Asylsuchenden aus den Maghrebstaaten Marokko und Algerien: „Marokko und Algerien sind nicht sicher – dass die Bundesregierung trotzdem an ihrer Einstufung als sicheres Herkunftsland festhält, ist ein Zynismus sondergleichen.“

Dabei sind beide Länder auch Ziel von Touristen und gelten (bis auf übliche Reisewarnungen) weitestgehend als sicher. Lediglich Teile Algeriens gelten wegen terroristischer Aktivitäten von Islamisten als nicht sicher.

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3 thoughts on “Nicht nur Libyen – auch in Algerien warten Migranten”

  1. Warten dürfen sie gerne, nur nicht herein kommen, denn sie haben keine gesetzliche Grundlage und wer dabei hilft diese auszuhebeln ist ein Kollaborateur und handelt gegen die Interesssen Europas und das wird ihnen noch einmal schwer auf die Füße fallen.

  2. Ein Mensch atmet pro Jahr bis zu 2000 Kg. Kohlendioxid aus,ein Afrikaner sicher etwas mehr,weil er körperlich aktiver ist als ein durchschnittlicher Mensch.Es werden also jährlich mehr als 3.000.000.000.000 Kg co2 (exponentiell steigend) nur in Afrika durch ausatmen produziert.
    Jetzt würde mich interessieren,ob auch den Konsensparteien diese Zahl Angst macht,denn ein grosser Teil dieser Zahl kommt ja nun zu uns.

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