Italiens Vizepremier und Innenminister, Matteo Salvini - Bild: Facebook.com

Salvini hat den Erhalt von Geldern jeglicher Art aus Russland ausgeschlossen. BuzzFeed hatte zuvor einen Bericht veröffentlicht, in dem behauptet wird, es gebe einen zwielichtigen Deal zwischen Italienern und Russen zur Finanzierung seiner Partei mit Moskaus „Ölgeld“.

Via RT.com

Der italienische stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Matteo Salvini musste sich wiederholt wegen eines angeblichen Deals zwischen Italienern und Russen rechtfertigen: „Ich habe das schon einmal gesagt, aber ich werde es heute, morgen und übermorgen wiederholen. Ich habe noch nie eine Finanzierung von Russland erhalten, keinen einzigen Rubel, Dollar, Euro – oder sogar einen Liter Wodka.“.

Der am Mittwoch veröffentlichte Bericht basiert auf einem langen Text, der angeblich am 18. Oktober letzten Jahres in der Lobby des Moskauer Metropol Hotels aufgenommen wurde. Drei Italiener und drei Russen diskutierten über einen ziemlich zwielichtigen Treibstoff-Deal, um eine „politische Kampagne“ aufrechtzuerhalten.

BuzzFeed gibt an, dass es sich bei der Kampagne um die Europawahlen handelte, die im Mai dieses Jahres stattfanden. Es ist jedoch nicht ganz klar, welche „politische Kampagne“ genau die Teilnehmer des angeblichen Treffens aus dem Protokoll selbst diskutierten.

Einer der Unterhändler wird in dem Bericht als Gianluca Savoini identifiziert – ein hochrangiger Berater Salvinis, doch alle anderen Männer werden nicht genannt. Savoini selbst hat den Bericht ebenfalls zurückgewiesen.

„Es ist ein weiterer politischer Angriff, der absolut unbegründet ist. Wir haben von niemandem einen einzigen Rubel erhalten. Deshalb ist es nur ein leeres Gerede “, erklärte Savoini.

Die Geschichte der angeblichen heimlichen Metropol-Gespräche, wonach Salvinis Partei mit zwielichtigem russischen Geld finanziert werden soll, wurde erstmals im Februar dieses Jahres in der Zeitschrift L’Espresso berichtet. Der italienische stellvertretende Premierminister habe seinen russischen Amtskollegen Dmitry Kozak persönlich getroffen und Savoinis Beteiligung an dem angeblichen Geschäft gemeldet.

Es wurden keine endgültigen Beweise für die Behauptungen vorgelegt, abgesehen von Savoini, der in Moskau abgebildet war – wo er damals tatsächlich an einer Konferenz teilgenommen hatte.

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