Bild via Oriental Review

Mittels der Technik des 3D-Printings und dem lokal vorhandenen Mondstaub will Russland bis zum Jahr 2040 eine Mondbasis bauen. Die ersten Kosmonauten sollen 2030 den Erdtrabanten besuchen.

Von Redaktion

Russlands Mondbasisprojekt sieht den Einsatz von 3D-Drucktechnologien und Mondboden vor, sagte ein Sprecher des russischen Weltraumkonzerns Roscosmos am Sonntag gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS.

Der Quelle zufolge wird in der dritten Phase des russischen Mondprogramms, die auf kurzfristige Missionen zum natürlichen Erdsatelliten folgt, „mit dem Bau von Großstrukturen unter Einsatz additiver Technologien und lokaler Ressourcen begonnen“. Diese Phase sieht auch vor, „wissenschaftliche und industrielle Objekte mit Geräten auszustatten“, um Produktionskapazitäten und eine Infrastruktur für die Lebenserhaltung zu schaffen.

Nach der dritten Phase plant Roscosmos, alle Voraussetzungen für langfristige Mondmissionen zu schaffen.

Ende 2018 verabschiedete der Weltraumrat der Russischen Akademie der Wissenschaften ein Konzept des nationalen Mondprogramms, gab jedoch Anweisungen zur Ergänzung heraus. Roscosmos sagte damals, dass dieses Programm bis 2040 in mehreren Schritten umgesetzt werden würde. Roscosmos-Chef Dmitry Rogozin sagte während eines Vortrags an der Moskauer Staatsuniversität, dass russische Kosmonauten 2030 zum ersten Mal auf dem Mond landen würden.

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Zuvor schlug der russische Raumfahrzeughersteller Lavochkin Research and Production Association vor, die Mondkonstruktion mit Hilfe eines solarbetriebenen 3D-Druckers durchzuführen, der Mondstaub oder Regolith als Baumaterial verwendet.

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1 KOMMENTAR

  1. Klingt wie Science Fiction mit dem 3 D Printing. Dabei wäre es schon erstaunlich,überhaupt Menschen auf dem Mond abzusetzen.

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