Die Spitzen von Union und SPD versuchen die GroKo heil zu reden. Doch wie lange geht das noch gut?

Von Marco Maier

Wieder einmal fühlt sich die SPD-Spitze bemüßigt, die GroKo heil zu reden. Und das, obwohl sie eigentlich nur noch deshalb zusammenhält, weil viele Parteifunktionäre (mehr bei den Sozialdemokraten als bei der Union) den Verlust von Macht, Posten und Einfluss fürchten. Wahrscheinlich wollen einige von ihnen zumindest noch zwei weitere Jahre abkassieren, um sich so den Ruhestand aufzufetten.

Nun ist es SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, der unbedingt an der GroKo bis zum Schluss festhalten will. Gegenüber dem „Focus“ sagte er: „Ich möchte, dass die Regierung bis zum Jahr 2021 hält.“ Die SPD müsse die Erfolge besser verkaufen, dann könne die Partei auch wieder zulegen.

Doch an wirklichen Erfolgen mangelt es. Für die unteren 50 Prozent in Deutschland hat sich die Lage während der letzten Jahre nicht wirklich gebessert. Die Politik arbeitet vor allem für die Interessen der oberen 20 Prozent und verkauft diese Strategie der breiten Masse als Erfolg. Da nützen auch rhetorische Floskeln nicht viel.

In den verkrusteten Strukturen der deutschen Politik bewirken Aufrufe wie Klingbeils „Alle müssen den Willen haben, etwas konkret im Land zu bewegen und die aktuellen Probleme der Menschen anzugehen“ kaum etwas. Zu abgehoben sind die politischen Vertreter – vor allem auf Länder- und Bundesebene. Die Klagen der Kommunalpolitiker (die noch eher etwas mitbekommen) verhallen ungehört.

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Die GroKo ist faktisch schon tot. Doch an wirklich brauchbaren Alternativen mangelt es noch in der deutschen Bundespolitik. Schwarz-Grün oder Grün-Rot-Rot bringen nämlich auch keine wirklichen Änderungen mit sich. Wenn die Funktionäre nun immer wieder davon sprechen, bis 2021 durchhalten zu wollen, spiegelt das lediglich die Verzweiflung wider, die offenbar in den oberen Kreisen der GroKo herrscht.

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4 thoughts on “GroKo: Verzweifelt das rasche Ende verhindern”

  1. Und wenn der ganze Schnee verbrennt, eine Legislaturperiode (4 Jahre) sollte man schon durchhalten um dann Pensionsansprüche von knapp 1000 EUR zu generieren und das mulitipliziert sich dann mit den Jahren der Zugehörigkeit und deshalb ist doch von diesen Typen niemand daran interessiert, daß durch eine andere Entscheidung alles gefährdet wäre, da können die Bürger gerne auf der Strecke bleiben, hauptsache es hilft ihnen selbst, mal ganz von dem abgesehen, daß sich keiner totarbeitet und das noch bei diesen Konditionen von ca. 8000 EUR im Monat plus Spesen und Freiflüge- und Fahrkarten, was will man mehr, woanders müßte man sich ja dem Wettbewerb stellen und das stetig, da ist so ein schlafwandlerisches Pöstchen genau das richtige und wer diese Typen teils persönlich kennt, weiß von was ich spreche, bei diesem Teilzeitjob mit optimalem Gewinn und nur noch vergleichbar auf niedrigerem Level mit den Geldhaien und Top-Positionen, deren Einkommen in keinem Verhältnis zur Leistung stehen und trotzdem ausbezahlt wird.

  2. Der berüchtigte Tritt in die Hintern passt an dieser Stelle wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.

    Gegenforderungen wie Schadenswiedergutmachung brächte sie über 1000 Jahre hinter Schloss und Riegel.
    Solch chaotisches Treiben, wird sich in den folgenden Generationen wohl hoffentlich niemand mehr bieten lassen.
    Genug ist genug.

  3. Deutschlandfunk zur Klimalüge: “Deutschland müsse radikal deindustrialisiert werden – die Deutschen müssen verarmen.”

    https://michael-mannheimer.net/2019/07/26/deutschlandfunk-zur-klimaluege-deutschland-muesse-radikal-deindustrialisiert-werden-die-deutschen-muessen-verarmen/

    Der Morgenthauplan wird nun von Rotgrün durchgesetzt. 70 Jahre nach dem WW2
    Die Ereignisse überschlagen sich – und die Geschwindigkeit der Abschaffung Deutschlands nimmt immer mehr an Fahrt auf. Nicht nur, dass irre Vertreter von Rotgrün die Abschaffung aller Haustiere fordern . Nun wollen sie die totale De-Industrialisierung Deutschlands und die Verarmung der Deutschen auf Drittweltniveau (s.unten).

    Gnadenlose Mörder des deutschen Volks sind an der Macht. Werden sie nicht besiegt, wird Deutschland Geschichte sein…ALLES LESEN !!

  4. Deutschland macht sich die eigene Autoindustrie kaputt

    https://www.freiewelt.net/nachricht/deutschland-macht-sich-die-eigene-autoindustrie-kaputt-10078476/?tx_comments_pi1%5Bpage%5D=2&cHash=9f27c85779944f463c0cc3a7b7467757

    In der NZZ wird sachlich Klartext gesprochen. In einem Gastkommentar auf Focus-Online stellt der NZZ-Wirtschaftsredakteur klar: Die Deutschen machen sich ihre Autoindustrie unnötig kaputt.

    Was ist die Wirtschaft Baden-Württembergs ohne Daimler und Porsche und ohne deren zahlreiche Zuliefererbetriebe? Was ist Bayern ohne BMW und Audi? Und wo stünde Niedersachsen ohne Volkswagen? Diese Frage stellen sich auch zunehmend kritische Beobachter aus dem Ausland. Besonders in der Schweiz reibt man sich verwundert die Augen.

    Die »Neue Zürcher Zeitung« (NZZ) ist für ihren sachlichen Stil und für ihren Klartext bekannt. Sie benennt die Probleme und ertränkt sich nicht in »political correctness« wie es viele deutsche Mainstream-Medien tun. Kein Wunder, dass Hans-Georg Maaßen diese Zeitung als das neue »Westfernsehen« bezeichnete….ALLES LESEN !!

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