Immer mehr Amerikaner infizieren sich mit fleischfressenden Bakterien und sterben daran. Und sie breiten sich weiter aus. Können wir bald schon nicht mehr im Meer schwimmen gehen?

Von Marco Maier

Sorgte vor Jahren noch ein einzelner Fall für nationale Schlagzeilen so scheinen Infektionen mit fleischfressenden Bakterien inzwischen in den USA zur Normalität geworden zu sein. In den letzten Wochen alleine gab es mehrere Fälle solcher Infektionen an der US-Ostküste, wie EcoWatch berichtet.

Eine nekrotisierende Fasziitis kann durch eine Reihe verschiedener Bakterien verursacht werden, wird jedoch häufig durch V. vulnificus verursacht, wenn Menschen mit einem Schnitt oder einer Wunde in kontaminiertes Wasser wateten oder von den Bakterien infizierte rohe Schalentiere essen.

Das Gefährliche an dieser bakteriellen Infektion: innerhalb kürzester Zeit ist man tot, wenn sie nicht so schnell wie möglich behandelt wird. Einige Menschen starben sogar innerhalb von nur 48 Stunden. Anderen mussten infizierte Gliedmaßen amputiert werden.

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Besonders verbreitet sind diese Bakterien an der Küste von Florida. Allerdings haben sie sich bereits bis nach Virginia hoch ausgebreitet. Eine weitere Ausbreitung ist durchaus möglich. Und wer weiß, vielleicht verbreiten sie sich sogar noch auf die Küsten anderer Kontinente – und dann wird ein Bad im Meer definitiv zu einem Glücksspiel.

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2 KOMMENTARE

  1. Da kann man dann nur noch hoffen, dass bald die Vulkane ausbrechen und die Natur so selbst dieses Problem löst, bevor die Bakterien sich noch in vulkanfreien Gegenden breitmachen.

  2. Früher wars der weiße Hai, jetzt sollen es Bakterien sein. Oder vielleicht fehlende Kläranlagen.
    Genauso wie an unserer letzten Seuche namens EHEC spanische Tomaten schuld gewesen sein sollen, und nicht die Gülle der Milchbetriebe, deren Kühe mit Antibiotika vollgestopft werden.

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