Wer in Schweden auf Facebook gesperrt werden will, braucht praktisch nur über Tommy Robinson zu schreiben. Dann wird er für 30 Tage von Facebook befreit. Vielleicht sollten das viel mehr Menschen tun, um in die Realität zurückzukehren. Aber das ist eine andere Geschichte…

Von Redaktion

Da Tommy Robinson wegen Verstoßes gegen eine gerichtliche Anordnung verurteilt wurde, führte Facebook einen Bann gegen Robinson durch – alle Verknüpfungen in Bezug auf die „gefährliche Person“ würden zu Sperrungen der Konten führen, berichtet Voice of Europe. In Schweden reicht es nun aus, seinen Namen auf der Social-Media-Plattform zu schreiben, um für bis zu 30 Tage gesperrt zu werden.

Die Journalistin Ingrid Carlqvist, Redakteurin für den Podcast Ingrid und Maria, veröffentlichte eine Facebook-Notiz über Tommy Robinson. Carlqvist schrieb, dass sie leider nicht daran geglaubt habe, dass Donald Trump Robinson aufgrund der engen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Großbritannien Asyl gewähren würde. Dieser Beitrag reichte für Facebook aus, um ihren Account für 30 Tage zu sperren.

„Ich habe es schon einmal gesagt, aber jetzt ist es schwer für mich, Facebook zu verlassen. Ich kann mein Konto jedoch noch nicht löschen, es ist unantastbar. Ich muss also 30 Tage warten.“ Sie habe den Social-Media-Riesen so satt, fügte Ingrid Carlqvist hinzu.

Loading...

„Der Grund, mein Konto bisher nicht zu kündigen, ist, dass Sie immer noch viele Menschen über Facebook erreichen. Ich habe 5.000 Freunde und 10.000 Anhänger oder so etwas. Aber ich möchte diese widerliche Organisation nicht länger unterstützen. Und nicht nur, weil Facebook so viele Konten geschlossen habe, weil Tommy Robinson erwähnt wurde. Facebook habe jedoch auch entschieden, dass Paul Joseph Watson als gefährliche Person gilt, weshalb sie nicht gegen Drohungen, die sich gegen ihn richten, vorgehen.“

Den Namen zu schreiben ist genug

Der Facebook-Nutzer und Meinungsmacher Johan Widén wollte das Verbot testen und schrieb Robinsons Namen in ein Update, ohne einen Link zu seinem Text hinzuzufügen – und Boom – er war auch draußen.

„Es ist nicht nur Gerede, sondern es ist auch völlig wahr“, lacht Widén. „Wenn Sie eine bestimmte Kombination aus Vor- und Nachname eingeben, sind Sie gesperrt. Es dauerte 47 Minuten von der Veröffentlichung bis zur Schließung meines Kontos. Meinungsfreiheit gibt es nur in unseren Fantasien “, sagt er.

Johan Widén hatte jedoch das Glück, denn nach acht Tagen, bekam er wieder Zugriff auf sein Facebook-Konto. Zwischenzeitlich nutzte er sein Ersatzkonto, was allerdings auch den Community-Regeln zuwiderläuft.

Dänische Nachrichtenseite wegen Berichterstattung kurzfristig geschlossen

Außerdem wurde die Seite der dänische Nachrichtenseite document.dk geschlossen, auf der über Tommy Robinson ebenfalls berichtet wurde. Sie befürchtete, Robinson könnte im Gefängnis getötet werden. Glücklicherweise wurde die Sperre nach nur 24 Stunden aufgehoben. Facebook ist jedoch auf der Suche nach konservativen Seiten aller Art, darunter eine der größten Seiten in Schweden, Politifact, die die aktuelle Migrationspolitik oder den Islam kritisieren.

Nachrichtenseite meldet Facebook der Polizei

Widar Nord, Redakteur der alternativen Nachrichtenseite Fria Tider, hat Facebook kürzlich der Polizei gemeldet, weil es gegen das schwedische BBS-Gesetz verstoßen hat. Dieses besagt, dass Besitzer digitaler Plattformen sicherstellen müssen, dass Menschen nicht bedroht werden, was im Fall von Paul Joseph aber der Fall war Watson.

„Facebook hat kürzlich eine schwedische Richtlinie eingeführt, die vorsieht, dass der IT-Riese alle Morddrohungen oder Posts ignoriert, die zu echten Todesfällen führen könnten, wenn das Opfer Anführer oder ‚prominentes Mitglied einer Hassorganisation oder auf der Liste der gefährlichen Personen des Unternehmens‘ steht. Diese schwedische Richtlinie bedeutet, dass Facebook absichtlich nicht über seine Verpflichtungen zur Beseitigung von Bedrohungen und Agitation nach dem 5-Abs.-Gesetz über elektronische Mailboxen informiert ist “, schreibt Widar Nord in seiner Kolumne.

Facebook kann uns am „….. lecken“

Diese Auswüchse gibt es aber auch in deutschen Landen. Vor den EU-Wahlen führte Facebook unter Anleitungen von sogenannten NGOs Säuberungen durch. Es wurden hunderte Profile gelöscht, auch unsere Profile der Contra Magazin-Betreiber. Es wurde medial behauptet, diese Profile würden Fake-News verbreiten. Uns selbst gegenüber wurde nie eine Auskunft gegeben, warum diese Profile gesperrt wurden, die unsere echten Profile mit Klarnamen waren, worauf wir sogar Ausweiskopien bei Facebook hochgeladen hatten. Bis heute gibt es keine Antwort.

Einen Anwalt damit zu beauftragen konnten wir uns nicht leisten. Wir registrierten uns mit anderen E-Mail-Adressen und denselben Namen – wieder Sperre. Ein Rettungs-Account, der der Account eines nahen Angehörigen war, war der einzige Account der nicht gesperrt wurde, bzw. nur einmal kurzfristig, welcher aber nach einer Legitimierung wieder aktiviert wurde.

Wir wollten mit diesem Konto die Artikel weiterhin auf der Facebookseite posten. Das war kein Problem, jedoch hat Facebook die Sichtweite der Artikel fast gegen Null reduziert. Einzelne Artikel erreichten vielleicht noch 10 Seher bei 28k Follower. Das war dann der Grund, dass wir beschlossen haben, die Seite zwar zu belassen, aber sie nicht mehr aktiv zu gestalten.

Nebenbei hat auch Google im Juni neue Updates gefahren, welches den Traffic im Juni fast um die Hälfte einbrechen ließ.

Darum ersuchen wir sie, wenn wir um Unterstützung bitten, dies nicht als Bettelei anzusehen, sondern als Investition in die FREIHEIT. Denn heute sind wir diejenigen die unterdrückt werden und morgen seid es ihr ALLE!

Loading...

1 KOMMENTAR

  1. Geld ersetzt den Verstand nicht.
    Einfach nur dumm sich so zu entblößen um andere damit aufzuschrecken und aus de Tiefschlaf zu reissen. Besseres könnte uns kaum passieren.
    DDR 2 kann nur enden wie DDR 1.
    Aus der Geschichte nichts gelernt. Für uns gilt:
    In der Ruhe liegt die Kraft.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here