Durch ukrainisches Militär beschossene Wohnhäuser in Makeevka, Donbass. Bild: Twitter / @Russ_Warrior

Die neue ukrainische Regierung unter Präsident Zelinski ist für einen unbefristeten Waffenstillstand im Donbass bereit. Am Sonntag soll dieser beginnen.

Von Redaktion

Kiew bekräftigt laut TASS sein Engagement für das Abkommen über einen unbefristeten Waffenstillstand in Donbass, das von der Kontaktgruppe für Frieden in der Ostukraine am Mittwoch gebilligt wurde, schrieb Darya Olifer, Sprecherin der ukrainischen Vertreterin Leonid Kutschma, auf Facebook.

„Die Trilaterale Kontaktgruppe … bekräftigt ihre uneingeschränkte Einhaltung des umfassenden, stabilen und unbefristeten Waffenstillstands ab dem 21. Juli und bekräftigt erneut ihre gemeinsame und feste Einhaltung der Umsetzung der Minsker Abkommen“, schrieb sie.

Laut Olifer haben die Seiten zugesagt, „der OSZE-Sondermission für die Überwachung (SMM) im gesamten Gebiet der Ukraine vollen und sicheren Zugang zu gewähren, unter Einhaltung ihres Mandats, einschließlich des Einsatzes technischer Ausrüstung“.

Loading...

Sie wies darauf hin, dass die Seiten den Abzug der Streitkräfte und Waffen in der Nähe von Stanitsa Luganskaya vollzogen hätten.

Zuvor hatte OSZE-Sonderbeauftragter Martin Sajdik in der belarussischen Hauptstadt erklärt, die Kontaktgruppe habe die Bedingungen eines unbefristeten Waffenstillstands in Donbass ausgehandelt. Laut Sajdik unterstrich die Kontaktgruppe Folgendes: „Es war wichtig, die Befehle zur Einstellung des Feuers zu genehmigen und zu befolgen, die in öffentlichen Erklärungen von den führenden Kommandeuren der Seiten bekannt gegeben werden.“

Sajdik fügte hinzu, dass die Kontaktgruppe betonte, wie wichtig es sei, „Disziplinarmaßnahmen bei Verstößen gegen den Waffenstillstand wirksam anzuwenden und die OSZE-SMM darüber zu informieren“.

Der OSZE-Gesandte sagte, die Kontaktgruppe betonte, es sei notwendig, „sich zu weigern, Offensiven, Aufklärungs- und Sabotageoperationen, den Einsatz von Waffen, einschließlich Scharfschützenfeuer, sowie den Einsatz schwerer Waffen in Einrichtungen der zivilen Infrastruktur wie Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und öffentliche Einrichtungen durchzuführen.“

Loading...

1 KOMMENTAR

  1. So langsam scheint die Venunft einzukehren, denn der Umsturzversuch des Westens vor der Haustüre Rußlands ist gescheitert und nun versuchen sie ein vernünftiges Verhältnis herzustellen, denn eines ist klar, wegen der Ukraine wird sich der Westen nicht die Finger verbrennen, denn irgendwann ist mal die Schmerzgrenze erreicht, zumal sich Rußland vertragsgemäß hinter die eigenen Grenzen zurückgezogen hat, was man ja von der Nato nicht behaupten kann und dennoch kann kein Verantwortlicher der russischen Föderation es zulassen, daß eine Gruppe Halbstarker im Hof herumlümmelt in der Hoffnung, auch mal an die Tochter des Hauses heran zu kommen, das ist unzumutbar und auch verständlich.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here