Asylbewerber beim Deutschkurs. Bild: Screenshot FAKT

Nur rund ein Drittel aller Asylzuwanderer geht einer Beschäftigung nach. Davon arbeitet die Hälfte als ungelernte Hilfskraft.

Von Michael Steiner

Auch die Asylzuwanderung soll laut etablierten Politikern dazu beitragen, den deutschen Sozialstaat durch ein wachsendes Angebot an Arbeitskräften zu erhalten. Doch die Rechnung geht nicht auf, wie neue Zahlen erneut belegen.

So berichtet das Institut für Arbeitsmarktforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit, dass nur ein kleiner Teil der Asylbewerber eine Berufsausbildung mache. „Unter den seit 2015 aus den acht wichtigen Asylherkunftsländern Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea, Pakistan, Nigeria, Somalia, Iran zu uns gekommenen Erwerbsfähigen gehen etwa 35 Prozent einer Beschäftigung nach“, sagte der kommissarische IAB-Direktor Ulrich Walwei der „Welt“. Dies seien „ungefähr 400.000 Personen“.

Allerdings machten von den rund 1,2 Millionen aus diesen wichtigen Herkunftsländern laut Walwei nur 44.000 Personen aktuell eine Berufsausbildung. „Insgesamt ist die Ausbildungsneigung der Flüchtlinge noch steigerungsfähig“, sagte Walwei. „Wir dürfen allerdings auch nicht vergessen, wie anspruchsvoll eine Ausbildung“ häufig sei, sagte der Wirtschaftsprofessor. Deswegen bedürfe es hier noch besserer Unterstützung und Ausbildungsbegleitung. Unter den 400.000 Asylzuwanderern, die eine Beschäftigung gefunden haben, gingen „nahezu die Hälfte“ einer Helfertätigkeit nach, sagte Walwei.

Das heißt allerdings auch, dass der Großteil der beschäftigten Asylbewerber wohl weiterhin von den Leistungen des deutschen Sozialsystems abhängig ist und selbst kaum etwas dazu beiträgt. Selbst wenn der Beschäftigungsgrad in absehbarer Zeit einmal auf 50 Prozent steigen sollte, müsste die Mehrheitsgesellschaft die finanziellen Bürden tragen.

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7 KOMMENTARE

  1. Die Welt ist voll mit Hungerleidern und verantwortlich dafür sind zunächst ihre eigenen Regierungen und wer helfen will kann diese gerne vor Ort machen, die ganze Welt aber bei uns kostenlos zu beherbergen ist nicht nur eine aussichtlose Sache, sie ist geradezu zerstörerisch und wer das zuläßt, meint es nicht gut mit der eigenen Bevölkerung, im Gegenteil, deren Haß auf alles Deutsche muß so gewaltig sein, daß ihnen alle Mittel recht sind, diesen Staat in seiner Grundordnung, seinen Bürgern und seinen Außengrenzen zu tilgen und das muß verhindert werden, bevor wir entgültig erledigt sind.

  2. Was bei einem „Schnellsieder „Kurs rauskommt, ist leicht auszumachen.
    Das Gegenteil von: Gut Ding braucht Weile.

    Alle „Halb Gebackenen“ hingegen, werden sich damit zurfieden geben.

  3. 11% von 400000 machen eine Berufsausbildung (ca. 3.7% der 1,2 Mio. ) – interessant wäre es, zu erfahren wie viele diese Ausbildung abschließen und ob uns dann ein „Wirtschaftsprofessor“ wieder mit Prozentzahlen kommt. Wie er die „Ausbildungsneigung“ ( welche hübsche Wortkreation) von 1.156.000 mit wenig bzw.ohne „Ausbildungsneigung“ zu steigern gedenkt, wäre auch interessant. Wie die Beschäftigung der anderen 356000 Einwanderer aussieht, sagt er leider nicht -( Bahnsteig“schubsen“ doch wohl besser nicht??)

  4. Sicher ist,dass hier etwas nicht stimmt.
    1. stimmt hier die Zahl der illegal Eingereisten entweder nicht,oder
    2. stimmt hier die Zahl der in Arbeit befindlichen illegal Eingereisten nicht.

    Für mich stimmt sogar beides nicht.

  5. Schlimm genug dass ein Drittel dieser Invasoren den Deutschen die Arbeitsplätze und somit die Lebensgrundlage klaut. Wir haben 3 Mio. oder mehr deutsche ARBEITSLOSE. Sollen DIESE erstmal Arbeit bekommen. Manche schreiben Jahrelang Bewerbungen und bekommen NICHTS. Kein Einziger dieser Invasoren darf Arbeit bekommen bevor nicht jeder Deutsche eine Arbeit hat.

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