Alternde Bundeswehr: Durchschnittsalter auf 32 Jahre gestiegen

Der Altersdurchschnitt der Soldaten bei der Bundeswehr ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

Von Redaktion

Demnach stieg das Durchschnittsalter der rund 200.000 Soldatinnen und Soldaten im vergangenen Jahr auf 31,9 Jahre. Dagegen hatte es 2011 noch bei 29,0 Jahren gelegen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, die der „Rheinischen Post“ vorliegt.

Der Anteil der 20- bis 29-jährigen Soldaten im Heer ist der Antwort zufolge von gut 70 Prozent im Jahr 2011 auf nur noch 51 Prozent im vergangenen Jahr gesunken. Bei der Marine ging der Anteil der 20- bis 29-Jährigen von 64 auf 47 Prozent zurück, bei der Luftwaffe von 57 auf 36 Prozent.

Die allgemeine Wehrpflicht war zum 1. Juli 2011 ausgesetzt worden. Dadurch gingen der Bundeswehr viele junge Rekruten verloren. Zudem macht sich die demografische Entwicklung auch bei den Streitkräften bemerkbar. „Seit der Aussetzung der Wehrpflicht wird die Bundeswehr immer älter.

Die frisch vereidigte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ist zwingend gefragt, die Bundeswehr für junge Leute attraktiver zu machen und die Truppe endlich personell zu entlasten“, forderte FDP-Politiker Alexander Müller.

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4 Kommentare

  1. Wer will sich denn noch mit diesem Haufen idendifizieren, außer jungen Frauen und Männern, die darin noch eine vorübergehende gesicherte Geldquelle sehen und die Älteren ihre Pensionierung abwarten, denn eine Armee, der von innen heraus keine Achtung entgegen gebracht wird ist zum scheitern verurteilt, das ist wie eine zwischenmenschliche Verbindung ohne gegenseitige Wertschätzung und solange dieser Zustand nicht geändert wird kann man nicht erwarten, daß man damit noch einen Staat machen kann und das hängt einfach auch mit unseren linken politischen Vögeln zusammen, denen Streitkräfte naturbedingt schon immer ein Greuel waren und die sich im Ernstfall lieber von anderen verteidigen lassen, aus der Angst heraus, daß ihnen eine Armee von innen heraus mal zum Verhängnis werden könnte und diese Wahnvorstellung steckt schon weit über 100 Jahre in ihnen drin und wenn sie könnten, würden sie die noch vorhandenen Reste einer Streitmacht auf null herunterfahren, daran werden sie aber durch das Bündnis gehindert, ansonsten wäre es aus mit der Jahrhunderte alten Tradition einer wehrhaften Armee zum Schutze des Vaterlandes, was aber bei diesen Pharisäern ja schon lange keine Bedeutung mehr hat.

  2. Da kann ja AKK dort fortsetzen, wo vdL aufgehört hat.
    Treppenlifte für die Eskaladierwand, geländegängige Rollstühle für die Stoßtrupps, Herzschrittmacher für die Kampfschwimmer. Mit etwas Technik kann man den Altersunterschied zu anderen Armeen doch glatt wieder wettmachen.

  3. Unter T.de.Misere wurde ja die Bürgerarmee abgeschafft und die Söldnerarmee eingeführt. Der Gedanke, dass der Beamtenstatus als soziale Hängematte förderlich für die Berufswahl zum Soldaten sein würde, hat sich nicht erfüllt, denn immer mehr junge Leute sind heute klug genug sich nicht für schnöden Mammon in irgend welchen arabischen Ländern blöder Weise erschießen zu lassen.

    Nun ist gute Rat teuer, denn der Russe eignet sich als Feindbild auch nicht mehr, denn der hat sich aus Deutschland freiwillig zurück gezogen, und ganz offenbar gar keine Lust auf Zoff mit uns.

    Eigentlich könnte man die BW auf die Stärke eines Wachbatallions reduzieren – Schweizer Garde 2.0

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