Los Angeles.

Innerhalb von 24 Stunden haben sich im südlichen Kalifornien gleich 20 starke Erdbeben ereignet. Das ist nicht normal.

Von Redaktion

Erst vor wenigen Tagen erlebte das südliche Kalifornien zwei der schwersten Erdbeben seit Dekaden. Glücklicherweise ereigneten sie sich in einem dünn besiedelten Gebiet, so dass die Schäden überschaubar waren. Aber die Erde kommt dort trotzdem nicht zur Ruhe. Innerhalb von nur 24 Stunden ereigneten sich zwanzig starke Erdbeben in der Region.

Tatsächlich schließt sich jetzt Nordkalifornien der Partei an. Am Dienstag waren die Bewohner von San Francisco zutiefst alarmiert, als ein Erdbeben der Stärke 4,3 Gebäude in der gesamten Region erschütterte. Zum Glück wurde nicht viel Schaden angerichtet, aber es ist lange her, dass Kalifornien über einen so langen Zeitraum von so vielen schweren Erdbeben heimgesucht wurde. Laut USGS gab es im Bundesstaat Kalifornien in den letzten 24 Stunden 20 Erdbeben der Stärke 3,0 oder mehr. Natürlich versichern uns die meisten „Experten“, dass sich all diese seismischen Aktivitäten bald legen werden, aber was ist, wenn sie falsch liegen?

Erdbebenschwarm in Kalifornien. Stand 17. Juli 2019

Denn ein 4,5er traf erneut die Gegend um Ridgecrest, die vor wenigen Tagen von den zwei schwersten Erdbeben seit Jahrzehnten getroffen wurde. Nun fragen sich die Leute: war dies ein Nachbeben oder kommt da noch was Größeres auf sie zu? Immerhin haben alleine Kalifornien und Nevade in den letzen Tagen fast 8.600 Erdbeben erlebt. Die meisten davon waren zwar sehr schwach, doch die seismische Aktivität ist sehr hoch.

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Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Kalifornien dermaßen stark durchgerüttelt wird, dass die Erde sich verflüssigt und die Infrastruktur zerbröselt.

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2 KOMMENTARE

  1. Laut Richterskala können seismische Wellen ab Stärke fünf für die Bausubstanz gefährlich werden, ab Stärke sieben ist sie bestandsvernichtend und Stärke neun bedeutet das tausendfache von Stärke fünf und kann sich auf einen Durchmesser von weit über 100 km auswirken und hinzu kommt noch die Dauer und wenn das alles zusammenpaßt wäre eine Stadt wie San Franzisco nur noch ein Schutthaufen und das bauen von Hochhäusern auf diesem unsicheren Grund ähnelt einem Reinigungsarbeiter eines Kraftstofftankes mit der Zigarette im Mund, schlimmer geht es nimmer und das Wehklagen ist dann groß, obwohl man mit umsichtiger Bauweise einiges mildern könnte.

    • Leben wir nicht alle auf einer Scholle? Ab einer gewissen Amplitude gibt es sowieso kein Halten mehr. Es ist schon manchmal eine Augenwischerei, wenn in Baugesetzgebung und vor allem angefeuert durch die Bauindustrie (Lobby) nach „Erdbebensicherheit“ geschrien wird und Bandstähle die Architektur durchziehen. Diese (europäischen) Schutzmassnahmen greifen lediglich bis zu einer maximalen Erdbebenstärke von 6 bis 7! Die europäischen Alpen wurden sicher mit einer Erdbebenstärke von 9 bis 11 „geboren“…und das kann ebenfalls jederzeit wieder auftreten.

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