Das Kapitol in Washington. Bild: Flickr / Matt Churchill CC-BY 2.0

Washington ist in einem ständigen Zustand des Kriegsrausches. Die Frage, wie man mit den globalen Herausforderungen umgehen soll, scheint immer mit der gleichen Antwort beantwortet zu werden: Sanktionen androhen und militärische Ressourcen bewegen.

Von Daniel McAdams / Antikrieg

So schicken die USA Trägerangriffsgruppen in den Iran, ins Schwarze Meer, ins Südchinesische Meer und anderswo, um deutlich zu machen, dass Gewalt die einzige Sprache ist, die von der Regierung der Vereinigten Staaten und ihrem nationalen Sicherheitsapparat gesprochen wird.

US-Sanktionen lähmen die Wirtschaft eines betroffenen Landes und bestrafen die Zivilbevölkerung für die angeblichen Sünden ihrer Führer.

„Diplomatie“ bedeutet, dass Mike Pompeos Außenministerium die Drohungen ausspricht, und nicht das Pentagon oder John Bolton.

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Mittlerweile geht das aggressive Vorgehen von Washington gegenüber dem Rest der Welt nach hinten los. Weit davon entfernt, uns stärker zu engagieren, treiben Sanktionen und Kriegsdrohungen ehemalige Feinde dazu, Allianzen zu schmieden, um die Auseinandersetzungen mit den Vereinigten Staaten von Amerika zu umgehen. Die Europäer haben versucht, ein Handelssystem mit dem Iran zu schaffen, das die USA umgeht, die wieder Sanktionen verhängt haben. Russland und China arbeiten zusammen mit dem Ziel, die Dollar-Hegemonie zu beenden. Friedensgespräche finden zwischen Konfliktparteien an Orten wie Venezuela und der Ukraine statt, ohne dass die USA zur Teilnahme eingeladen werden.

Während die Kriegstrommeln lauter werden, scheint niemand wirklich das Sagen zu haben.

Nicht einmal der Präsident scheint die Kontrolle über die Kriegsmaschine zu haben. Kaum verkündet Präsident Trump, dass wir in Syrien gewonnen haben und die Truppen nach Hause bringen, gibt sein nationaler Sicherheitsberater oder jemand anderer in seiner Regierung eine „Klarstellung“ heraus, die die Grundsatzerklärung zunichte macht.

Der Kongress? Hat jemand viel vom Kongress gehört? Oder haben sie zwei Jahre vergeudet, auf beiden Seiten von „Russiagate“?

In diesem Sommer wird das Ron Paul Institute eine jenseits von links/rechts liegende Gruppe von Experten zusammenstellen, um einen genauen Blick darauf zu werfen, warum unsere Außenpolitik ein erbärmliches Versagen ist und warum eine US-Regierung nach der anderen erbärmlich versagt hat.

Warum tun die „Experten“ des Beltway (Washingtoner Regierungsbezirk) und ihre Verbündeten in den Mainstream-Medien nach Mueller und Russiagate noch immer so, als wäre das heutige Russland ein weitaus tödlicherer Feind als Stalins Sowjetunion? Wer profitiert davon und warum?

Warum verfolgen das Außenministerium und das Pentagon nach der fast vollständigen Niederlage der von den USA und ihren Verbündeten unterstützten Dschihadisten in Syrien immer noch die Politik des „Assad muss gehen“?

Warum besteht Washington darauf, dass die Bürger des Iran und Venezuelas hungern müssen, bis ihre Führer vor den Forderungen der Neokonservativen kapitulieren?

Am wichtigsten: Wer sind die wahren Isolationisten? Sind es wir Nicht-Interventionisten, die Amerikas ursprüngliche Außenpolitik der friedlichen Beziehungen zu allen, die dasselbe wollen, fördern? Oder sind es die Sanktionierer, die mit Krieg drohen, die Diktate ausstellen?

Schließen Sie sich dem Ron Paul Institute und Freunden an und werden Sie Teil einer einzigartigen Erfahrung: einer jenseits von links/rechts angesiedelten Koalition von Progressiven, Libertären, Konservativen und darüber hinaus, die eine neue Außenpolitik ausarbeiten, die tatsächlich den Vereinigten Staaten an Stelle der gut vernetzten Eliten zugute kommt. Eine Außenpolitik des Friedens.

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