Los Angeles bei Nacht.

Innerhalb von nur 24 Stunden bebte es in Kalifornien und Nevada ganze 240 Mal. Das ist deutlich mehr als sonst üblich. Der Pazifische Feuerring bleibt hyperaktiv.

Von Marco Maier

Die US-Westküste ist Teil des Pazifischen Feuerrings. Einer geologisch höchst aktiven Region, die für einen Großteil der globalen Erdbeben verantwortlich ist und die Heimat der meisten Vulkane darstellt. Eigentlich sind die Bewohner der Region es gewohnt, dass die Erde immer wieder bebt und gerade in Kalifornien erwartet man das nächste „Big One“. Doch was sich kürzlich abspielte, nährt die Befürchtungen eines baldigen Mega-Erdbebens.

Wie die nachfolgende Karte der USGS zeigt, gab es alleine gestern rund 240 Erdbeben in der Region. Mehr als 340 waren es in den gesamten USA. Zum Vergleich: in den letzten 7 Tagen waren es mehr als 1.730 (bzw. 2.655). Allerdings muss man berücksichtigen, dass sich die Werte auf der Karte stündlich ändern.

Zwar hat keines der Erdbeben mehr als Magnitude 4,5 erreicht, dennoch zeigt die erhöhte geologische Aktivität, dass sich unter der Erdoberfläche derzeit einiges bewegt. Stärkere Erdbeben gab es in letzter Zeit jedoch dafür in anderen Ländern rund um den Pazifischen Feuerring. Neben den Philippinen auch in Mittelamerika.

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3D-Modell von Wahrscheinlichkeiten stärkerer Erdbeben in Kalifornien. Diese Grafik wurde für Hausbesitzer erstellt.

Dennoch warnen Wissenschaftler davor, dass ein großes Erdbeben große Teile Kaliforniens ins Meer abrutschen lassen könnte. Ein Ereignis, welches zu einem massiven Tsunami im Pazifik führen würde. Der Tod von zig Millionen Menschen wäre unausweichlich.

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