„Triumph der Demokratie“: Bolton begrüßt Großbritanniens EU-Austritt

Die britische Premierministerin Theresa May kündigte am 7. Juni ihren Rücktritt an, da sie das Brexit-Abkommen zwischen Großbritannien und der EU nicht umsetzen konnte. Über den Brexit freut sich der lachende Dritte: die USA.

Via Sputnik

„Das Ergebnis des Brexit-Referendums 2016 sei ein „Triumph der Demokratie“, sagte der nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, als er vor dem Staatsbesuch von Präsident Donald Trump in der nächsten Woche, mit der britischen Zeitung „The Telegraph“ sprach.

Bolton erklärte weiters: „Die USA ziehen es vor, dass Großbritannien dem Kurs folgt, den die Menschen forderten, und die EU verlässt. Dies ist eine Lehre für alle, die den Triumph der Demokratie erreichen wollen.“

Laut „The Telegraph“ – unter Berufung auf Bolton – bietet der Brexit dem Vereinigten Königreich die Möglichkeit, ein „starkes und unabhängiges Land“ zu werden, das die ganze Welt positiv beeinflusst und eine wichtige Rolle in der NATO spielt.

Bolton fügte hinzu: „Ich denke, es wird uns insbesondere in der NATO helfen, ein weiteres starkes und unabhängiges Land zu haben, das der NATO hilft, effektiver zu sein.“ Zuvor, am 30. Mai, gab Bolton Berichten zufolge bekannt, dass der Erfolg der Vereinigten Staaten von Amerika, der eigenen Unabhängigkeitserklärung von Großbritannien zu verdanken sei.

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Bolton gibt also offen zu, dass das Interesse der USA in der Spaltung der Europäischen Union liegt, obwohl sie das doch eigentlich Russland vorwerfen. Man kann auch herauslesen, dass sich Großbritannien in weiterer Folge, verstärkt in der NATO engagieren soll.

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2 Kommentare

  1. „Dies ist eine Lehre für alle, die den Triumph der Demokratie erreichen wollen.“

    Äußerst bizarr.
    Um nicht zu sagen nun er ist völlig übergeschnappt.

  2. An einem Europa im Sinne von überzeugender Einheit haben die USA sicherlich kein Interesse und deshalb kommt ihnen der Brexit doch sehr entgegen, denn nur ein ungeeintes und schwaches Europa wird ihre westliche Hoheit nicht streitig machen und unsere Qualitätspolitiker haben alles bislang unternommen oder unterlassen, was die Bürger dieses Kontinents hinter ihren Fahnen vereinigen könnte und deshalb ist der Gedanke, diesen Kontinent zentral zu regieren genauso ein Utopie wie der Sozialismus, denn historisch gewachsene Strukturen über mehr als 2000 Jahren lassen sich zumindest in dieser dümmlichen Form nicht vereinnahmen und die Briten haben dieses unseelige Konstrukt in seiner negativen Form erkannt und wollen nicht mehr und andere werden folgen, denn wer so naiv außerhalb der brutalen Masche etwas unter einen Hut bringen will, ist kein Stratege, weil zu kurz gedacht wurde und auch der Grundgedanke als solcher entartet ist und das fällt uns nun allen auf die Füße.

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