SIPRI: Israel besitzt bis zu 100 Atomsprengköpfe

Ein neuer Bericht von SIPRI enthüllt, dass Israel im Besitz von ungefähr 100 Atomsprengköpfen ist, die es im Rahmen seiner Politik der nuklearen Ambiguität nicht bestätigen oder verleugnen will.

Von Redaktion

Das Stockholmer Internationale Friedensforschungsinstitut (SIPRI) gab am Montag bekannt, dass in Tel Aviv 30 Schwerkraftbomben mit Kampfjets abgefeuert werden können, von denen angenommen wird, dass einige für die Abgabe von Atomwaffen ausgerüstet sind.

Israel besitzt auch fast 50 Sprengköpfe, die von landgestützten ballistischen Raketen wie Jericho III mit einer Reichweite von 5.500 km abgefeuert werden können, teilte der globale Sicherheits-Think-Tank mit.

Das Institut teilte mit, Israel habe seine Flotte von U-Booten der deutschen Dolphin-Klasse für den Transport von nuklearbewaffneten Marschflugkörpern auf See umgerüstet, um die Fähigkeit zum zweiten Angriff auf See zu erhalten.

Israel ist der einzige Besitzer von Atomwaffen im Nahen Osten, aber seine Politik besteht darin, Atombomben weder zu bestätigen noch zu leugnen.

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Die israelische Regierung hat niemals eine Inspektion ihrer Nuklearanlagen zugelassen und widersetzt sich weiterhin internationalen Forderungen, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten, der die Verbreitung von Atomwaffen und Waffentechnologie verhindern soll.

Unterstützt wird das Land dabei von den USA und vielen europäischen Ländern, die jedoch gleichzeitig anderen Staaten die Entwicklung bzw. den Besitz von Atomwaffen verbieten wollen. Neben Nordkorea ist unter anderem auch der Iran im Visier dieser Bemühungen. Sie werden deshalb umfangreichend sanktioniert.

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2 Kommentare

  1. Verunsichern Einschüchtern – was kann man?
    Unsere aktuelle Redeweise in (D) ist genauso. Ich bin gespannt, wann das erste mutmaßliche Opfer auftaucht.
    Alte Schamanentricks, irgendetwas orakeln. Ein Zelt dahinter, da könnte ja noch was schlimmes drin sein.

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