Die Afrikanische Schweinepest, auch Schweine-Ebola genannt, verbreitet sich rasant um die Welt. Es gibt keine Impfung und keine Heilung für die betroffenen Tiere.

Von Redaktion

Wir haben noch nie einen solchen Ausbruch von Tierseuchen gesehen, und es wird immer schlimmer. Die Afrikanische Schweinepest, auch als „Schweine-Ebola“ bezeichnet, hat bereits Millionen von Schweinen ausgerottet und breitet sich weiterhin in noch mehr Ländern aus.

Es gibt keinen Impfstoff und keine Heilung. Daher haben wir im Wesentlichen keine Möglichkeit, diese Krankheit zu stoppen. Zu diesem Zeitpunkt besteht die einzige Lösung darin, alle Schweine zu töten, wo immer sich das Virus befindet, und verzweifelt zu hoffen, dass es sich nirgendwo anders verbreitet. Aber dieser Ansatz hat eindeutig nicht funktioniert.

„Dies ist der größte Tierseuchenausbruch, den wir jemals auf dem Planeten hatten“, sagte Dirk Pfeiffer, Veterinärepidemiologe an der City University in Hongkong und Experte für Schweinepest zu Fox News. „Die Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche und der Rinderwahnsinn verblassen im Vergleich zu dem Schaden, der angerichtet wird. Und wir können nicht verhindern, dass es sich ausbreitet.“

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Epizentrum China

Das Epizentrum des Ausbruchs liegt in China. Jenem Land, welches bislang die Hälfte des globalen Schweinebestands hatte. Bislang, denn die Schweinepest hat den Bestand bereits massivst dezimiert. In einem normalen Jahr werden in der Volksrepublik rund 700 Millionen Schweine geschlachtet. Normalerweise.

Nach Schätzungen der Rabobank wird China in diesem Jahr 30 Prozent weniger Schweinefleisch produzieren, was auf ASF zurückzuführen ist. Um dies in einen Vergleich zu setzen: dies entspricht in etwa dem gesamten Schweinefleischangebot Europas und sogar um fast ein Drittel mehr als in den USA jährlich produziert wird.

Und um absolute Zahlen zu haben: 30 Prozent von 700 Millionen sind 210 Millionen. Das heißt, alleine in China sind mindestens 210 Millionen Schweine an der Krankheit verendet. Eine unvorstellbare Anzahl. Man stelle sich vor, ein solcher hart zu bekämpfender Virus würde sich unter der Menschheit ausbreiten…

Im Wasser überlebt das Virus rund einen Monat, in Fleisch und Blut bei Raumtemperatur für mehrere Monate und ganze sechs Jahre lang in dunklen, kalten Umgebungen. Es kann hohen Temperaturen widerstehen und sogar einen Tag in Säuren wie Essig überleben. Das sollte uns zu denken geben.

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3 KOMMENTARE

    • Wow, guter Link. Ausgehend von der Anzahl der betroffenen Wildschweine, müsste die „Pest“ in „Polen-Pest“ umbenannt werden.

      Das wird Merkel aber gar nicht schmecken.

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