Fünfhundert-Euro-Scheine.

Die Griechen fordern Deutschland dazu auf, Reparationen in Milliardenhöhe zu zahlen. Sie wollen Wiedergutmachung für die Besatzungszeit während des Zweiten Weltkriegs.

Von Redaktion

Für während der Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg entstandenen Schäden sollen die Deutschen Reparationen an Griechenland zahlen. Athen schickte nach einer Initiative vom April nun eine Verbalnote nach Berlin, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen.

In Berlin jedoch sieht man sämtliche Forderungen Athens als abgegolten an. Unter anderem handelt es sich auch um Ansprüche aus einer Zwangsanleihhe, welche die NS-Führung damals dem Land als Besatzungsmacht abverlangte. Im Jahr 1960 hatte Westdeutschland Griechenland insgesamt 115 Millionen Mark als Entschädigung gezahlt.

Athen sieht dies nicht so. Man fordert stattdessen sogar ganze 290 Milliarden Euro ein. „Die Forderung von Reparationszahlungen ist für uns eine historische und moralische Pflicht“, sagte Regierungschef Alexis Tsipras damals im April in seiner Rede vor dem Parlament. Man habe „jetzt die Chance, dieses Kapitel für beide Völker abzuschließen.“

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Es ist allerdings nicht davon auszugehen, dass die Griechen derartige Summen von Deutschland erhalten. Zumindest nicht von dieser Bundesregierung. Sollte es zu einer grünen Regierungsbeteiligung kommen, oder gar zu Grün-Rot-Rot, sähe die Sache wohl etwas anders aus.

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7 KOMMENTARE

  1. Ganz einfach: Athen hält die Klappe und gut, oder –
    SÄMTLICHE ZAHLUNGEN NACH GRIECHENLAND WERDEN EINGESTELLT !

    DIE haben wohl vergifteten Fisch verzehrt …

  2. Haben sie auch schon Erdogan wegen der Schäden durch die Osmanische Besatzung davor angeschrieben??
    Ansonsten kann ihnen das Geld nächstes Jahr gerne zugestellt werden. Zum Heizen, denn dann wird es den Euro wahrscheinlich nicht mehr geben. Behauptet Markus Krall in dem Buch „Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen“.

  3. Bevor überhaupt etwas gezahlt werden soll, muß die Schuldfrage geklärt werden. Von einem neutralen, von der Siegerjustiz unabhängigen, Gericht.

    • So ist es.
      Der britische Premierminister Winston Churchill hatte bereits am 19. Dezember 1940 in einer Rede die Verlegung britischer Verbände von Nordafrika in die Ägäis erwähnt. Der griechische Ministerpräsident Metaxas verhandelte etwa zur selben Zeit mit Großbritannien und forderte mindestens neun britische Divisionen. Anfang Februar 1941 sagte Churchill zu.
      Das war wohl zu hoch gepokert.

  4. Ich würde eine Analnote zurückschicken.
    Ohne Friedensvertrag keine Reparationen, aber mit Feindstaatenklausel fließen seit 70 Jahren über Umwege (u.A. EWG, EG, heute EU) Milliarden an Länder wie Griechenland. Irgendwann ist mal Schluß mit lustig. Die heutigen Deutschen haben mit dem WK nicht das geringste zu tun und sind folglich auch nicht haftbar.

  5. Die Griechen wurden bereits 2012 vom IGH in DenHaag wegen ähnlicher Forderungen abgewiesen. Begründung des Gerichts : Die BRD ist nicht Rechtsnachfolger des Deutschen Reichs.

  6. Nachdem die Merkel BRD mit dem Geld nur so herumpulvert scheint das Begehrlichkeiten zu wecken.
    Vom Haushalten mit Geld verstehen gewählte deutsche Volkszertreter leidet meist nichts.

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