Provokation: Washington will Taiwan Unmengen an Waffen verkaufen

Rein zur Provokation Pekings bereitet Washington den Verkauf von Kriegswaffen im Wert von über 2,6 Milliarden Dollar an Taiwan vor.

Von Redaktion

Da der Handelskrieg zwischen den USA und China scheinbar von Tag zu Tag eskaliert, haben die USA beschlossen, den nicht ganz so schlafenden Drachen zu provozieren. Reuters zufolge wird der Verkauf von Panzern und Waffen im Wert von mehr als 2,6 Milliarden US-Dollar an Taiwan angestrebt Ein Schachzug, der China sicherlich noch mehr verärgern wird.

Obwohl keine offizielle Erklärung abgegeben wurde, wurde dem US-Kongress eine informelle Benachrichtigung über den geplanten Verkauf zugesandt. Dies teilten vier Reuters-Quellen mit. Der geplante Verkauf umfasst 108 M1A2 Abrams-Panzer von General Dynamics Corp im Wert von rund 2 Milliarden US-Dollar sowie Panzerabwehr- und Flugabwehrmunition, da Taiwan “daran interessiert war, sein in den USA hergestelltes Kampfpanzerinventar aufzufrischen, das M60 Patton-Panzer beinhaltet”.

Die Kongressmitteilungen enthielten auch eine Vielzahl von Panzerabwehrmunition. Darunter 409 von Raytheon Co und Lockheed Martin Corp hergestellte Javelin-Raketen im Wert von bis zu 129 Millionen US-Dollar, sagten zwei Reuters-Quellen. Darüber hinaus enthielten die Meldungen 1.240 Panzerabwehrraketen im Wert von 299 Millionen US-Dollar. Die Meldungen enthielten außerdem 250 Stinger-Raketen im Wert von bis zu 223 Millionen US-Dollar. Stinger werden häufig in tragbaren Flugabwehrwaffensystemen verwendet.

Seit Jahrzehnten sind die USA bereits der Hauptlieferant von Waffen für die selbstverwaltete chinesische Insel. In Peking, welches eine möglichst friedliche Wiedervereinigung anstrebt, sieht man dies äußerst kritisch. Präsident Xi Jinping drohte bereits mehrfach seit Januar auch mit einer Invasion, sollte Taiwan von der Ein-China-Politik abkehren.

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Einige Monate später, im März, sagte der taiwanesische Präsident Tsai Ing-wen, dass die USA positiv auf Taipehs Forderungen nach neuen Waffenkäufen reagierten. Taiwan will seine Verteidigung gegen den Druck Chinas stärken. Die Vereinigten Staaten unterhalten keine formellen Beziehungen zu Taiwan, sind jedoch gesetzlich verpflichtet, ihnen die Mittel zur Selbstverteidigung zur Verfügung zu stellen.

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Im vergangenen Jahr leitete die Trump-Regierung eine lang erwartete Überarbeitung der US-Waffenexportpolitik ein, die darauf abzielte, die Verkäufe an Verbündete zu steigern. Man behauptete, dies würde die amerikanische Verteidigungsindustrie stärken und Arbeitsplätze im Inland schaffen.

Das Pentagon nutzte diese erweiterte Autorität und kündigte vergangene Woche an, 34 Boeing ScanEagle-Drohnen für 47 Millionen US-Dollar an die Regierungen von Malaysia, Indonesien, den Philippinen und Vietnam zu verkaufen. Die Drohnen würden bessere Möglichkeiten zur Erfassung von Informationen bieten, die eine genaue Beobachtung ermöglichen und möglicherweise die chinesischen Aktivitäten in der Region bremsen.

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Ein Kommentar

  1. Die USA sind hier eigentlich in der schlechteren Position… Ich meine China könnte sämtliche Importe von seltenen Erden in die USA beenden und auch die ganzen Staatsanleihen rauswerfen.
    Der Dollar und somit die USA wären am Ende. Und wahrscheinlich der ganze Internationale Finanzmarkt.

    Aber vllt ist es genau das, was die Zionisten wollen. USA wurde genug ausgebeutet und runtergewirtschaftet, jetzt orientiert man sich Richtung neuer Weltmacht und das ist ohne Zweifel China.
    Bis man irgendwann dort auch alles runtergewirtschaftet hat und nur noch Schutt und Asche übrig bleibt.
    Wie zuvor in Russland, Spanien, Deutschland

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