Pompeo: Die USA haben alle Optionen für den Iran – einschließlich militärische

Die USA werde die freie Schifffahrt durch die Straße von Hormuz garantieren.

Von Jason Ditz / Antikrieg

In einem Interview mit CBS‘ „Face the Nation“ sagte Außenminister Mike Pompeo, dass die USA „eine ganze Reihe von Optionen“ gegen den Iran in Betracht ziehen. In den Briefings mit Präsident Trump wurden „natürlich“ militärische Optionen diskutiert.

„Der Präsident wird alles in Betracht ziehen, was wir tun müssen, um das zu gewährleisten, nicht wahr?“ sagte Pompeo und fügte hinzu, dass Trump „sehr deutlich gesagt hat, dass er nicht in den Krieg ziehen will“. Doch alle Überlegungen zum Krieg finden eindeutig auf Seiten der Vereinigten Staaten von Amerika statt.

Pompeo war sehr wohl das öffentliche Gesicht dieses Marsches in den Krieg, als erster hochrangiger Regierungsbeamter, der die Tankerexplosionen kommentierte, den Iran beschuldigte und versuchte, sie als Teil von „40 Jahren iranischer Aggression“ darzustellen.

Im Laufe dieser Kommentare rasselte Pompeo eine Liste von Vorwürfen der Vereinigten Staaten von Amerika gegen den Iran herunter, die meisten so unbewiesen wie die aktuelle Krise. Ein Sonderfall war ein Selbstmordattentat in Kabul, Afghanistan, im Mai. Pompeo setzte es auf die Liste der dem Iran vorgeworfenen Vorfälle, obwohl die Taliban dafür sofort Anerkennung beanspruchten, als es geschah, und es nie einen Hinweis darauf gegeben hat, dass es sich nicht um einen Angriff der Taliban handelte.

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Die Erwähnung des Vorfalls von Kabul im Zusammenhang mit dem Iran hat viele schockiert, da er eine Regierung widerspiegelt, die „auf einen Kampf mit dem Iran aus ist“ und bereit ist, die Dinge dabei entsprechend hinzudrehen.

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Die Regierungsvertreter stellen die Angelegenheit immer noch als eine Frage der freien Schifffahrt dar. Pompeo betonte, dass die USA die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormuz garantieren werden. Es ist jedoch klar, dass die schmale Meerenge vor der Küste des Iran während eines Krieges so gut wie unmöglich offen zu halten wäre. Ironischerweise verkaufen Pompeo und andere, wenn sie die Meerenge als Grund für einen Krieg verkaufen, einen Krieg, der die Schifffahrt durch das Gebiet für die Dauer des Konflikts unbedingt gefährden würde.

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2 Kommentare

  1. Der ist nur Handlanger der reichen Schattenmänner und die lassen ihre Verwandschaft seit 1948 nicht im Stich, koste es was es wolle und solange man die Welt monetarisch zügeln kann wird sich auch nichts ändern und selbst die beiden sogenannten Großmächte Rußland und China werden einen Teufel tun um sich bei dieser Auseinandersetzung die Finger zu verbrennen, außer wohlgemeinte Ratschlägen wird vom Perserreich im Ernstfall nicht mehr viel übrig bleiben, denn Geld regiert die Welt und ihre Satrappen in Europa werden ihnen folgen, weil ihnen das Hemd näher sitzt als der Rock und man umgibt sich doch lieber mit Siegern, als mit Verlierern, das war schon immer so und deshalb kann man nur raten diese Anmerkung durchaus ernst zu nehmen, zwei Tage später könnte der Denkprozeß ausgeschaltet sein, man erinnere sich nur an Japan, das seither nur noch kuscht und keine eigene Meinung mehr besitzt, wie bei uns übrigens auch.

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