SPD-Vorsitzende Andrea Nahles. Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Andrea Nahles verabschiedet sich aus der Politik. Doch dieser Abschied wird ihr mit viel Steuergeld vergoldet. Die SPD kennt sich mit Wasser predigen und Wein trinken aus.

Von Michael Steiner

SPD-Chefin Andrea Nahles zieht sich aus der Politik zurück. Auch ihr Bundestagsmandat will sie aufgeben. Das heißt, es wird einen Nachrücker für die SPD geben und gleichzeitig erhält sie auch noch für 14 Monate das sogenannte „Übergangsgeld“. Laut der Bundestagsverwaltung sind das ab 1. Juli 10.083 Euro. Fürs Nichtstun. Vom Steuerzahler bezahlt.

Auf die 14 Monate hochgerechnet sind das mehr als 140.000 Euro. Und das ist noch nicht alles. Theoretisch könnte sie danach in die Pension gehen. Nach 18 Jahren im Bundestag erhält sie 45 Prozent der aktuellen Abgeordnetendiäten als Pension. Das wären mit 1. Juli 4.537 Euro jeden Monat. Plus Ruhegehalt aus vier Jahren als Ministerin in etwa derselben Höhe. Doch dort wird zumindest teilweise angerechnet, so dass sie keine 9.000 Euro an Pension bekommt.

Für die einfachen Menschen, die nach 45 Jahren harter Arbeit oftmals nicht einmal genug Rente erhalten um auf dem Existenzminimum zu landen, ist dies ein Affront. Und dass die Vorsitzende der sogenannten „Arbeiterpartei“ damit monatlich das Zigfache erhält wie ein kleiner Rentner sollte gerade der SPD zu denken geben. Wasser predigen und Wein trinken kommt nicht gut an.

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3 KOMMENTARE

  1. Man gönnt sich ja sonst nichts.

    Wenn man sich erinnert wie pinnschieterich die Sozi-Funktionäre, einschließlich Nahles, an die kurz vor den Wahlen in die Arena geworfene „Grundrente“ herangegangen sind, dann wird mir immer noch übel.

    Sozi kann nur werden, der kein Unrechtsbewusstsein hat.

  2. Linke Maschen. Da waren sie und sind sie heute noch groß.
    Warum sonst treten die in die Politik ein?
    Selbstversorger aus den Taschen fremder Leute.

  3. Pass doch zur SPD. Gilt auch fuer andere Sozialdemokratische Parteien. Der Bezug von oeffentlichen Geldern scheint fuer die Linke etwas ganz normales zu sein. Sind das noch Ueberbleibsel des Vor-Sozialismus im Osten? Dabei ist dasAusgeben und Beziehen von Geldern der Oeffentlichkeit wohl die einfachste Art, ohne Arbeit entloehnt zu werden!

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