Flüchtlingslager Dadaab, Kenia. Bild: Flickr / DFID CC BY 2.0

Die Welt wird sich durch die zunehmende Migration stärker verändern als durch den Klimawandel. Vor allem die Europäer müssen sich diesem Thema stellen.

Von Michael Steiner

Derzeit gelten weltweit rund 250 Millionen Menschen als Migranten oder als Flüchtlinge. Weitere 750 Millionen Menschen würden kurzfristig migrieren, wenn sie könnten. Es wird erwartet, dass die Zahl der Migranten und Flüchtlinge bis zum Jahr 2050 auf über 400 Millionen und bis zum Jahr 2100 sogar bis auf zwei Milliarden Menschen ansteigen könnte. Das macht das Thema zu einer Dringlichkeitssache.

Die Gründe sind hierbei vielfältig. Ob nun Kriege und Konflikte, die wirtschaftlichen Möglichkeiten oder auch Umweltzerstörung und die Auswirkungen des Klimawandels – an Ursachen mangelt es nicht. Auch der Umstand, dass die wohlhabenderen Staaten des „Nordens“ für die Menschen des „Südens“ als Eldorado gelten, spielt für den Migrationsdruck durchaus eine gewichtige Rolle. Beim Wort „Europa“ oder „USA“ bekommen viele Menschen in den ärmeren Ländern dieser Welt leuchtende Augen. Die Migration gilt als Allheilmittel.

Doch angesichts der demographischen Lage in den meisten entwickelten Ländern bringt der anhaltende Migrationsdruck auch längerfristige umfassende gesellschaftliche Veränderungen mit sich. Der dauerhafte Zustrom von Menschen aus dem Nahen Osten, Westasien und Afrika nach Europa sorgt für neue ethnische Zusammensetzungen in der Bevölkerung. Ein Umstand der dazu führt, dass Kritiker dieser Migration zu erwartende Probleme anführen.

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Welche Probleme erwarten die Europäer?

Wenn beispielsweise „Made in Germany“ derzeit noch für hohe Qualität steht, wie soll das so bleiben, wenn der Großteil der Zuwanderer außerhalb Europas faktisch Analphabeten sind? Und wenn gleichzeitig vor allem die Gebildeten und die Leistungsträger auswandern, welche Auswirkungen hat dies auf die zunehmend technologisierte Welt?

Inzwischen gibt es bereits Berechnungen, die beispielsweise Schweden bis zum Jahr 2100 als Entwicklungsland sehen. Wer vor allem Afrikaner und Araber ins Land holt macht seine Heimat laut diesen Kalkulationen eben auch zu einem Land, in dem Zustände wie in den Herkunftsländern herrschen. Immerhin ist es kaum anzunehmen, dass die Zuwanderer auf ihre kulturellen und gesellschaftspolitischen Gepflogenheiten verzichten und jene des Aufnahmelands annehmen, nur weil sie jetzt dort leben. Das ist völlig naiv.

Mit dem Klimawandel kann man sich arrangieren. Immerhin hat die Menschheit bereits eine Eiszeit und andere Klimakatastrophen überlebt. Doch die Massenmigration hat schon ganze Völker und Kulturen ausgelöscht. Nur dass früher (siehe die Eroberung Amerikas durch die Europäer oder noch früher die Mongolenstürme auf Europa) die technologisch überlegenen Invasoren den Sieg davontrugen. Heute brauchen die Zuwanderer keine Waffen, um ein anderes Land zu übernehmen. Das mag hart klingen, entspricht aber den Tatsachen.

Gerade die Hauptzuwanderungsländer müssen sich diesbezüglich Gedanken machen und sich mit dem Thema intensiv beschäftigen. Mauern und Zäune sind kein Schutz. Das mussten auch die Römer und die Chinesen feststellen. Vielmehr gilt es zu versuchen, die Migrations- und Fluchtursachen möglichst zu bekämpfen und die Menschen in Afrika und dem Nahen Osten dazu zu bringen, sich nicht auf den Weg in die Ferne aufmachen zu wollen.

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4 KOMMENTARE

  1. „Derzeit gelten weltweit rund 250 Millionen Menschen als Migranten oder als Flüchtlinge.“

    Abhauer ohne Geld gibt es nicht.
    Ein reines Geld-Thema. Denen es geklaut wurde, gegen die wird es eingesetzt.
    (aus purer Bereicherung auf dem Börsenparkett ).
    Surreal das ganze Gebaren.

  2. Migration ist nur möglich, wenn der aufnehmende Staat es zuläßt und das entgegen bestehender Gesetze so gehandelt wird hat mit Vernunft nichts mehr zu tun, es erfolgt eine Umverteilung von Menschenmassen arm zu reich in der Hoffnung, daß dadurch die Not gelindert wird und das wird üble Folgen haben zumal diese sozialistischen Methoden schon oft in der Geschichte gescheitert sind und ein wesentlicher Effekt für die Marxisten wäre noch die Auflösung der Nationalstaaten von Vorteil, hin zu einem universellen Marxismus alter Prägung und daran haben viele ein Interesse, nicht nur Marxisten sondern auch die kirchliche Soziallehre, denn deren Bestreben ist ebenso die Weltbeherrschung in ihrem Sinne und dazu sind ihnen alle Mittel recht, auch zum Preis der Selbstaufgabe einzelner Völker, die sie schon lange nicht mehr im Focus haben, sondern das gesamte Erdenrund zum Schaden der eigenen Bevölkerung.

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