Türkische Soldaten. Bild: Youtube

Im Mai haben die türkischen Streitkräfte in der Türkei und im Nordirak insgesamt 141 Kämpfer der Terrororganisation PKK „neutralisiert“.

Von Redaktion

Die türkischen Streitkräfte haben nach einer Reihe von Terrorismusbekämpfungseinsätzen in den südöstlichen Provinzen des Landes sowie in der halbautonomen nördlichen irakischen Region Kurdistan im Monat Mai mehr als hundert Mitglieder der PKK „neutralisiert“.

Der stellvertretende Innenminister der Türkei, Ismail Catakli, erklärte am Montag gegenüber Reportern, dass im vergangenen Monat 141 PKK-Terroristen bei Bodenoperationen und Luftangriffen zur Terrorismusbekämpfung „neutralisiert“ wurden. Er fügte hinzu, dass im selben Zeitraum 3.645 Menschen wegen ihrer mutmaßlichen Verbindungen zu Terrororganisationen festgenommen wurden.

Das türkische Militär verwendet im Allgemeinen den Begriff „neutralisieren“, um anzuzeigen, dass die Militanten getötet oder gefangen genommen wurden, bzw. kapituliert hatten.

Unterdessen gab das türkische Verteidigungsministerium in einer auf seiner offiziellen Twitter-Seite veröffentlichten Erklärung bekannt, dass türkische Streitkräfte „Aufräumarbeiten“ im Nordirak durchgeführt und sechs PKK-Terroristen neutralisiert hätten. Fünf Terroristen wurden in türkischen Luftangriffen auf die Region Zap neutralisiert, während ein Terrorist in der Region Hakurk neutralisiert wurde, teilte das Ministerium mit.

PKK-Kämpfer stoßen im kurdisch dominierten Südosten der Türkei, der an den Nordirak angrenzt, regelmäßig mit türkischen Streitkräften zusammen.

Die Türkei hat zusammen mit der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten die PKK zu einer terroristischen Vereinigung erklärt und sie verboten. Die militante Gruppe kämpft seit 1984 für eine autonome kurdische Region bzw. die staatliche Unabhängigkeit.

Ein wackeliger Waffenstillstand zwischen der PKK und der türkischen Regierung ist im Juli 2015 zusammengebrochen. Die Angriffe auf türkische Sicherheitskräfte sind seitdem stark angestiegen.

In den vergangenen Monaten haben türkische Boden- und Luftstreitkräfte Operationen gegen PKK-Positionen im Land sowie im Nordirak und im benachbarten Syrien durchgeführt. Mehr als 40.000 Menschen wurden während des drei Jahrzehnte dauernden Konflikts zwischen der Türkei und der nach Autonomie strebenden militanten Gruppe getötet.

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3 KOMMENTARE

  1. Bei Adolf gab es in den eigenen Reihen auch keine Verluste und deshalb sollte man diese Art von Berichterstattung nicht sonderlich ernst nehmen und was viel bedenklicher ist und faschistische Züge trägt ist die Tatsache, daß man vermutlich innerbetrieblich wegen angeblicher terroristischer Verbindungen tausende festgenommen hat, die noch zu den bereits inhaftierten hinzugerechnet werden können und viele Dumpfpratzen aus Westeuropa machen noch wenige hundert Kilometer Urlaub an den billigen Stränden und sind sich überhaupt nicht im Klaren, welches System sie damit finanzieren, welch eine vertrakte Welt.

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