Heiko Maas - Bild: Wikimedia Commons / Sandro Halank CC BY-SA-3.0

Heiko Maas hat angesichts des Mordes an CDU-Politiker Walter Lübcke zu Protesten gegen Rechts aufgerufen.

Von Redaktion

In einem Gastbeitrag für die „Bild“ schreibt Bundesaußenminister Heiko Maas: „Zeigen wir, dass wir mehr sind als die Rechtsradikalen, die Antisemiten, die Spalter. So wie die ‚unteilbar‘-Demonstranten in Berlin und an vielen anderen Orten. Vielleicht braucht unser Land nicht nur die ‚Fridays for Future‘, die so viel in Bewegung gebracht haben. Sondern auch einen Donnerstag der Demokratie. Kein Millimeter mehr den Feinden der Freiheit! Demokratie muss wehrhaft sein. Wehren wir den Anfängen – gemeinsam, jeden Tag und überall.“

Der Mord an Lübcke erinnere ihn an die NSU-Mordserie, schreibt Maas: „Deutschland 2019. 80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs werden Politiker wieder Opfer von Rechtsterroristen. Wegen ihrer politischen Überzeugungen. Wegen ihres Einsatzes für unser Land.“

Maas weiter: „All das zeigt, wovor viele auch jetzt noch die Augen verschließen: Deutschland hat ein Terrorproblem. Wir haben über 12.000 gewaltorientierte Rechtsextreme in unserem Land. 450 von ihnen konnten untertauchen, obwohl sie mit Haftbefehl gesucht werden.

Loading...

Wer Zweifel darüber hat, wie viel Gewaltpotenzial in den Rechtsradikalen schlummert, der brauche nur nach Christchurch, Utoya oder Pittsburgh schauen, so der Außenminister, der dem äußerst linken Flügel innerhalb der SPD zuzurechnen ist.

Maas weiter: „Wegsehen kann tödlich sein. Wir müssen den Rechtsterrorismus endlich als solchen benennen. Viel zu oft war die Rede von ‚Einzelfällen‘ oder ‚Amokläufen‘, wenn es um Angriffe von rechts ging. Terror ist Terror. Da gibt es nichts zu relativieren. Und terroristische Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen – egal woher sie kommt. Wir alle sind gefordert. Und wir müssen das Problem bei der Wurzel packen.“

Seine Forderung daher: „Halten wir gegen, wenn Diskussionen in der Familie, im Freundeskreis, im Betrieb oder im Sportverein in dumpfe Vorurteile abgleiten! Das erfordert Mut und Haltung. Das ist anstrengend. Aber es geht um unser Miteinander, um die Zukunft unserer Gesellschaft“, bekräftigt der deutsche Politiker in seinem Gastbeitrag in der „Bild“.

Loading...

8 KOMMENTARE

  1. Wer sich wie die Roten über Gebühr für die Rechte von Terroristen in Palästina einsetzt ist ein Antisemit und nicht jene, die den Staat Israel verteidigen und was den sogenannten Kampf gegen Rechts anbelangt, so könnte man vermuten, daß die Angst mittlerweile ihr ständiger Begleiter ist, denn Verrückte gibt es in allen Ecken und das erzeugt man unter anderem dadurch, daß man sie ständig gegen den Strich bürstet und unberechenbare Typen mit hohem Agressionspotential springen dann auf diesen Zug auf, unabhängig von den verursachten Schandtaten, um es denen was zu verpassen, das war schon immer so in der Geschichte, man denke nur an die RAF und ist auch kein Spezifikum für diese Republik, es ist der Ausdruck einer fehlgeleiteten Politik mit übelsten Auswirkungen nach allen Seiten und vielleicht sollten die gemäßigten Rechten auch mal ihr Vokabular ändern und vom Kampf der Gerechten sprechen, ganz besonders schön ist die neue Bezeichnung Aktivist, die etwas vorgauckeln soll in linkem Sinne, wobei es auch rechte Aktivisten gibt, die sollten nur den Begriff Montagsdemonstration weglassen und vom Tag nationaler Aktivität sprechen, das klingt verantwortungsvoller, denn demonstrieren ist abgetakelt und hat noch was mit altem Sozialisten-Mief zu tun, das andere klingt zugegebener Weise kraftvoller und zukunftsweisender.

  2. Maas ist nichts weiter, als ein linksradikaler Hampelmann! Und das Medium über das er sich geäußert hat, ist es nicht einmal wert, auch nur erwähnt zu werden! Schlimm genug, dass es es überhaupt (immer noch) gibt!!

  3. Gibt es eigentlich jemanden, der diesen Typ ernst nimmt? Für mich eine Witzfigur und so vertritt er auch Deutschland nach außen!

    • Ich würde ihn nicht unterschätzen, schließlich vertritt er 76% der Deutschen Wahlberechtigten. So hoch war die Wahlbeteiligung.
      Nach meiner Meinung ist die Demokratie die Diktatur der Dummen, die glauben, wenn sie eine Blankovollmacht namens Wahlkreuz abgeben, in ihrem Sinne agiert wird.
      Wenn ich nicht mittendrin säße, würde ich es mit dem Kater Hiddigeigei halten:
      Doch was solls, ich kann den Haufen
      nicht auf meine Seite ziehn.
      Und so lass ich ihn denn laufen,
      s´ist wahrlich nicht schad um ihn.

  4. Seit Hartz 4 und dem Serbienkrieg und dem Bekenntnis zum Neoliberalismus ist die SPD keine linke Partei mehr sondern kriegerisch und marktradikal. Gegen Links- Rechts- und Marktradikale muss man vorgehen. Das Islamisten konservativ und radikal sind, zählen sie zu der Rechtsradikalen, genauso wie der extreme Zionistenflügel.

  5. Warum erinnert mich dieses Maasmännchen immer an Erich Honnecker ?
    Gott sei Dank ist dieser Pfosten nicht mehr lange im Amt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here