Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif hat den „Wirtschaftsterrorismus“ der USA gegen das „unschuldige“ iranische Volk verdammt und erklärt, Krieg und Gespräche würden niemals zusammenpassen.

Von Redaktion

Auf seiner offiziellen Twitter-Seite hat Zarif am Montag ein Video gepostet, das einen „kleinen Jungen zeigt, dessen herzzerreißende Mutter ihm keine Beinprothesen geben kann, während er wächst“. Er betonte dabei, dass unschuldige Zivilisten von den Vereinigten Staaten von Amerika sanktioniert und wirtschaftlich terrorisiert werden.

Er schrieb, dass dies Donald Trumps „Wirtschaftskrieg“ sei. „Und Krieg und Gespräche – mit oder ohne Vorbedingungen – passen nicht zusammen“.

Zarifs Posting kam einen Tag, nachdem US-Außenminister Mike Pompeo sagte, Washington wolle „ohne Vorbedingungen“ Verhandlungen mit dem Iran führen, da sich die Spannungen zwischen den beiden Ländern verschärfen.

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Auf einer Pressekonferenz in der Schweiz sagte der US-Außenminister früher am Tag: „Wir sind bereit, ohne Vorbedingungen ein Gespräch zu führen. Wir sind bereit, uns mit ihnen zusammenzusetzen.“

Als Reaktion auf Pompeos Äußerungen sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Abbas Moussavi, ein Spiel mit Worten durch die Vereinigten Staaten sei für den Iran nicht wichtig. Die Islamische Republik erwarte vielmehr eine Änderung der allgemeinen Haltung Washingtons gegenüber der iranischen Nation.

„Für die Islamische Republik Iran ist ein Spielen mit Worten und das Ausdrücken verdeckter Ziele unter dem Deckmantel neuer Wörter kein Kriterium für Maßnahmen, aber eine Änderung der allgemeinen Haltung der Vereinigten Staaten und ihrer praktischen Haltung gegenüber der iranischen Nation ist das Kriterium“, er sagte.

Am Sonntag beschrieb Zarif neue US-Sanktionen gegen den Iran als „wirtschaftlichen Terrorismus“ und warnte vor „Konsequenzen“, wenn die USA ihren Druck gegen die iranische Nation aufrechterhalten. In einem Exklusivinterview mit ABC-News am Sonntag sagte Zarif, Washingtons Maximaldruckpolitik „zielt auf das normale iranische Volk ab“ und der Iran werde in Selbstverteidigung reagieren.

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One thought on “Iran: Krieg und Gespräche passen nicht zusammen”

  1. Die Iraner hatten mit ihren Atomwaffen keinen Trumpf in der Hand.
    Die Iraner hatte nach dem Verzicht auf Atomwaffen keinen Trumpf in der Hand.

    Sie sollten mal das Gehirn einschalten und sich über die Nutzung geschmeidiger Strategien Gedanken machen.

    Die Yankees werden sich immer und ewig wie schießwütige Cowboys verhalten – Sie bieten Gespräche an und laden gleichzeitig den Revolver nach. – Was anders können diese Hooligans nicht.

    Wie wäre es (dem Sinne nach) damit: Lockt sie aufs Dach, und zieht ihnen dann die Leiter weg.

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