Der Goldpreis spiegelt Dank verzerrender Maßnahmen durch „Papiergold“ nicht die Realität wider. Doch das Edelmetall wird langsam knapp.

Von Marco Maier

Wie jede natürliche Ressource gibt es auch beim Gold einen „Peak“. Das heißt, es gibt einen Punkt, an dem die Förderung nicht mehr erhöht werden kann, sondern sukzessive abnimmt, weil die Lagerstätten sich erschöpfen. Klar, Vulkane werden immer wieder Goldlagerstätten schaffen, indem sie das Edelmetall mit der Lava „ausspucken“ – doch das wird nicht reichen.

In den letzten Jahren haben sich immer mehr Goldlagerstätten erschöpft und neue größere wurden noch nicht entdeckt. Andere Goldminen wurden wegen Umweltschutzbedenken geschlossen und dürften auch bei stark steigenden Preisen kaum so schnell wieder in Betrieb genommen werden.

Ein Junge arbeitet in einer Goldmine in Burkina Faso. Bild: pbs.org / Larry Price

Gleichzeitig jedoch erhöhen viele Zentralbanken ihre Goldbestände, aber auch die Schmuckindustrie sowie die Münzprägeanstalten verbrauchen nicht wenig an Gold. Das heißt auch: während der Bedarf anhaltend hoch ist kann die Förderung damit kaum mehr Schritt halten. Über kurz oder lang wird es zu einer massiven Goldknappheit kommen. Realgold versteht sich.

Loading...

Das muss sich auch beim Preis manifestieren. Zwar regiert bei der Preisfestlegung momentan das „Papiergold“, doch das wird sich ändern (müssen). Es kann nicht sein, dass solche Zertifikate einen größeren Einfluss auf die Preisbildung haben als die tatsächlich greifbare Nachfrage und das tatsächlich vorhandene Angebot nach dem beliebten Edelmetall. Doch wann wird das geschehen?

Loading...

7 KOMMENTARE

  1. „Doch das Edelmetall wird langsam knapp.“
    Warum wohl?
    Weil es in Depots gehortet wird, anstatt im Umlauf zirkuliert.

    Ich persönlich betrachte die private Goldanlage nicht als das Gelbe vom Ei, da sich bei wechselnden Umständen die Gesetzgeber allerlei Knebelungen in der Verbindung zur Abrufung des Goldes aus ihren schmutzigen Fingern saugen können und der Besitzer des Goldes steht vor neuen Hürden. Sprich, er ist wieder geknebelt.

    Traue keiner Regierung, denn bereits morgen kann sie anders besetzt sein. Letztes Beispiel lieferte uns Österreich. Es lag kein zwingender Grund vor den Regierungsauftrag zu beenden. Nun erlassen nicht gewählte
    Masken die Gesetze.

    • Auch die entschwundenen POlitiker wurden nicht gewählt, man kann nur Parteien wählen, und dann setzt sich der größte Gauner durch. Hans Hoppe hat beschrieben, dass es sich bei unserer „Volksherrschaft“ um eine Negativ Auslese der Skrupellosesten dreht.
      misesde.org/?p=14017

  2. Unser kriminelles Papiergeldsystem ist kurz vor dem Aufschnaggeln. Deshalb geht der Goldpreis genauso wie die Grundstücks- und Immobilienpreise jetzt durch die Decke. Man sollte nicht mehr viel Geld auf der Bank herumliegen haben. Außer, man will mutwillig die Staatsschulden begleichen helfen, die durch das Wahlkreuz malen befohlen worden sind.
    Die Österreichischen „Experten“ können ohnehin nicht viel anrichten, zu 80% bestimmt die EU was Sache ist.

  3. Nein! Es gibt genügend Gold und Platin und keine Sorge, es befindet sich nicht nicht in den Händen
    von denjenigen die Welt jeden Tag schlechter machen wollen! Es kommen bald große Veränderungen und hinter der Kulissen wird daran gearbeitet, auch wenn noch schlimme Zeiten kommen werden, da müssen wir durch!

    https://fhl17653.site

    Die Wahrheit über das System, ist ein anderes zu dem was erzählt wird, oder in Büchern steht! Die meisten haben keinerlei Ahnung, wie sollten Sie auch!

    We are One!

  4. Es ergibt aber einen Unterschied. Der Experte der EU gewogen, winkt alles durch, wenn er sich nach einem Vasallen verhält.
    Der Nicht-Experte wie Kickl oder Salvini führen inhaltlich zu diametralen Ergebnissen. Ohne Kreuzlein malen geht überhaupt nichts voran.
    Wer nicht wählt, nimmt sich selber raus. Er läßt komplett jedem Dahergelaufenen den Vortritt.

    • Bei einer Wahlbeteiligung unter 50% ist die Demokratie am Ende, weil dann eine Minderheit der Kreuzchenmaler über eine Mehrheit der Erbosten herrscht. Schönes Beispiel ist Frankreich.
      Wenn dann noch Hunger und Armut dazukommen, wie z. B. durch hohe Mietpreise und höhere Steuern und Inflation, dann werden die „Gewählten“ schnell davonlaufen müssen.
      Demokratie ist die Diktatur der Dummen, die sogar damit einverstanden sind, dass ihnen durch Steuern ca. 70% ihres Einkommens von Schmarotzern gestohlen wird.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here