Putin. Bild: kremlin.ru

Der G20-Gipfel wird laut Präsident Putin keine großen Veränderungen in der Geopolitik bringen. Allerdings hofft er auf die Ausräumung von Meinungsverschiedenheiten.

Von Redaktion

Der russische Präsident Wladimir Putin sagte in einem Interview mit der Financial Times, das am Donnerstag auf der offiziellen Website des Kremls veröffentlicht wurde, dass er keine bahnbrechenden Ergebnisse vom G20-Gipfel in Osaka erwartet.

„Ich hätte sehr gerne alle Teilnehmer an dieser Veranstaltung, und die G20 ist meiner Meinung nach heute ein wichtiges Forum für die internationale Wirtschaftsentwicklung. Deshalb möchte ich, dass alle G20-Mitglieder ihre Absicht bekräftigen – zumindest eine Absicht – einige allgemeine Regeln auszuarbeiten, die jeder befolgen wird, und sein Engagement und Engagement für die Stärkung der internationalen Finanz- und Handelsinstitutionen zu zeigen“, sagte der russische Staatschef.

„Unter den gegenwärtigen Bedingungen sind kaum Durchbrüche oder wegweisende Entscheidungen zu erwarten. Wir können heute kaum damit rechnen“, fügte er hinzu.

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Unterstützung für Tokio

Putin sprach sich auch für die japanische Präsidentschaft der G20-Gruppe aus. Trotz der territorialen Differenzen (Kurilen) will das russische Staatsoberhaupt konstruktiv sein und das Nachbarland unterstützen.

„Die Entwicklung moderner Technologien, die Informationswelt, die Informationswirtschaft sowie die Aufmerksamkeit unserer japanischen Kollegen für Themen wie Langlebigkeit und Umwelt – all dies ist äußerst wichtig, und wir werden dies mit Sicherheit unterstützen und in all diesen Diskussionen teilnehmen“, sagte er.

„Auf jeden Fall besteht jedoch die Hoffnung, dass wir bei diesen allgemeinen Diskussionen und bilateralen Treffen die bestehenden Meinungsverschiedenheiten ausräumen und eine Grundlage für eine positive Entwicklung schaffen können“, fügte Putin hinzu.

Die Welt ist nicht besser geworden

Zu den globalen politischen Entwicklungen der letzten 20 Jahre sagte Putin, dass sich die globale Situation „nicht zum Besseren gewendet hat“, sondern „definitiv dramatischer und explosiver geworden ist“.

„Während des Kalten Krieges war das Schlimme der Kalte Krieg. Es ist wahr. Aber es gab zumindest einige Regeln, an die sich alle Teilnehmer der internationalen Kommunikation mehr oder weniger hielten oder zu halten versuchten“, sagte er. „Nun scheint es überhaupt keine Regeln zu geben. In diesem Sinne ist die Welt fragmentierter und weniger vorhersehbar geworden, was das Wichtigste und Bedauerlichste ist.“

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3 KOMMENTARE

  1. Schlaues Kerlchen…..interessant ist auch seine Aussage zur Merkels Migrationspolitik die er als „Kardinalfehler“ sieht …. guckst du: Politikstube , die Welt…..

  2. Na ja, dieser ausgesprochene Vorwurf von Putin an Merkel ist ja auch in der Realität nicht schwer zu erkennen. Jedes souveräne Land, das seine Selbständigkeit wahren will, würde sich eine solche Migration – wie sie in Deutschland stattfindet – nicht gefallen lassen. Merkel ist der Handlanger der zionistischen US-Regierung und hat für ihren Kanzlerposten entsprechende Aufträge von dort erhalten. Das ist unübersehbar – für ihre ausgeführten Missionen erhielt sie ja auch entsprechende Preise – vor allem im Ausland. Dass es aber immer noch Deutsche gibt, die diese falsche Hohl-Schwätzerin wählen, dass ist in der Tat schwer begreiflich. Unterdessen ist Deutschland durchseucht mit kriminellen Migranten, mit mafiosen Ausländer-Clans aus dem arabischen Raum, mit Kostenexplosionen für das Aufkommen des Unterhalts der Migranten usw. usw. usw.
    Die Frage ist auch, welche Rolle Putin eigentlich hier spielt. Er macht eine Aussage, deren Inhalt den Meisten schon lange klar ist. Er greift auch – in meinen Augen – nicht tatsächlich die abgehalfterte Merkel an, die eigentlich nur noch eine jämmerliche Figur abgibt, sondern vielmehr die US-Regierung, von wo diese Migrations-Aufträge wirklich kommen. Soros & Co. lassen grüssen. Solange die West-Europäer sich von äusseren Kräften derart ideologisch zerpflücken und gegeneinander aufhetzen lassen, haben sie keine Chance, eine eigenständige kräftige Einheit zu werden. Stattdessen lassen sie sich immer weiter mit ideologischem Blödgeschwätz schwächen, bis schlussendlich die Grossmächte sich strategisch und wirtschaftlich um ihre Vereinnahmung kümmern. China, Russland, USA – sie werden ihre Strategien entsprechend ausrichten. Selber schuld!!!

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