Die ungarisch-serbische Grenze mit Zäunen gesichert. Bild: Délmagyarország / Schmidt Andrea CC BY-SA-3.0

Der Schutz der EU-Außengrenzen bedarf auch genügend Personal. Doch das ist nicht vorhanden. Es fehlen tausende Grenzschützer.

Von Redaktion

Wie eine sogenannte Schwachstellenanalyse der EU-Grenzschutzagentur Frontex zeigt, stellen die EU-Länder zu wenige Grenzschützer bereit. Rund 5.000 Beamte mehr seien eigentlich notwendig, um den Dienst so zu versehen wie er sein sollte.

Frontex-Direktor Fabrice Leggeri sagte der „Welt am Sonntag“: „Wir haben festgestellt, dass die EU-Staaten insgesamt auf dem Papier 115.000 Grenzbeamte gemeldet haben. Das stimmt so aber nicht.“ Europaweit fehlten demnach ganze 5.000 Grenzbeamte. „Das hat mich auch sehr überrascht“, erklärte Leggeri.

Allerdings teilte er nicht mit, welche Länder zu wenige Grenzschützer bereitstellen. Allerdings befinde man sich deshalb bereits in Gesprächen. Wer die Bürokratie in Europa kennt weiß jedoch, dass dies eine langwierige Geschichte wird.

Frontex selbst hat derzeit insgesamt 1.500 Beamte im Einsatz. Bis zum Jahr 2027 soll die Anzahl sukzessive auf 10.000 erhöht werden. „Wir sind als Frontex gefragt – auch weil wir feststellen müssen, dass es in den EU-Staaten zu wenig Grenzbeamte gibt“, sagte Leggeri der Zeitung.

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2 KOMMENTARE

  1. Viel wichtiger wäre doch, den Bürgern Europas einmal zu erklären an welchen Abschnitten und mit welchem Auftrag bis ins Detail die Grenzschützer eingesetzt werden, bevor man über ein Manko lamentiert, was völlig ins Leere geht um die Leute abzulenken und vermutlich sind die nur da um den Asylanten den Weg zu zeigen, damit sie sich nicht verirren und solange der eigentliche Auftrag nicht genau definiert ist, kann man diese Feststellung nicht ernst nehmen, weil damit überhaupt nichts erkennbar ist, was man ja damit bezwecken will.

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