Der Internetgigant Facebook geht gegen alternative Medien auf Frontalangriff. Politisch unliebsame Seiten werden gelöscht und Accounts geschlossen.

Von Redaktion

Nachdem wir erst vor wenigen Wochen die Deaktivierung unserer Facebook-Accounts (die gleichzeitig Privat- als auch Adminaccounts waren) hinnehmen mussten, kam nun der zweite Schlag. Die Facebook-Seiten des „Contra Magazins“ und des „Berliner Express“ wurden wegen angeblicher „Verstöße gegen die Nutzungsrichtlinien“ von Facebook offline genommen.

Schon zuvor war es uns kaum möglich, unsere Artikel auf Facebook zu teilen, ohne dass diese vom System immer wieder als „Spam“ markiert wurden. Einsprüche dagegen waren wirkungslos. Ziel der Zensoren war und ist es, uns unter fadenscheinigen Begründungen mundtot zu machen. Es ist davon auszugehen, dass es noch viel mehr alternative Medien trifft bzw. treffen wird.

Wer sich gegen die Doktrinen des Establishments stellt und deren Sicht auf die Welt nicht teilt, sieht sich einem wachsenden Druck gegenüber. Die renommierten Werbefirmen wollen einen nicht, was die Einnahmen reduziert. Internetgiganten wie Facebook und kürzlich auch Google drehen an ihren Stellschrauben und versuchen, die Reichweite zu minimieren.

Das schafft ein höchst feindliches wirtschaftliches Umfeld, in dem eine umfangreiche Form der Zensur etabliert wird. Während das westliche Establishment nicht müde wird, die angeblich so schlimme Internetzensur in China oder Russland zu beklagen, wird diese im „Westen“ ebenso angewendet. Nur etwas subtiler, indem man die wirtschaftliche Existenz der Betreiber alternativer Medien zu vernichten versucht. So geht es natürlich auch.

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Wenn es so weitergeht, wird es wohl in einigen Jahren deutlich weniger alternative Medienangebote geben als heute. Diese werden zudem nur noch einen deutlich geringeren Leser- und Zuschauerkreis haben. Die breite Masse wird dafür mit vom Establishment ausgesuchten und geframten Meldungen und Nachrichten gefüttert, in der andere Blickpunkte keine Chance mehr haben. Willkommen in der „schönen neuen Welt“.

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2 thoughts on “Facebook im Zensurwahn”

  1. Das ist sehr bedauerlich für den Vertreiber gegensätzlicher Auffassungen, aber wird nichts an der Tatsache ändern, daß die Leser dadurch ihre Meinung ändern, weil diese ebenso innerlich verfestigt ist, wie die Meinung linker Medien und wer ein eigenständiges Hirn besitzt wird sich von niemand beeinflussen lassen, da solche aber in der Minderheit sind, wird die große Masse immer dagegen stehen und das ist ja das Problem, denn die Verantwortlichen wissen das auch und deshalb auch die Manipulations- und Unterdrückungsversuche und das treibt ja schon seit Jahren entsprechende Blüten, ganz nach dem Vorbild der Marxisten Stalin und Mao, der zweitgenannte hat auch die Jugend auf das damalige Bürgertum gehetzt um eigene Ziele durchzusetzen und was heute in dieser Richtung iniziiert wird läuft auf das Gleiche hinaus, die Frage ist nur in welcher Heftigkeit es sich noch entwickelt und nun soll mal jemand sagen, unsere hiesigen Marxisten wären frei von Idiologien, im Gegenteil, die versuchen sich erneut mit alten Methoden und es hängt ganz von der Bevölkerung ab, ob man sich das gefallen läßt.

  2. Ich habe mit einem meiner Accounts die gleichen Probleme bei FB und bin gerade das 4. Mal für 30 Tage gesperrt. Da Proteste und Apelle an die Vernunft bei diesen Betonköpfen sinnlos sind reduziere ich meine Aktivtäten dort kontinuierlich und verlagere mich auf vk. Dort hetrrscht keinerlei Zensur und die eigentlich geschützte freie rede wird gewährleistet. Wenn das einige hunderttausend Nutzer machen würden, ich denke Facebook würde seine Vasallentreue gegenüber den Faschisten im Nadelstreifen (wahlweise Hosenanzug) überdenken.

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