In England gibt es immer mehr Fälle von Geschlechtskrankheiten. Vor allem Gonorrhoe (Tripper) verbreitet sich rasch.

Von Marco Maier

Wie die britische Regierung mitteilt, gibt es in England immer mehr mit Geschlechtskrankheiten infizierte Menschen. Die Anzahl der neuen Diagnosen stieg demnach um 5,4 Prozent an. Insgesamt wurden im Jahr 2018 ganze 804,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner verzeichnet. Im Jahr 2017 waren es noch 763,6.

Infographic: STI diagnoses on the rise in England | Statista You will find more infographics at Statista

Besonders hoch ist der Anteil bei den Chlamydien. Dort liegt die Anzahl von Neuinfektionen bei 392,1 pro 100.000 Einwohnern. Das entspricht einem Plus von 6,2 Prozent. Gonorrhoe (Tripper) verzeichnete ein Plus von 25,4 Prozent auf 101,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Wobei hier hervorzuheben ist, dass gerade in Großbritannien ein besonders Antibiotika-resistenter Typ grassiert, der faktisch unheilbar ist.

Loading...

Bei Herpes gab es im vergangenen Jahr insgesamt 60,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, was einem Plus von 3,2 Prozent entspricht. Bei der Syphillis lag die Neuinfektionsquote bei 13,6 pro 100.000 – oder einem Plus von 5,4 Prozent.

Nach englischen Regionen (Zahlen von 2014) gelten London und der Nordwesten als besonders stark von solchen Infektionen betroffen. Das dürfte sich in den letzten Jahren kaum geändert haben. Allerdings breiten sich Geschlechtskrankheiten mittlerweile in ganz Europa stark aus. Die Briten sind damit also nicht allein.

Bitte unterstützen sie uns!

Wenn Sie liebe Leser, uns unterstützen wollen, dann tun sie das am besten mit einer Spende oder mit einem Dauerauftrag mit dem Kennwort "Contra Magazin" auf folgendes Konto: IBAN: DE28 7001 1110 6052 6699 69, BIC: DEKTDE7GXXX oder per Paypal und Kreditkarte. Wir bedanken uns herzlich!

Loading...

3 KOMMENTARE

  1. Da haben wohl die, die da immer noch kommen etwas mitgebracht.

    Bei Wiktionary findet man unter „mitbringen“ folgende Wortbedeutung:

    „etwas bei sich führen, um es da, wo man hinkommt, weiterzugeben“

  2. Krankheiten epidemischen Ausmaße sind alle zwei bis 300 Jahre zu verzeichnen und es ist davon auszugehen, daß die Allzweckwaffe Penicillin nicht mehr lange in vollem Umfang wirkt und dann fängt die Menschheit wieder von vorne an bei Kommen und Vergehen und je dichter die Bevölkerungsmasse, je schlimmer die Auswirkungen und hinzu kommt noch die Beschleunigung durch weltumfassende Kontakte und das alles sieht nicht gut aus, wir hatten nur das Glück von solchen Dingen seit 300 Jahren in Europa verschont geblieben zu sein, die letzten Opfer epidemischen Ausmaßes waren die Völker Lateinamerikas und die spanische Grippe war dagegen nur ein Klacks, bezogen auf den schwarzen Tod im Mittelalter, der hat Millionen hinweggerafft und das gleiche kommt wieder in heute nicht bekannter Form, aber es kommt und weil wir nur Denkstrukturen von ca. 70 Jahren besitzen können wir uns das nicht vorstellen, ist auch unnötig, denn die Natur kennt kein Erbarmen, sie folgt ewigen Gesetzen und wir sind ein bescheidener Teil davon.

  3. Ein hartes Los für den, der es mit nach Hause schleppt.
    Im Nu verflogen sind schnell alle Attitüden, ich bin gleicher als alle übrigen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here