„Der wichtigste Punkt der großen Invasion ist, dass ohne sie die Rote Armee bis Ende 1944 Paris und die Kanalhäfen erreicht hätte, wodurch Stalin der Herr über ganz Europa außer Spanien geworden wäre. Natürlich hätten die Alliierten 1944 ein Friedensabkommen mit Deutschland schließen können, das Hitler anstrebte und für das General George Patton eintrat. Aber der die Deutschen hassende Churchill und der linksgerichtete Roosevelt waren zu blutrünstig, um über einen Frieden nachzudenken, der Stalin zumindest aus einem Teil Osteuropas herausgehalten hätte.“

Von Eric Margolis / Antikrieg

Die Propaganda über den Zweiten Weltkrieg geht unerbittlich weiter. Der D-Day ist das grausamste Beispiel. Ich habe diesen Artikel letztes Jahr in der Normandie geschrieben. Er ist in diesem Jahr so gültig und relevant wie im letzten Jahr und erfordert keine Verbesserung, die ich sehen kann. Die Infragestellung der Großmachtpolitik des Krieges mindert in keiner Weise den Ruhm und den Mut der Männer, die auf beiden Seiten kämpften. Als ehemaliger Soldat grüße ich sie. Aber wir dürfen die Wahrheit nicht ignorieren.

Bei meinen vielen Wanderungen auf dem riesigen Schlachtfeld der Normandie in Frankreich erinnerte ich mich immer wieder an das so weise Diktum des großen preußischen Monarchen Friedrich des Großen: „Wer alles verteidigt, verteidigt nichts“. An diesem 74. Jahrestag der D-Day-Landungen lohnt es sich, sich an den alten Soldatenkönig zu erinnern.

Adolf Hitler, ein Veteran der Infanterie, hätte es sicherlich besser wissen müssen. Die Verteidigung der europäischen Küste von der Bretagne bis nach Norwegen war angesichts der militärischen und wirtschaftlichen Schwäche Deutschlands 1944 unmöglich. Aber er hat das nicht verstanden. Nachdem Hitler und sein Oberkommando 1940 die Befestigungen der französischen Maginot-Linie so glänzend überwunden hatten, wiederholten sie nur vier Jahre danach dieselben strategischen und taktischen Fehler wie die Franzosen: sie hatten nicht genügend Reserven, um die feindlichen Durchbruchstruppen wirkungsvoll zu bekämpfen.

Der gepriesene deutsche Atlantikwall sah auf dem Papier beeindruckend aus, aber er war zu lang, zu dünn, mangelte an Verteidigungstiefe und es mangelte an ausreichenden Reservekräften. Die lineare Maginot-Linie erlitt die gleichen Mängel. Amerikas Befestigungen zum Schutz von Manila und Britanniens „uneinnehmbare“ Befestigungen in Singapur erwiesen sich ebenfalls als wertlos. Die Japaner marschierten nur in ihre unverteidigten Gebiete im Hinterland.

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1940 war die deutsche Wehrmacht die mächtigste Kampfmaschine der Neuzeit. Aber nur vier Jahre später war die Wehrmacht gebrochen. Die meisten Amerikaner, Briten und Kanadier glauben, dass der D-Day der entscheidende Schlag war, der den Zweiten Weltkrieg in Europa beendete. Aber das ist nicht wahr.

Deutschlands mächtige Wehrmacht, zu der auch die Luftwaffe gehörte, wurde von der Sowjetunion unter Führung Stalins zerstört. Die Rote Armee behauptet, 507 deutsche Divisionen, 48.000 deutsche Panzer, 77.000 deutsche Flugzeuge und 100 mit Deutschland verbündete Axis-Truppen aus Italien, Rumänien, Ungarn, der Slowakei und Finnland zerstört zu haben.

Nur wenige Amerikaner haben je von der sowjetischen Fernost-Offensive von 1945 gehört, einer riesigen Operation, die sich von Zentralasien bis in die Mandschurei und den Pazifik erstreckte. Mindestens 450.000 japanische Soldaten wurden von der Roten Armee getötet, verwundet oder gefangen genommen, das sind 32% der gesamten militärischen Verluste Japans im Krieg. Die Sowjets waren bereit, Japan anzugreifen, als die USA ihre zwei Atombomben abwarfen.

Von den 10 Millionen Toten Deutschlands im Zweiten Weltkrieg wurden 75% von der Roten Armee zugefügt. Die einst mächtige Luftwaffe wurde über Russland dezimiert. Fast die gesamte deutsche Militärproduktion ging an die 1.600 km lange Ostfront, wo die deutschen Elitetruppen in gigantischen Schlachten wie Kursk und Stalingrad zermalmt wurden, an denen Millionen von Soldaten beteiligt waren.

Die sowjetischen Truppen verloren mehr als 20 Millionen Mann. Die Gesamtverluste der USA, einschließlich des Pazifiks, betrugen eine Million. Für Marschall Stalin waren D-Day, der nordafrikanische und der italienische Feldzug lediglich Ablenkungsmanöver, um die Achsenmächte zu binden, während die Rote Armee nach Berlin vordrang.

Der D-Day war ohne Zweifel eine der größten logistischen Leistungen der modernen Militärgeschichte. Denken Sie an General Motors gegen den deutschen Krieger Siegfried. Für jeden US-Panzer, den die Deutschen zerstörten, kamen zehn weitere an. Jeder deutsche Panzer war fast unersetzbar. Der Transport von über einer Million Männern und ihrer schweren Ausrüstung über den Ärmelkanal war ein Triumph. Aber wer erinnert sich, dass Deutschland 1940 den stark verteidigten Rhein nach Frankreich überquerte?

Im Juni 1944 hatten die deutschen Streitkräfte in der Normandie und entlang der gesamten Kanalküste fast keinen Dieselkraftstoff oder Benzin. Ihre Panzer und Lastwagen waren lahm gelegt. Alliierte Luftwaffe schossen auf alles, was sich bewegte, einschließlich eines Dienstwagens mit Marschall Erwin Rommel, der von Kanadas zukünftigem Fliegergeneral Richard Rohmer beschossen wurde. Die deutschen Einheiten in der Normandie lagen unter 40% der Kampfkraft, den Treibstoffmangel nicht mitgerechnet.

Die Deutschen in Frankreich waren auch sehr knapp an Munition, Nachschub und Kommunikation. Die Einheiten konnten sich nur nachts und dann sehr langsam bewegen. Hitler zögerte, gepanzerte Einsatzkräfte aus seinen Reserven freizugeben. Allein die massive Bombardierung der Normandie durch die Alliierten tötete 15.000 bis 20.000 französische Zivilisten und zerstörte viele Städte und Gemeinden.

Churchill sagte einmal: „Du wirst den Krieg nie kennen, bis du gegen die Deutschen kämpfst.“ Ohne Luftdeckung und ohne Treibstoff und gegen eine große Übermacht konnten die deutschen Streitkräfte in der Normandie einen starken Widerstand aufbauen und den amerikanischen, kanadischen, britischen, französischen und alliierten Streitkräften 209.000 Tote zufügen. Die deutschen Verluste beliefen sich auf rund 200.000.

Der wichtigste Punkt der großen Invasion ist, dass ohne sie die Rote Armee bis Ende 1944 Paris und die Kanalhäfen erreicht hätte, wodurch Stalin der Herr über ganz Europa außer Spanien geworden wäre. Natürlich hätten die Alliierten 1944 ein Friedensabkommen mit Deutschland schließen können, das Hitler anstrebte und für das General George Patton eintrat. Aber der die Deutschen hassende Churchill und der linksgerichtete Roosevelt waren zu blutrünstig, um über einen Frieden nachzudenken, der Stalin zumindest aus einem Teil Osteuropas herausgehalten hätte.

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12 thoughts on “Deutschland wurde an der Ostfront besiegt, nicht in der Normandie”

  1. Diesem Bericht ist nichts mehr hinzuzufügen und was General Patton anbelangt, so sagte er auch, das mit Deutschland das zivilisierteste Land Europas vernichtet wurde und merkwürdigerweise hatten seine Äußerungen und Vorschläge auch nicht zu einem langen Leben beigetragen, denn er verstarb plötzlich durch einen Autounfall, bis Torgau hat er unverletzt geschafft und wollte weiter kämpfen Richtung Osten, was ihm aber verwehrt wurde und die waren nur an der Vernichtung Deutschlands interessiert, mit schweren Folgen in der Nachkriegsgeschichte.

  2. Wenn die Deutschen sich hätten nicht täuschen lassen, über den Ort/Abschnitt der Invasion, dann hätte es für die Invasionstruppen noch ganz anders ausgesehen. So trafen sie nur auf eine geringe Verteidigungskraft.

    Sonst werden von den Siegermächten, auch im Nachhinein, alle möglichen Varianten/Betrachtungen durchgespielt. Im Fall der Landung hätte es wohl bei einer Truppen- und Technikverstärkung der Deutschen in diesem Abschnitt, auch einen anderen Ausgang geben können – der zumindest in einem Abbruch der Invasion geendet hätte.

    Doch solche Betrachtungen stören nur die Glorifizierung des D-Day.

  3. Dem D-Day ging die Operation Jubilee am 19. August 1942 voraus. Auch als Invasion von Dieppe bekannt. Das war ein von vornherein kalkuliertes militärisches Desaster. Roosevelt wollte aber Stalin damit ein Signal geben von der Strategie der „Verbrannten Erde“ zur Angriffsstrategie gegen die deutscher Armee überzugehen.

    Das tat Stalin dann kurz darauf zu Beginn des Winters 1942 mit der Schlacht um Stalingrad – dort wurde nicht nur die 6.Armee vernichtet, sondern auch der gesamten deutschen Armee das moralische Genick gebrochen.
    In Stalingrad wurde der Krieg entschieden, und das Ende des 3. Reiches eingeläutet und besiegelt.

  4. Die London „Times“ enthüllte in einem auf Recherchen des britischen Militärhistorikers Max Hastings – Autor des Buches „Bomber Command“ – basierenden Artikel, daß Churchill und seine Militärs vehement gegen die von dem Amis geplante Operation Overlord waren. Besonders Churchill ging der A***h auf Grundeis, weil er 1915 – als First Sealord of the Admiralty und daher Planer der Dardanellen-Kampagne – für die verlorene Schlacht von Gallipoli durch seine sinnlosen Durchhalteparolen für etwa 100.000 Tote verantwortlich war.
    Bei der D-Day-Operation soll es beispielsweise am Omaha Beach auf der Kippe gestanden haben, so daß die dort anstürmenden US-Soldaten fast keinen Fuß hätten fassen konnten.

  5. Hitler hat gas gesamte Europa durch Krieg vereinigt.
    Hitler hat England frei gelassen, um eine Vertrag mit denen zu erreichen, um die Kolonien zu teilen.

    Generelle von Hitler haben gerechnet das in Jahr 1942 die deutsche Wehrmacht strak genug ist und auch mit Tiger Panzer um Sowjetunion zu vernichten.

    Kommunisten waren in Wirtschaft immer stark. Die kommunistische Wirtschaft hat in nur 10 Jahren über 20.000 Panzer gebaut, 3 Fächer war die deutsche Wirtschaft geschaft hat und mehr als Alliierten zusammen.

    Stalin war am umorganisieren seiner Armee. Unfähige Offiziere wurden entlassen, neue Offizier wurden ausgebildet.
    Kommunistische Wirtschaft hat in nur wenige Monaten über 200 moderne Panzer gebaut.
    Bis Jahr 1942 hätten die Kommunisten 60.000 moderne Panzer gebaut.

    Hitler hat wie Napoleon geschaft Europa zu vereinigen.
    die Mächte in Hinterzimmer bestimmen aber immer, Zerstörung von Russland.

    Russen haben Glück, das die diesen Krieg überlebt haben.

  6. Hinterher kann man alles zurechtrücken.
    Es bleibt müßig. Es ist vorbei.
    Zudem, wer ständig rückwärts guckt, wird zwangsläufig vorwärts stolpern.

    Meiner Meinung nach hat Deutschland den Krieg definitiv aber erst ab den 60er Jahren verloren mit dem Austausch der eigenen Ideologie und dem Ersetzen durch wesensfremden Schrott.
    Seht euch doch die Resultate an. Ein Irrenhaus nicht nur an Verrückten auch an Perverslingen und devoten Schleimern.
    Aus. Vorbei. Es gibt kein Zurück mehr.
    Eine ideologische 180° Seitenverkehrung ergibt bestenfalls eine Abart.
    Einem bereits unumkehrbaren Endergebnis wird nun auch noch eine Zwangsvermischung mit IQ Austausch übergestülpt.

  7. Ein paar Ergänzungen kann man doch noch beifügen.

    1) Hätte Hitler anstatt des Angriffes auf Russland nur die Verteidigung befohlen sähe die Geschichte ganz anders aus.

    2) Die Russen konnten nur so dermassen viele Panzer und Flugzeuge produzieren weil sie über Jahre hinweg BEVOR sie Deutschland angreifen wollten von den USA mit Stahl Benzin Gummi und anderen Kriegsessenziellen Materialien versorgt wurden.

    3) Die USA konntnen nur mit soviel Material aufwarten weil sie für 5 Jahre auf eine teilweise Planwirtschaft umstellten um die Rüstung anzukurbeln und unter anderem fast 100 Flugzeugträger, hunderte Kriegsschiffe, tausende Panzer und Flugzeuge zu bauen und hunderttausende von Bomben und millionen von Granaten.

    Zu einer Zeit als Hitler noch mit Polen verhandelte hatten die USA dieses falsche Spiel bereits begonnen indem sie insgeheim den antideutschen Mächten ihre Unterstützung zusagten und die Rüstung ankurbelten.

    Als dann Deutschland durch jahrelangen Krieg gegen die Russen die Elite seiner Armeen und das Rückgrat bereits verloren hatte kam der wahnsinnige Japanische Kaiser mit dem Angriff auf die USA von denen die USA natürlich bescheid wussten und ihn durchwinkten um einen Kriegsgrund zu bekommen UND ein Propagandamaterial damit die kriegsunwillige Jugend sich zum Dienst meldet.

    4) Hitler war fest überzeugt das die Invasion den kurzen Weg nimmt und zog den Grossteil der Verteidigung dort zusammen, dadurch fehlten in der Normandie zusätzliche Truppen.

    Ausserdem sei noch anzumerken das NS-Deutschland Westeuropa in gerdemal einem Monat besetzte, die USA brauchten trotz ihrer unendlichen Material und Mann-überlegenheit dann 9 Monate um es zu „befreien“ und töteten vermutlich mehr Zivilisten als Soldaten.

    Dabei und danach begingen sie auch eine endlos lange Liste an Kriegsverbrechen wie Massenerschiessungen von Kriegsgefangenen und auch Zivilisten, Einsatz gebannter Kampfmittel wie zB weissen Phosphor und das verhungernlassen von vermutlich mahr als 1,5 Millionen Deutschen Kriegsgefangenen Soldaten UND Zivilisten (denn alles was Uniform trug wurde gefangen genommen, also auch Schornsteinfeger Postboten und sehr viel mehr denn damals wurden noch in sehr vielen Berufen eine Art Uniform getragen).

    Und es wurde eine unerträgliche Propaganda gestartet bei der teilweise nicht einmal auf Logikfehler geachtet wurde wie zB die berühmte Befreiung Auschwitz’s durch US-Soldaten… Auschwitz liegt in Polen und wurde von den Russen „befreit“ und niemals hat irgendein US-Soldat in Uniform und bewaffnet Polnischen Boden betreten.

    1. Eines wird nie angesprochen. Ich habe aber von einem Frontkämpfer, der vor Ort war , erfahren habe, daß Italien um den Verlauf des Krieges eine äußerst unrühmliche Rolle gespielt hat.
      Er sagte mir fogendes:
      wir lagen an Frontabschnitten zu den Italienern. Als dies von Ferne den herannahenden Kanonendonner vernahmen, ergriffen sie ihre Motorräder und hauten einfach ab. Diese Frontlücken wurden natürlich von den Russen genutzt.
      Anderes Beispiel. Italien beginnt sinnlose Angriffe gegen Griechenland, einen ebenso abstrussen Krieg in Abessinien.
      Deutsche mußten an anderen Abschnitten abgezogen werden um die Italiener vor einer Katastrophe im Umgang mit Griechenland heraus zu holen.
      Deshalb. Alles Lesen für die Katz, wenn in Lehrbüchern nicht steht, was Wesentliches zur Kriegsniederlage beigetragen hat, frisiert, d.h. unterschlagen wird.

  8. Einfach gesagt:
    Wenn 1944 die Russen noch immer bei Moskau und an der Wolga festgehalten hätten, wer glaubt das die Engländer und Franzosen dann 1944 die Landung gemacht hätten?
    Und wenn die Amis obendrein nicht die deutschen 3 Atombomben erobern wollten um Japan damit zur Kapitulation zu zwingen, so lägen die Amis noch heute in der Prärie an ihren Lagerfeuern!! Igor Wittkowski hat in seinen 3 Bänden eindeutig bewiesen, das die Amis erst Anfang 1946 über ausreichend spaltbares Uran verfügen konnte!! Quelle: “ Die Wahrheit über die Wunderwaffen“ von Igor Wittkowski, ein polnischer!! Forscher!

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