Peking hat keine Angst vor einem langen Handelskrieg mit den USA. Washington würden den Willen des chinesischen Volkes unterschätzen.

Von Redaktion

In der wichtigsten theoretischen Zeitschrift der Kommunistischen Partei Chinas heißt es, die Vereinigten Staaten würden den Willen des chinesischen Volkes, einen Handelskrieg zu führen, zu Unrecht unterschätzen. Man betont, dass Peking zu einem langen wirtschaftlichen Kampf mit Washington bereit ist.

„China hat keine Angst vor Bedrohungen oder Druck, den die Vereinigten Staaten ausüben und der zu einer Eskalation der wirtschaftlichen und handelspolitischen Spannungen führen könnte. China hat weder eine Wahl noch einen Fluchtweg und muss sich nur bis zum Ende durchsetzen“, heißt es in dem im zweimonatlichen Rhythmus veröffentlichten Kommentar von Qiushi am Sonntag.

„Niemand, keine Macht sollte den Willen des chinesischen Volkes und seine Stärke und Hartnäckigkeit, einen Krieg zu führen, unterschätzen und herabsetzen“, hieß es in dem Stück von Qiushi und warf dem Weißen Haus vor, die chinesische technologische Innovation zu behindern.

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Washington hat den chinesischen Telekommunikationsgiganten Huawei bereits auf die schwarze Liste gesetzt und ihm vorgeworfen, durch seine ausgefeilte 5G-Technologie für die chinesische Regierung Spionage betrieben zu haben. Dies wird sowohl von der Firma als auch von Peking nachdrücklich bestritten. Gleichzeitig weiß jeder, dass die US-Techgiganten Spionage für die US-Regierung betreiben.

Die USA und China, die zweitgrößten Volkswirtschaften der Welt, befinden sich mitten in einem einjährigen Handelskrieg, der laut Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) die globale Wirtschaftsleistung im kommenden um 0,5 Prozent oder etwa 455 Milliarden Dollar senken könnte.

Der IWF hat bereits davor gewarnt, dass die Verbraucher in den USA und in China „eindeutig die Verlierer der Handelsspannungen sind“. Er warnt davor, dass der aktuelle Handelskrieg in diesem Jahr das globale Wachstum „gefährden“, das Vertrauen schwächen und die Preise für die Verbraucher erhöhen würde.

US-Präsident Donald Trump leitete diesen Handelskrieg mit China im vergangenen Jahr ein, als er zum ersten Mal ungewöhnlich hohe Zölle auf Importe aus dem Land einführte. Er strebt umfangreiche strukturelle Veränderungen in Peking an und behauptet, China habe über viele Jahre hinweg Diebstahl von geistigem Eigentum begangen. Dies wird von China nachdrücklich bestritten.

Seitdem haben die beiden Länder Zölle auf mehr als 360 Milliarden US-Dollar im wechselseitigen Handel erhoben. Die beiden Seiten haben erfolglos mehrere Gesprächsrunden abgehalten, um das Problem zu lösen.

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3 KOMMENTARE

  1. Washington würde den Willen des chinesischen Volkes unterschätzen und man meint damit die kommunistische Partei Chinas unter ihrem neuen Apparatschik in edlerem Gewande als seine Vorgänger und man kann ihnen nur zur Mäßigung raten, denn die Welt ist groß und hat viele Mitbewerber und das Volk ist so eine Sache, die kennen nur Führung im herkömmlichen Sinne und darauf kann kein liberaler in China bauen und wenn es erst mal zu Einschnitten in der Wirtschaft kommt, dann gibt es ja nur zwei Möglichkeiten, die Repräsion in althergebrachter Weise oder das Einknicken aus Selbsterhalt, denn der Westen ist ihnen immer noch haushoch überlegen und sie sollten nicht vergessen wer sie stark gemacht hat und sollten sie abgeschnitten werden von den funktionierenden Märkten, dann können sie einpacken, sie wisssen das auch und spielen zumindest des eigenen Images wegen nach außen in gewissem Grad mit dem Feuer.

  2. Ja Achim,denke bist ziemlich zurueck geblieben.Deine Aussage koennte wohl in di 90 Jahre passen.Der Westen?Haushoch ueberlegen?Na ja.

    • als 20 jahre in asien, auch in china lebender kann ich ihnen nur zustimmen. der westen ist den chinesen unterlegen und nicht nur ein wenig, betrachten wir nur die eisenbahn und highways in china und dann europa, ich behaupte wir sind mittlerweile, verursacht durch eine voellig wahnsinnig gewordene politik und dem ausverkauf jedweglicher werte an wallstreet bobos, 10 jahre zurueck und das im minimum.

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