Die Ära der „Volksparteien“ ist vorbei. Nach der SPD trifft es auch die CDU. Sie wird zwischen AfD und Grünen zerrieben.

Von Michael Steiner

In den letzten Jahrzehnten hat sich die deutsche Parteienlandschaft deutlich verändert. Die einstigen beiden „Volksparteien“ CDU und SPD sind nur noch ein Schatten ihrer selbst. Im Westen erwächst die grüne Konkurrenz, im Osten jene der AfD.

Das Konzept der „Allerweltsparteien“, die möglichst breite Wählerschichten ansprechen sollen, funktioniert nicht mehr. Vor allem auch deshalb, weil sich die Gesellschaft individualisiert. Immer mehr Menschen sind einzelne Kernthemen (Umwelt, Migration, Soziales usw.) wichtiger als „breitenwirksame Gesamtpakete“, bei denen Kompromisse eine große Rolle spielen.

Für die CDU heißt dies aus (wert)konservativer Sicht: Einerseits in Umweltthemen „grüner“ zu werden, andererseits in Sachen Zuwanderung „blauer“. Dazu noch eine Fokussierung auf Wirtschaftsthemen. Auch wenn faktisch jeder weiß, dass die Union vor allem die Konzerne hofiert, während die kleinen und mittleren Unternehmen es weiterhin schwer haben.

Das heißt aber auch, dass die CDU – um überhaupt noch politisch überleben zu können – verstärkt auf Populismus setzen muss. Wie das funktionieren kann, zeigt die Kurz-ÖVP in Österreich. Während die Union in Deutschland die Wählerschaft abwertet und behauptet, die Menschen würden die Komplexität der Probleme nicht verstehen, zeigt die Volkspartei im Nachbarland, dass man durchaus Erfolg damit haben kann, wenn man sich jenen Problemen annimmt, welche die Menschen aktuell als wichtig erachten.

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Schafft die CDU das nicht, ist es klar, wohin der Weg führt: auf bald schon unter 20 Prozent der Wählerstimmen. Gleichzzeitig entsteht ein enormes Potential dafür, dass neben den Grünen und der AfD noch eine weitere Partei/Bewegung aufsteigt.

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3 thoughts on “CDU im Dilemma – zwischen AfD und Grünen zerrieben”

  1. Die Schwarzen sind nicht nur konzeptlos, sondern sie sind auch der Spur ihrer Obermarxistin gefolgt und das wird ihnen zum Verhängnis und wenn man die Ergebnisse ansieht, dann sieht man einen klaren Trend des Niedergangs, die Roten sind am Ende, die Schwarzen werden folgen, die Grünen Marxisten haben Aufwind durch Wechselwähler und die einzige Partei die wirklich konstant bleibt und sogar wieder leichten Zuwachs verzeichnen kann sind die Blauen und das ist der Beweis der konservativen Haltung ihrer Wähler, die eben nicht so leicht aus der Bahn zu werfen sind und diese Klientel haben die Schwarzen durch die Politik von ihrer ehemaligen Vorsitzenden einfach weggeworfen um dem linken Trend zu huldigen und das war ein schwerer Fehler, nicht nur durch den Verlust von Wählern, sondern auch noch durch die Tatsache, daß man dadurch sich selbst geschwächt hat und die andern linken Vögel gestärkt hat und nun haben sie das erreicht, was sie verdient haben, die AFD ist derzeit nicht mehr wegzudenken, da hilft auch die Nazikeule nicht mehr, die Leute sind ziemlich ausgeschlafen und gerade die im Osten kennen ihre Papenheimer und wollen nicht noch einmal über die ehemalige IM-Erika ins Fettnäpfchen treten, die im Westen werden auch noch erwachen, bei einschneidenden Gesetzgebungen, warten wir es einfach ab, das alte Italien war doch ein gutes Beispiel, wie es ihren Gesinnungsgenossen erging.

    1. gerecht? gerecht wäre für mich , diese bagage von gesetzesbrechern den prozess zu machen, angefangen bei parteispenden , bestechung und amtsanmaßung und eidbruch.
      IM erika hatte geschworen in ihrem amtseid , schaden vom deutschen volk fern zu halten, aber ihre eingeladenen schätzchen kosten den staat jählich 3 milliarden, und es werden die nächsten jahre noch etliche mehr.
      ich kann bei dem mord an diesem bürgermeisterfuzzi , der angeblich wieder von einem braunen netzwerk gekillt wurde,nicht eine eizige träne rausquetschen, aber freudensprünge ob dieser tat tue ich auch nicht.
      sollte aber IM erika n koppschuss erleiden, dann käme mein hochsprung ins guinessbuch der rekorde.

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