Los Angeles.

Mehr als 1.000 stärkere Erdbeben in nur drei Wochen in einem eng umgrenzten Gebiet – das sorgt in Südkalifornien für Angst.

Von Redaktion

In einer wichtigen seismischen Zone, ungefähr 60 Kilometer östlich der Innenstadt von Los Angeles, hat es seit dem 25. Mai mehr als 1.000 Erdbeben gegeben.

Selbstverständlich wäre es für den gesamten Bundesstaat Kalifornien ziemlich alarmierend, in nur drei Wochen mehr als 1.000 schwere Erdbeben zu erleiden. In diesem Fall handelt es sich jedoch laut US-Angaben um ein Gebiet mit einer Größe von weniger als zweieinhalb Quadratkilometern.

Der Erdbebenschwarm laut USGS.

Was noch mehr Besorgnis erregt: die Erdbeben finden in einem Gebiet statt, welches sehr nahe bei der San Andreas-Verwerfung liegt. Zwar sind die Menschen in Kalifornien Erdbeben gewohnt, zumal es tagtäglich welche gibt, doch eine solche Konzentration auf ein kleines Gebiet? Das ruft die Seismologen und Geologen auf den Plan.

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Laut USGS-Wissenschaftsberater Ken Hudnut ist dieser aktuelle Erdbebenschwarm „ein bisschen anders als das, was wir zuvor gesehen haben.“

„Wenn Sie darauf zoomen und das Muster und seine zeitliche Entwicklung betrachten, ist es im Detail etwas anders als das, was wir zuvor gesehen haben“, sagt er. „Wir bekommen diese Schwärme, aber wir sehen keine genauen Wiederholungen. Offensichtlich ist es für die Menschen, die diese Erdbeben spüren, sehr störend. Wir beobachten diese Aktivität genau.“

Normalerweise klingen Erdbebenschwärme nach einer gewissen Zeit ab. Aber bis jetzt gibt es keine Anzeichen dafür, dass dieser Schwarm enden wird. Stattdessen sehen wir immer wieder Beben nach Beben.

Das bedeutet nicht, dass ein Großereignis unmittelbar bevorsteht, aber es gibt zweifellos gute Gründe, sich Sorgen darüber zu machen, was passiert. Wie die Geophysikerin Andrea Llenos kürzlich erklärte, erhöht jedes kleine Erdbeben die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer stärkeren Erdbebenaktivität kommen wird, und sie betonte, dass wir „wissen, dass eines Tages ein großes Erdbeben passieren wird.“

Und wenn das passiert, dann hat Kalifornien ein großes Problem. Denn: große Teile der Küste könnten dabei im Meer versinken. Millionenstädte inklusive.

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1 KOMMENTAR

  1. Diese Nachricht kommt für mich nicht überraschend, denn eìn großer Teil der USA sitzt schon lange auf einen großen Vulkan der hier und da hoch gehen kann……

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